WM-Finale der Basketballer in Manila findet ohne Nowitzki statt
Der abgetretene Basketball-Superstar Dirk Nowitzki wird trotz deutscher Beteiligung nicht zum WM-Finale in die philippinische Hauptstadt Manila reisen. Dies teilte sein Medienberater auf Anfrage mit. Der 45 Jahre alte Würzburger, der mit Deutschland 2002 WM-Bronze gewann, sah den Eröffnungstag mit dem Zuschauerrekord in der großen Arena von Manila und reiste anschließend ins japanische Okinawa, wo er auch zwei deutsche Vorrundenspiele verfolgte. Die Partien gegen Australien und Finnland verliefen erfolgreich. Das Endspiel gegen Serbien am Sonntag (14.40 Uhr/ZDF und Magentasport) dürfte die deutsche Basketball-Ikone aber anderweitig verfolgen. Nach dem packenden 113:111 über die USA im Halbfinale am Freitag meldete sich Nowitzki via Kurznachrichtendienst X zu Wort. "Jaaaa @DBB_Basketball", schrieb er. In seiner Karriere gelang dem langjährigen Anführer der Dallas Mavericks weder ein Sieg über die US-Basketballer noch ein Einzug in ein WM-Finale.
Norweger von Emotionen überwältigt: Haaland ließ seinen Tränen freien Lauf
Der Gewinn der Champions League mit Manchester City hat bei Erling Haaland große Emotionen ausgelöst. "Ich habe sogar zum ersten Mal seit langer Zeit geweint, weil ich mir meinen großen Traum erfüllt hatte", verriet der 23 Jahre alte Norweger in einem Interview der Zeitschrift "France Football" nun. Haaland ist einer der Kandidaten für die von der Zeitschrift vergebene Auszeichnung mit dem Ballon d'Or.
Mit Manchester City hatte der Torjäger im ersten Jahr nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund auf Anhieb das Triple aus englischer Meisterschaft, Pokal und Champions League geholt. Beim 1:0-Finalsieg über Inter Mailand blieb Haaland zwar ohne Torerfolg, die großen Emotionen und die große Freude hätten dies aber bei Weitem überlagert. Es gehe im Endspiel nicht um persönliche Sichtweisen, sondern nur darum, zu gewinnen.
Seine Beziehung zu Trainer Pep Guardiola beschrieb Haaland als gut. Der frühere Bayern- und Barcelona-Coach habe ihn nicht groß von einem Wechsel überzeugen müssen. Das bei City über die Jahre entwickelte Spiel spreche für sich selbst. "Das ist Tiki-Taka, angepasst auf die Premier League", sagte Haaland. "Ich hatte wirklich Lust, ein Teil davon zu sein. Und es war die beste Wahl, die ich treffen konnte, denn wir haben eine Seite in der Geschichte geschrieben."
Große Verwirrung: Was macht Julian Draxler?
Es ist still geworden um Weltmeister Julian DraxlerDer deutsche Fußballprofi Julian Draxler wechselt einem Bericht des Senders Sky zufolge doch nicht von Paris Saint-Germain in die Liga des ehemaligen WM-Gastgebers Katar. Dies hatte zuvor die französische Sportzeitung "L'Équipe" berichtet - eine Quelle hatte das Blatt dafür am Samstag nicht genannt, auch keine weiteren Details. Nur, dass sich der 29 Jahre alte Offensivspieler mit Al-Ahli SC geeinigt habe. Laut Sky habe Draxler dem Klub aus Doha abgesagt, der Weltmeister von 2014 werde vorerst bei PSG bleiben. Draxler war ein Jahr nach dem WM-Triumph in Rio im Sommer 2015 von seinem langjährigen Klub FC Schalke 04 zum VfL Wolfsburg gewechselt. Im Januar 2017 ging er zu PSG, wo sich der Offensivspieler nie ganz durchsetzen konnte. Er wurde vom französischen Hauptstadtclub im September vergangenen Jahres an Benfica Lissabon ausgeliehen. Die Leihe endete nach der vergangenen Saison. Draxlers Vertrag bei PSG ist bis zum 30. Juni 2024 gültig.
