Der Sport-Tag
6. Februar 2026
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13:26 Uhr

Nach Sturz wegen Fan: Rad-Superstar sagt Rundfahrt ab

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Jonas Vingegaard (Foto: Manu Fernandez/AP/dpa)

Der dänische Radsport-Star Jonas Vingegaard hat seine Teilnahme an der UAE-Tour nach seinem durch einen Fan ausgelösten Trainingssturz und einer darauffolgenden Erkrankung abgesagt. Die siebentägige Rundfahrt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bei der Vingegaard seinen Saisoneinstieg geben wollte, beginnt am 16. Februar.

"Ich habe mich wirklich darauf gefreut, zur UAE-Tour zurückzukehren und bin enttäuscht, diese Entscheidung zu treffen", wurde Vingegaard in der Mitteilung seines Rennstalls zitiert: "Die Kombination des Sturzes und der anschließenden Krankheit haben uns dazu gebracht, diese Entscheidung zu treffen. Es ist besser, jetzt vollständig zu reagieren, damit ich mich auf meine nächsten Ziele fokussieren kann."

Der zweimalige Tour-Sieger (2022, 2023) war Ende Januar bei einer Trainingsfahrt in der Nähe von Malaga zu Fall gekommen. Ein Amateurfahrer teilte im Zuge dessen mit, dass er vermutlich der Auslöser war, nachdem Vingegaard eine Abfahrt mit erhöhtem Risiko gefahren war, um ihn abzuhängen. Dabei war Vingegaard gestürzt.

Nach Sturz wegen Fan: Rad-Superstar sagt Rundfahrt ab
12:30 Uhr

"Wenn ich in die Gesichter der Kollegen schaue ...": FC Bayern will zurückschlagen

Mit den zwei überraschenden Rückschlägen in der Liga wollte sich Vincent Kompany vor dem Topduell gegen die Mannschaft der Stunde erst gar nicht groß beschäftigen. "Jetzt", betonte der Trainer des FC Bayern, "werden wir genau das machen, was wir immer machen: Wir werden auf dem Platz reagieren." Da ist es Kompany auch egal, dass es am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) ausgerechnet gegen die aktuell bärenstarke TSG Hoffenheim geht.

Auch Torwart Manuel Neuer schaltete vor dem Spitzenspiel gegen den seit sieben Partien ungeschlagenen Tabellendritten, vor dem die Münchner um Torjäger Harry Kane bangen, trotzig in den Angriffsmodus. "Wenn ich in die Gesichter der Kollegen schaue, dann ist das ein gutes Zeichen, dass wir wieder angreifen wollen", sagte der Kapitän.

Kompany und Neuer wissen, dass ein dritter Ausrutscher nach dem 1:2 gegen den FC Augsburg und dem 2:2 beim Hamburger SV beim erfolgsverwöhnten Rekordmeister zu erster leichter Unruhe in dieser Saison führen könnte. Noch ist eine Krise nicht in Sicht. Es fühle sich "nicht so an, als würden wir in einer schlechten Phase stecken", sagte Nationalspieler Jonathan Tah bei Sky mit Nachdruck. Es herrsche der Geist vor, "dass wir jeden Gegner schlagen können. In dieser Saison ist alles drin für uns."

"Wenn ich in die Gesichter der Kollegen schaue ...": FC Bayern will zurückschlagen
11:53 Uhr

Wer zur Vonn-Show will, hat Stress: Seilbahn wird nicht fertig, Schulen sollen schließen

Der erste Auftritt von Ski-Queen Lindsey Vonn ist eines der größten Highlights der Olympischen Spiele. Die US-Amerikanerin wird am Sonntag mit einem teilweise künstlichen Knie und frisch gerissenem Kreuzband im anderen um eine Medaille in der Abfahrt kämpfen. So oder so wird mit dem Rennen in Cortina d'Ampezzo die wohl größte Geschichte der ersten Olympiatage geschrieben. Wer vor Ort dabei sein will, muss sich allerdings in Geduld üben, denn die Seilbahn Apollonio-Socrepes, die bis zu 7000 Menschen an die Piste hätte bringen sollen, wird nicht rechtzeitig fertig.

Die Organisatoren wollen stattdessen auf mehr Shuttle-Busse ausweichen, welche die Fans an die Strecke bringen sollen, wie "Welt.de" berichtet. Bei den folgenden Wettbewerben unter der Woche droht ein Verkehrschaos. Ein internes Schreiben von Andrea Francisi, Chief Games Operations Officer, warnt: "Der Verlust dieser strategischen Infrastruktur kurz vor Beginn der Olympischen Spiele stellt uns vor erhebliche organisatorische Herausforderungen." Laut "Welt.de" sollen deshalb vom 10 bis zum 12. Februar die Schulen in Cortina schließen, um die Straßen zu entlasten.