Das ist Flicks Team für die Wiedergutmachung - Kimmich versetzt
Bundestrainer Hansi Flick beginnt das erste Spiel der vermeintlichen "Kernmannschaft" für die Heim-EM 2024 mit Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger. Der 28-Jährige vom FC Bayern rückt wie erwartet für die Partie an diesem Samstag (20.45 Uhr/RTL) in Wolfsburg gegen Japan in die Abwehrreihe. Komplettiert wird diese von Rückkehrer Niklas Süle, Antonio Rüdiger und Nico Schlotterbeck. Bei eigenem Ballbesitz könnte Kimmich ins Mittelfeld rücken, in dem Emre Can hinter dem neuen Kapitän Ilkay Gündogan die defensivere Rolle ausüben wird. Hinter England-Profi Kai Havertz als zentralem Stürmer spielen die Münchner Leroy Sané, Serge Gnabry und Spielmacher Florian Wirtz. Flick hatte angekündigt, nach den schwachen Auftritten im Juni mit Experimenten bei Formation und Personal ab September die Elf sich einspielen zu lassen, die beim Heim-Turnier im kommenden Sommer eine tragende Rolle spielen sollen.
Die deutsche Aufstellung: ter Stegen - Kimmich, Süle, Rüdiger, Schlotterbeck - Can, Gündogan - Sané, Wirtz, Gnabry - Havertz
Letztes Spiel vor über zwei Jahren: BVB-Star kommt einfach nicht auf die Beine
Dem Dortmunder Fußball-Profi Mateu Morey bleibt das Pech treu. Wie der Fußball-Bundesligist am Samstag mitteilte, hat sich der 23 Jahre alte Spanier im Training erneut eine Knieverletzung zugezogen. Demnach wird der Rechtsverteidiger dem Tabellenneunten "einige Wochen nicht zur Verfügung stehen".
Morey hatte nach mehreren Knieoperationen zuletzt gesundheitliche Fortschritte gemacht und auf ein baldiges Comeback gehofft.
Beim Auswärtsspiel in Bochum (1:1) am zweiten Spieltag dieser Saison stand nach er langer Zwangspause erstmals wieder im Spieltagskader. Sein bislang letztes Pflichtspiel bestritt Morey im Mai 2021.
Höchster Sieg der WM-Geschichte: Irland demontiert Rumänien vollständig
Mitfavorit Irland ist mit einem beeindruckenden Sieg in die Rugby-WM gestartet. Die Nummer 1 der Weltrangliste bezwang Rumänien in Bordeaux mit 82:8 (33:8) und feierte ihren höchsten Sieg beim Weltturnier überhaupt.
Kapitän Johnny Sexton legte zwei der insgesamt zwölf irischen Versuche und meldete sich nach sechsmonatiger Verletzungspause mit 24 Punkten und einem nationalen Rekord zurück: Mit jetzt 102 Punkten bei Weltmeisterschaften überflügelte der Routinier den bisherigen irischen Topscorer Ronan O'Gara.
Jürgen Klopp nimmt Abschied von legendärer Südtribüne
Unter den Augen von Kult-Trainer Jürgen Klopp hat der FSV Mainz 05 beim 2:0 (1:0)-Testspielsieg gegen den MSV Duisburg am Samstag Abschied von der legendären Südtribüne im Bruchwegstadion genommen. Der Coach des englischen Topklubs FC Liverpool war extra für die Partie nach Mainz gekommen und wurde von den Fans an seiner alten Wirkungsstätte lautstark gefeiert. Die Tore für den Fußball-Bundesligisten erzielte Tom Krauß, der zweimal vom Elfmeterpunkt traf.
Die Südtribüne im Bruchwegstadion, die im kommenden Jahr abgerissen wird, war für die Begegnung mit einer Sondergenehmigung der Stadt letztmals geöffnet worden.
Bereits seit 2011 spielt der Verein im neuen Stadion. Vor dem Anpfiff präsentierte sich der 56 Jahre alte Klopp, der die Mainzer von 2001 bis 2008 trainiert und 2004 erstmals in die Bundesliga geführt hatte, auf einer Bühne den Anhängern.
Ex-Bundestrainer über WM-Team: Was die Sensations-Basketballer so stark macht
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft spielt eine sensationelle WM, erreicht erstmals ein Finale - und das auch noch mit einem Sieg über die USA. Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann führt aus, was bei diesem Team alles zusammenkommt.
Europa-Karriere vorbei? Julian Draxler zieht es wohl in die Wüste
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Julian Draxler steht nach Informationen der französischen Fachzeitung "L'Equipe" vor einem Wechsel nach Katar zu Al-Ahli SC. Zusammen mit dem 29-Jährigen, WM-Champion von Rio 2014, soll auch der Italiener Marco Verratti (zu Al-Arabi) von Paris St. Germain nach Katar wechseln.
Als Ablösesumme sind inklusive Bonuszahlungen 15 Millionen Euro für Draxler im Gespräch. Noch ist allerdings die Unterschrift nicht erfolgt, auch der Medizincheck steht für den Ex-Schalker und -Wolfsburger Draxler noch aus.
Bayern-Star Harry Kane: "Sie erwarten, dass wir die Champions League gewinnen"
100-Millionen-Euro-Mann Harry Kane sieht gravierende Unterschiede zwischen der Erwartungshaltung beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München und bei seinem Ex-Klub Tottenham Hotspur. "Natürlich wollten wir mit den Spurs etwas gewinnen. Aber wenn du ein paar Spiele nicht gewonnen hattest, war das kein Desaster. Das Gefühl bei Bayern ist, dass du jedes Spiel gewinnen musst", sagte Kane vor dem EM-Qualifikationsspiel der englischen Mannschaft gegen die Ukraine in Breslau.
Die Chance, mit dem FC Bayern jedes Jahr auch um die Champions-League-Krone mitkämpfen zu können, sei ein Argument für den Wechsel in die Bundesliga gewesen. Wenn er von den Three Lions zurückkomme, stehen schon fast die ersten Partien in der Königsklasse auf dem Programm.
Kane: "Wenn wir zurückkommen, beginnen wir mit der Champions League, von der sie erwarten, dass wir sie gewinnen - oder eine gute Chance haben, sie zu gewinnen. Man geht also mit einem anderen Gefühl in diese Spiele, als ich es in der Vergangenheit hatte."
Deutsche Helden feiern "den besten Werfer des Planeten"
Andreas Obst war den Tränen nahe. Am Ende eines denkwürdigen Basketball-Abends, an dem der Bayern-Profi zum international gefeierten WM-Helden wurde, wollte Obst persönliche Grüße an einen früheren Förderer loswerden: "Opa, ich hab' Dich lieb." Beim 113:111-Spektakel im WM-Halbfinale gegen Olympiasieger USA wurde Obst mit 24 Punkten und einem wichtigen Dreier in der Schlussphase zum Gesicht des Basketball-Coups. "Ich muss mich schon noch ein bisschen kneifen. Mit dieser Gruppe ist es eine Ehre zu spielen", sagte der 27-Jährige.
Der Flügelspieler bekam Komplimente von allen Seiten. "Das war der entscheidende Punkt für unsere Niederlage. Großen Respekt vor Schröder, der als schneller Aufbauspieler zum Korb ziehen kann. Ich denke aber, dass Obst der Schlüssel zum Sieg für die Deutschen war", sagte US-Nationalcoach Steve Kerr. Auch Johannes Voigtmann war angesichts der denkwürdigen Leistung seines Teamkollegen begeistert. "Wir sagen immer, Andi ist der beste Werfer dieses Planeten. Er ist unglaublich", sagte Voigtmann. Obst selbst wollte sich nicht zu sehr feiern, teilte aber mit seiner Fangemeinde doch noch ein seltenes Glücksgefühl. "Bester Dopingtest meines Lebens", verkündete Obst stolz via X.
Flick traut Nachrücker Müller noch einmal Großes zu
Hansi Flick traut Rio-Weltmeister Thomas Müller zu, auf dem Weg zur Fußball-Europameisterschaft 2024 im eigenen Land noch einmal eine wichtige Rolle in der deutschen Nationalmannschaft zu spielen. Der Bundestrainer hatte den 121-maligen Nationalspieler und mit 44 Toren erfolgreichsten Schützen im aktuellen DFB-Kader für die Länderspiele am Samstagabend (20.45 Uhr/RTL) in Wolfsburg gegen Japan und am kommenden Dienstag in Dortmund gegen Frankreich zurückgeholt. "Der Ausfall von Niclas Füllkrug hat uns dazu gezwungen, einen Spieler nachzunominieren", begründete Flick vor dem Japan-Spiel nochmals die nachträgliche Berufung Müllers, der am Tag nach dem Frankreich-Spiel 34 Jahre alt wird. "Thomas hat so eine Erfahrung. Und er hat sich auch in München in den vergangenen Wochen wieder rangekämpft. Er hat gespielt und es gut gemacht", sagte Flick über den Bayern-Profi. Beim deutschen Rekordmeister hatte Müller den Großteil der Saisonvorbereitung wegen einer Hüftblessur verpasst.