Wer zur Vonn-Show will, hat Stress: Seilbahn wird nicht fertig, Schulen sollen schließen
11:04 Uhr

"Mein Schweigen macht Lärm": Vor der Eröffnung gibts Ärger um die Hymne

Kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele gibt es Ärger um einen der Auftritte bei der Eröffnungsfeier in Mailand: Der Italo-Rapper Ghali hat behauptet, vom Singen der italienischen Nationalhymne ausgeschlossen worden zu sein. Der 32-Jährige - außerhalb Italiens wenig bekannt - gehört zu den Künstlern, die bei der Eröffnungsshow vor mehr als 70.000 Zuschauern im San-Siro-Stadion auftreten sollen. Die Hymne soll von der italienischen Sängerin Laura Pausini kommen.

Auf seinem Instagram-Account schrieb Ghali, der mit Nachnamen Amdouni heißt: "Ich weiß, warum ich die italienische Nationalhymne nicht mehr singen durfte. (...) Ich weiß auch, dass mein Schweigen Lärm macht. Ich weiß, dass alles ein großes Theater ist." Eine genauere Erklärung blieb er allerdings schuldig. Der Mailänder hatte 2024 beim Musikfestival von Sanremo Schlagzeilen gemacht, weil er mit Blick auf Israels Vorgehen im Gazastreifen von "Völkermord" gesprochen hatte.

Aus der rechten Dreier-Koalition von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die in Rom an der Regierung ist, hatte es zuvor schon Kritik an Ghalis Auftritt bei der Eröffnungsfeier gegeben. Sportminister Andrea Abodi kündigte an, der Rapper werde "auf der Bühne seine Meinung nicht äußern".

"Mein Schweigen macht Lärm": Vor der Eröffnung gibts Ärger um die Hymne
10:29 Uhr

Langlauf-Legende verpasst Olympia wegen "Krankheitsfall in der Familie"

Die norwegische Langlauf-Ikone Marit Björgen muss auf eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo verzichten. Die achtmalige Olympiasiegerin, die inzwischen als Trainerin für ihr Heimatland agiert, muss "wegen eines Krankheitsfalls in der Familie" passen, wie sie bei TV2 sagte. Ihre Erbinnen sieht sie dennoch "in guten Händen".

Nach Auskunft der norwegischen Delegation wird Björgen (45) auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht nachreisen nach Italien. Sie hatte 2024 wie Pal Gunnar Mikkelsplass, der am 14. Februar zum Team stoßen soll, einen Posten als Assistenzcoach bei der Frauen-Mannschaft übernommen. Der norwegische Cheftrainer Sjur Ole Svarstad ist bereits vor Ort, der erste Olympia-Wettbewerb der Langläuferinnen findet mit dem Skiathlon bereits am Samstag (13 Uhr/ZDF und Eurosport) statt.

Björgen hatte ihre aktive Karriere 2018 beendet. Mit achtmal Gold, viermal Silber und dreimal Bronze ist sie die erfolgreichste Winterolympionikin.

Langlauf-Legende verpasst Olympia wegen "Krankheitsfall in der Familie"
08:56 Uhr

Wahnsinnssprung in Wales: Extremsportler stürzt sich mit Skiern von Klippe

Tim Howell wagt in Wales einen Basejump mit Skiern - als erster Mensch überhaupt. Bei der waghalsigen Aktion kommt es vor allem aufs Timing an. Die Helmkamera des Extremsportlers filmt den Sprung und hält spektakuläre Bilder fest.

Wahnsinnssprung in Wales: Extremsportler stürzt sich mit Skiern von Klippe
08:26 Uhr

Riesch warnt Vonn vor "Ritt auf Messers Schneide"

Olympiasiegerin Maria Riesch hat Lindsey Vonn nach deren Kreuzbandriss vor dem Risiko bei einem Olympia-Start gewarnt. "Es ist ein Ritt auf Messers Schneide, was sie sich da in Cortina zumutet", sagte Riesch der "Rheinischen Post". Zwar sei Vonn topfit, habe nach eigenen Angaben keine Schmerzen und verfüge über ein gutes Stabilitätsgefühl sowie eine gute Muskulatur. "Aber es ist in einer Extremsituation eben das Kreuzband des linken Knies gerissen. Das ist sehr riskant", sagte Riesch.

Die 41-jährige Vonn war am vergangenen Freitag in der letzten Weltcup-Abfahrt vor den Spielen im schweizerischen Crans-Montana heftig gestürzt und in ein Fangnetz gerauscht. Dabei zog sie sich nach eigenen Angaben einen Riss des vorderen Kreuzbandes und Knochenprellungen zu. Mit Blick auf die Abfahrt am Sonntag (11.30 Uhr) sei sie dennoch zuversichtlich. Auch Starts im Super-G und in der Team-Kombination schloss sie nicht aus.

Riesch warnt Vonn vor "Ritt auf Messers Schneide"
07:38 Uhr

Punktabzug: Sensationsmeister droht Absturz in 3. Liga

Leicester City droht zehn Jahre nach dem sensationellen Gewinn der englischen Fußball-Meisterschaft der Absturz in die dritte Liga. Der Traditionsklub ist wegen Verstößen gegen die finanziellen Regularien mit einem Abzug von sechs Punkten bestraft worden. Damit rutschten die Foxes in der Championship vom 17. auf den 20. Platz ab und liegen nur noch dank der besseren Tordifferenz über der Abstiegszone.