Medien spotten nach Debüt-Pleite von Saudi-Coach Mancini
Der italienische Trainer Roberto Mancini hat ein enttäuschendes Debüt auf der Bank der Fußball-Nationalmannschaft Saudi-Arabiens gefeiert. Seine Auswahl verlor in seinem Premierenspiel als Coach der Saudis einen Test in Newcastle mit 1:3 (0:2) gegen Costa Rica. Im St. James's Park saßen einige Tausend Zuschauer, darunter eine Gruppe englischer Fans, die gegen das saudische "Sportswashing" protestierte. Ali al-Bulaihi (68.) erzielte das Ehrentor für die Elf des Königreichs. Mancini war als Coach von Europameister Italien mit einer Multi-Millionen-Offerte von Saudi-Arabien geködert worden.
"Mancini gelingt es nicht, das bescheidene technisch-taktische Niveau der Grünen Falken zu heben, die gegen Costa Rica die fünfte Niederlage in Folge kassiert haben", kommentierte die "Tuttosport" bissig. "Mancini startet mit einer Niederlage zwischen Gleichgültigkeit und Protesten seinen steilen Weg als Trainer Saudi-Arabiens: Ein Gang durch die Wüste", kommentierte "Corriere della Sera". Nach den vier Niederlagen in Folge, die zur Trennung von Coach Herve Renard führten, "hat Mancini weniger als zwei Wochen nach seinem überraschenden Wechsel nach Riad seine neue Aufgabe mit einem Rückschlag begonnen. Schmerzlos, da es sich noch um ein Testspiel handelte, aber besorgniserregend, da der Mannschaft, mit der der ehemalige Trainer Geschichte schreiben will, ihre Grenzen aufgezeigt wurden", kommentierte der "Corriere dello Sport".
Frankreich fügt "All Blacks" historische WM-Klatsche zu
Die französische Rugby-Auswahl hat zum WM-Auftakt einen perfekten Start erwischt. Die Gastgeber gewannen im Stade de France gegen Mitfavorit Neuseeland 27:13. Für die "All Blacks" war es eine historische Niederlage. Nie zuvor hatten sie bei einer Weltmeisterschaft ein Gruppenspiel verloren. Die Neuseeländer leisteten sich insgesamt viel zu viele Fouls (11:4), weshalb 15 der 27 Punkte Frankreichs aus Penalty-Kicks resultierten. Verzichten mussten die "All Blacks" auf Kapitän Sam Cane, der sich kurz vor dem Anpfiff verletzt hatte. Da die ersten zwei Mannschaften der Gruppe ins Viertelfinale einziehen, ist für den dreimaligen Weltmeister trotz der Auftakt-Niederlage noch alles möglich. In Pool A heißen die weiteren Gegner Italien, Namibia und Uruguay. Der Kampf um den Webb Ellis Cup wird erstmals ausschließlich in Frankreich ausgetragen, das Finale findet am 28. Oktober statt. Deutschland ist bei der Rugby-WM nicht vertreten.
Ex-Weltmeister schießt gegen DFB-Stars Havertz und Süle
Die Mission des DFB im Kampf gegen die Entfremdung von den Fans scheint derzeit in die entgegengesetzte Richtung zu laufen. Ex-Weltmeister Olaf Thon sieht namentlich Kai Havertz und Niklas Süle zuletzt auf dem "schlechtesten Weg". Bei den anstehenden Spielen gegen Japan und Frankreich erwartet Thon indes wenig Positives.
Nach bitteren Tränen und Kritik: Siegemund schließt Frieden
Laura Siegemund hatte Publikums-Liebling Coco Gauff in der ersten Runde der US Open am Rande einer Niederlage und haderte danach mit den heißblütigen Fans der Amerikanerin. Nun winkt der 35 Jahre alten Saarländerin knapp zwei Wochen nach ihren bitteren Tränen das große Happy End in New York - zumindest wird Siegemund länger im Turnier bleiben als Finalistin Gauff. "Ich habe mit der Situation im Gauff-Einzel meinen Frieden geschlossen", sagte Siegemund nach dem Einzug ins Doppel-Endspiel an der Seite von Wera Swonarewa durch ein 6:4, 6:1 gegen Jennifer Brady (USA) und Luisa Stefani (Brasilien): "Jetzt freue ich mich, dass wir uns erarbeitet haben, auf dem größten Platz spielen zu dürfen." Und weil das Finale gegen Gabriela Dabrowski (Kanada) und Erin Routliffe (Neuseeland) erst am Sonntag (19 Uhr) und damit nach dem Damen-Endspiel zwischen Gauff und Aryna Sabalenka (Samstag, 22 Uhr) ausgetragen wird, erlebt Siegemund US Open XXL.
Popp kritisiert neuen Spieltermin in der Bundesliga
DFB-Kapitänin Alexandra Popp blickt kritisch auf die neuen Montagsspiele in der kommenden Saison der Frauen-Bundesliga. Sie sei "nicht so ein Freund" der Neuerung, "weil unsere Liga immer noch keine Profi-Liga ist und Spielerinnen zum Teil auch noch arbeiten oder zur Schule gehen. Für die wird es schwer", erklärte Popp im Interview unter anderem mit dem "Kicker". Hintergrund für die auch bei den Fans unbeliebten Montagsspiele ist die mediale Vermarktung der deutschen Eliteklasse. Das entsprechende Rechtepaket hatte sich der private TV-Sender Sport1 gesichert.
Mit dem Vizemeister VfL Wolfsburg setzt sich Popp erneut hohe Ziele: "Wir gehen in die neue Saison und sagen: Wir wollen drei Titel!" In der vergangenen Spielzeit triumphierten die Wölfinnen im DFB-Pokal, in der Champions League erreichte der VfL das Finale (2:3 gegen den FC Barcelona).
Umstrittener Neymar lässt Ikone Pelé mit großer Gala hinter sich
Neymar hat den großen Pelé hinter sich gelassen und ist mit seinen Länderspiel-Treffern 78 und 79 zum alleinigen Rekordtorschützen Brasiliens aufgestiegen. In seinem ersten Einsatz für die Selecao nach seinem umstrittenen Wechsel nach Saudi-Arabien erzielte der 31-Jährige die Tore zum zwischenzeitlichen 4:0 und zum 5:1-Endstand (Halbzeit 1:0) gegen Bolivien zum Auftakt der WM-Qualifikation. Nicht nur deswegen war Neymars erstes Länderspiel seit dem Viertelfinal-Aus bei der WM 2022 in Katar gegen Kroatien, als er bei der 3:5-Niederlage nach Elfmeterschießen mit dem wenig später verstorbenen Pele gleichgezogen hatte, ein bemerkenswertes. Im Mangueirao-Stadion von Belem verschoss Neymar einen Elfmeter (17.), nach der Führung durch Rodrygo (24.) bereitete er dann den Treffer zum 2:0 durch Raphinha (47.) vor. Nach Rodrygos zweitem Tor (53.) war schließlich in der 61. Minute Neymars großer Moment gekommen. In der Nachspielzeit (90.+3) schlug er nochmals zu.
Die Nominierung Neymars war in der Heimat durchaus kritisch kommentiert worden. Interims-Nationaltrainer Fernando Diniz, der das Amt bis zur Übernahme von Carlo Ancelotti im kommenden Jahr besetzt und gegen Bolivien sein Debüt feierte, sprach seinem Star dennoch das Vertrauen aus. "Es ist schwer, einen ihm ebenbürtigen Spieler zu finden. Er ist ein Ausnahmetalent", sagte der 49-Jährige.