Eine unabhängige Kommission stellte fest, dass Leicester die zulässige Verlustgrenze im maßgeblichen Dreijahreszeitraum bis zur Saison 2023/24 um knapp 21 Millionen Pfund (24 Millionen Euro) überschritten hatte. In den drei betroffenen Spielzeiten verbuchte der Klub Verluste von zusammen mehr als 200 Millionen Pfund (230 Millionen Euro).

Leicester bezeichnete die Strafe als unverhältnismäßig und kritisierte, es seien nicht ausreichend "mildernde Umstände" berücksichtigt worden. Sportlich steckt der Klub in einer Krise: In den vergangenen vier Ligaspielen blieb Leicester ohne Sieg und verlor dreimal, zudem steht nach der jüngsten Trennung von Marti Cifuentes aktuell kein Cheftrainer unter Vertrag.

Punktabzug: Sensationsmeister droht Absturz in 3. Liga
07:12 Uhr

Oldie gewinnt enges Rennen: Stafford ist NFL-MVP

Quarterback Matthew Stafford von den Los Angeles Rams ist zum ersten Mal in seiner Karriere zum wertvollsten Spieler der NFL-Saison gewählt worden. Der 37-Jährige wurde drei Tage vor dem Super Bowl als MVP geehrt. Stafford war mit den Rams in den Playoffs an den Seattle Seahawks gescheitert, die in der deutschen Nacht zu Montag (0.30 Uhr MEZ/RTL) auf die New England Patriots treffen werden. Deren erst 23 Jahre alter Quarterback, Drake Maye, belegte bei der Wahl knapp Rang zwei.

Stafford hatte mit 4707 Yards Raumgewinn nach Pässen und 46 Touchdowns die Bestwerte der National Football League in beiden Kategorien vorzuweisen. Auch seine Quote von Touchdowns zu Interceptions war besser als die aller anderen Quarterbacks in der Liga. Stafford hatte in der Saison eine Phase von acht Partien mit insgesamt 28 Touchdown-Pässen und keiner Interception.

Oldie gewinnt enges Rennen: Stafford ist NFL-MVP
06:28 Uhr

"Nicht auf dem Rücken von Sportlern austragen": Baerbock positioniert sich klar zu WM-Boykott

Annalena Baerboc lehnt einen WM-Boykott im Zuge der aggressiven Politik und der Annexions-Drohungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump ab. In einem Interview sagte die Präsidentin der UN-Vollversammlung und ehemalige Bundesaußenministerin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland: "Das würde ja auch Kanada und Mexiko treffen, die ebenso Ausrichter sind."

Sie halte auch darüber hinaus nichts davon, "notwendige politische Debatten auf dem Rücken von Sportlerinnen und Sportler auszutragen, die jahrelang auf eine Meisterschaft hingearbeitet haben", betonte Baerbock. Die Verbände und Funktionäre stünden im Rahmen von sportlichen Großereignissen aber in der Pflicht, "dass ihre eigenen Vergabekriterien wie Pressefreiheit, Nichtdiskriminierung oder auch Einreisebestimmungen nicht mit Füßen getreten werden".

Auf dieser Ebene gebe es auch eine politische Verantwortung, "sich nicht als Claqueur auf den Rängen instrumentalisieren zu lassen", sondern sich vielmehr auch vorher klar zu positionieren.

"Nicht auf dem Rücken von Sportlern austragen": Baerbock positioniert sich klar zu WM-Boykott
05:41 Uhr

Nicht mal "entsetzt": Glööckler lästert über deutsche Olympia-Outfits

Modeschöpfer Harald Glööckler hält die Kleidung der deutschen Olympia-Mannschaft für misslungen. "Ich würde gerne sagen, ich bin entsetzt. Aber das ist leider nicht der Fall, denn es ist so langweilig, dass keine Emotionen hochkommen und man sich damit gar nicht weiter befassen möchte", sagte Glööckler der Deutschen Presse-Agentur. Er sei wirklich offen für Neues. "Aber was einem hier geboten wird, ist weder innovativ noch erfrischend neu - geschweige denn ansprechend."

Deutschen werde oft nachgesagt, dass sie kein Stilempfinden besäßen. Auch fehle ihnen die Eleganz und Lässigkeit, mit denen sich zum Beispiel Italiener kleiden, meinte Glööckler. "Dass man das aber noch beweisen muss mit einer Kollektion, mit der man auf internationalem Parkett antritt, ist wieder eine ganz andere Sache. Von mir gibt es dafür leider null Punkte."

Ausrüster Adidas hatte die rund 70-teilige Kollektion in engem Austausch mit den Athletinnen und Athleten entwickelt.

Nicht mal "entsetzt": Glööckler lästert über deutsche Olympia-Outfits