Vettel kehrt im besonderen F1-Wagen auf Nürburgring zurück
Der frühere Formel-1-Pilot Sebastian Vettel (36) kehrt auf den Nürburgring zurück. Der Ende vergangenen Jahres abgetretene viermalige Weltmeister wird bei einem Show-Event von Red Bull am Samstag auf der legendären Nordschleife einen RB7 steuern. In diesem Wagen feierte Vettel 2011 seinen zweiten WM-Titel. Der ehemalige Formel-1-Wagen wird mit synthetischem Kraftstoff betankt, was dem Heppenheimer wichtig ist. Vettel hat sich zum Ende seiner Karriere immer mehr für Nachhaltigkeit eingesetzt. "Einmal mit meinem Red-Bull-Boliden mit E-Fuels durch die grüne Hölle jagen. Ich freu' mich", sagte er. Auch frühere Formel-1-Piloten wie Gerhard Berger, Ralf Schumacher oder David Coulthard sind bei der "Red Bull Formula Nürburgring" am Start.
Auf der hochgefährlichen Nordschleife, der berüchtigten "Grünen Hölle", wurden bis zum schrecklichen Feuerunfall von Niki Lauda 1976 Formel-1-Rennen absolviert. Später kehrte die Rennserie noch einmal bis 2013 auf eine neu gebaute Grand-Prix-Strecke in die Eifel zurück. Damals siegte Vettel. Während der Corona-Pandemie war der Kurs in der Eifel 2020 nochmal Etappe im Formel-1-Kalender.
Starcoach ernüchtert: Dominanz des US-Basketballs ist vorbei
Für Erfolgstrainer Steve Kerr ist die Dominanz der USA im internationalen Basketball nach einem weiteren WM-Aus Geschichte. "Es ist nicht mehr 1992. Die Spieler auf der ganzen Welt sind besser, die Teams werden besser. Es ist nicht mehr so einfach, eine WM oder Olympische Spiele zu gewinnen", sagte Kerr nach der 111:113-Niederlage seines Nationalteams gegen Deutschland. Das überraschende Aus im Halbfinale am Freitag bedeutet bereits die zweite aufeinanderfolgende Weltmeisterschaft ohne Gold für den Topfavoriten. 1992 hatte das sogenannte "Dream-Team"um Michael Jordan noch alle Gegner dominiert.
Kerr, der in der NBA vier Titel als Trainer und fünf als Spieler gesammelt hat, lobte die starke Leistung der Deutschen um Kapitän Dennis Schröder. "Sie waren einfach fantastisch. Jedes Mal, wenn wir einen Lauf hatten, haben sie einen großartigen Wurf verwandelt. Ich bin stolz auf meine Jungs, wie sie gekämpft und uns eine letzte Chance eingebracht haben. Wir haben es nicht geschafft", sagte der 57-Jährige nach dem großen Spektakel von Manila. In dem erfolgsverwöhnten Land begannen sogleich Debatten, wer 2024 in Paris auflaufen müsse. Bei Olympia stellen die US-Basketballer wegen des höheren Stellenwerts für gewöhnlich stärkere Teams als bei Weltmeisterschaften
Ex-DFB-Star: Hansi Flick ist "die ärmste Sau"
Der frühere Fußball-Nationalspieler Torsten Frings stellt sich in der Diskussion um Hansi Flick vor den Bundestrainer. Es sei "zu leicht, immer alles auf den Trainer zu schieben", sagte der 46-Jährige bei skysport.de. Zwar trage der Coach die Hauptverantwortung, sei aber zugleich "ein Stück weit auch immer die ärmste Sau". Flick sei "nach wie vor der richtige Mann". Frings weiter: "Hansi ist ein herausragender Trainer. Das hat er bei Bayern bewiesen. (...) Ich finde, in allererster Linie liegt es an der Mannschaft. Sie muss dafür sorgen, dass der Funke auf das Publikum übergeht." Und zwar nicht erst bei der Heim-EM 2024, sondern schon bei den Länderspielen gegen Japan am Samstag (20.45 Uhr/RTL) und gegen Vize-Weltmeister Frankreich am Dienstag (21.00 Uhr/ARD). "Mir geht es zu viel gegen Hansi Flick. Die Spieler kommen zu gut weg", meinte Frings. Deutschland habe aktuell keine Weltklasse-Mannschaft, aber: "Spieler wie Thomas Müller, Joshua Kimmich oder İlkay Gündoğan haben den Anspruch an sich selbst, Leader zu sein. Die müssen das Heft des Handelns auch in die Hand nehmen."