Der Sport-Tag
15. Januar 2025
DSC-3877mit Sebastian Schneider
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22:31 Uhr

Nächster italienischer Klub wandert in Investoren-Hände

Die Übernahme von italienischen Fußballklubs durch US-amerikanische Unternehmen in der Serie A geht weiter. Der Investmentfonds Presidio Investors erwarb 100 Prozent der Anteile des Erstligisten Hellas Verona, damit stieg die Zahl der Klubs in Italiens Topliga, die sich in US-amerikanischer Hand befinden, wieder auf acht. Presidio und der nun ehemalige Besitzer Maurizio Setti verkündeten die Übernahme in einem gemeinsamen Statement. "Presidio ist entschlossen, auf dem Fundament aufzubauen, das Herr Setti in den dreizehn Jahren, in denen er den Verein kontrollierte, geschaffen hat", hieß es darin. Verona steckt als Tabellen-17. im Abstiegskampf der Serie A.

Die Übernahme durch das Private-Equity-Unternehmen stellt Verona, italienischer Meister von 1985, in eine Reihe mit Atalanta Bergamo, AC Florenz, Inter Mailand, AC Mailand, FC Venedig, Parma Calcio und die AS Rom, die allesamt von US-amerikanischen Eigentümern geführt werden. Erst im Dezember hatte der CFC Genua den Besitzer gewechselt, das US-Unternehmen 777 Partners hatte den Großteil der Anteile an den rumänischen Unternehmer Dan Sucu verkauft.

Nächster italienischer Klub wandert in Investoren-Hände
21:40 Uhr

Drohungen gegen Sophia Havertz - Ermittlungen

Die britische Polizei hat nach Social-Media-Drohungen gegen die schwangere Ehefrau des deutschen Fußball-Nationalspielers Kai Havertz Ermittlungen eingeleitet. Es gehe um "bösartige Nachrichten", teilte ein Polizeisprecher mit: "Ermittlungen laufen."

Kai Havertz hatte im FA-Cup-Match mit dem FC Arsenal gegen Manchester United am Sonntag als einziger Schütze im Elfmeterschießen vergeben. Seine Frau Sophia erhielt darauf widerliche Nachrichten, in denen ihr gedroht wurde, das ungeborene Kind zu töten. Außerdem wurde ihr eine Fehlgeburt gewünscht. Sophia Havertz veröffentlichte die Hassbotschaften in einer Instagram-Story. "Dies schockiert mich sehr. Ich hoffe, ihr schämt euch wirklich. Ich weiß nicht, was ich sagen soll", schrieb sie und forderte mehr Respekt. Sophia und Kai Havertz sind seit Juli verheiratet, im November haben sie verkündet, dass sie Eltern werden.

Drohungen gegen Sophia Havertz - Ermittlungen
20:58 Uhr

FC Bayern nähert sich offenbar dem ersten Wintertransfer

Der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern macht offenbar Ernst im Werben um Torwart-Talent Jonas Urbig. Wie der TV-Sender Sky berichtet, sei zwischen dem 21-Jährigen vom 1. FC Köln und den Münchnern bereits alles klar. Nun müssen die beiden Traditionsklubs noch eine Lösung finden, wie ein Winter-Wechsel über die Bühne gehen kann. Das könnte allerdings schwierig werden.

Zwar ist Keeper ist mit seiner sportlichen Situation bei den Kölnern nicht zufrieden, will unbedingt spielen. Nach Informationen von RTL/ntv und sport.de will der FC den U21-Nationalspieler aber unbedingt halten und mit ihm auch in die Rückrunde gehen. Derzeit ist er bei den Kölnern die Nummer zwei hinter Marvin Schwäbe. Bei den Bayern, so berichtet es die "Bild"-Zeitung, soll er langfristig als Ersatzmann von Manuel Neuer wachsen. Die bisherige Nummer zwei, Daniel Peretz, soll für Spielpraxis verliehen werden.

FC Bayern nähert sich offenbar dem ersten Wintertransfer
20:27 Uhr

"Netter Kerl": Fans von Premier-League-Klub freuen sich über royalen Besuch

Der britische Thronfolger Prinz William hat einigen Fußballfans von Aston Villa vor dem Spiel beim FC Everton eine große Freude gemacht. Der 42-Jährige, selbst ein großer Fan des Klubs, traf sich in Birmingham mit den Anhängern auf ein Kaltgetränk. Der Nachrichtenagentur PA zufolge hatte William den Verein um das Treffen gebeten, bestellt habe er einen Cider.

"Er war ein netter Kerl, sehr bodenständig, und er liebt Villa und die Leidenschaft, die wir alle teilen", sagte ein 18 Jahre alter Fan britischen Medien zufolge. "Ich glaube, wenn er keine anderen Verpflichtungen gehabt hätte, wäre er gerne beim Spiel dabei gewesen." Der künftige König Großbritanniens ist seit seiner Jugend Fan von Aston Villa. Bei der Niederlage des FC Bayern Anfang Oktober in der Champions League war William im Stadion des Premier-League-Klubs live dabei.

"Netter Kerl": Fans von Premier-League-Klub freuen sich über royalen Besuch
19:46 Uhr

Fehlwurf-Festival: Bundesliga-Ikone erlebt WM-Debüt zum Vergessen

WM-Fehlstart für Andy Schmid und die Schweiz: Das Turnierdebüt der früheren Bundesliga-Ikone als Nationaltrainer der Eidgenossen ist missglückt. Die Schweiz kam bei einem Fehlwurf-Festival in der deutschen Vorrundengruppe A nicht über ein 17:17 (8:7) gegen Tschechien hinaus und muss um das Weiterkommen bangen.

Während in den Parallelgruppen die Niederlande (40:23 gegen Guinea), Portugal (30:21 gegen die USA) und Ägypten (39:25 gegen Argentinien) ihren Favoritenrollen problemlos gerecht wurden, entwickelte sich in Herning ein enges Spiel. Beide Teams leisteten sich dabei zahlreiche Fehler im eigenen Abschluss und dürften in dieser Form gegen Deutschland kaum eine Chance haben. Schmids Team vergab im letzten Angriff die Möglichkeit auf den Sieg. Die Schweiz, die vor Turnierstart den Ausfall ihres Schlüsselspielers Manuel Zehnder (schwere Knieverletzung) verkraften musste, ist am Freitag (18.00 Uhr/ZDF und im Liveticker bei ntv.de) der zweite Gegner des deutschen Teams von Bundestrainer Alfred Gislason.

Fehlwurf-Festival: Bundesliga-Ikone erlebt WM-Debüt zum Vergessen
18:56 Uhr

Ulm sichert sich Ex-FC-Bayern-Talent

Der SSV Ulm hat sich für den Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga mit dem Offensivspieler Oliver Batista Meier verstärkt. Der frühere Nachwuchsspieler des FC Bayern wechselt von Drittliga-Spitzenreiter Dynamo Dresden zum Aufsteiger. Das gaben beide Vereine bekannt. Batista Meier unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2027.

"Mit Oli bekommen wir einen weiteren tollen Spieler hinzu, der uns die Möglichkeit bietet, in der Offensive noch variabler zu werden", sagte Ulms Geschäftsführer Markus Thiele über den 23 Jahre alten Neuzugang, der für die Dresdner in der Hinrunde einen Treffer und zwei Vorlagen beisteuerte. Ulm liegt nach 17 Spielen und nur zwei Siegen auf Relegationsplatz 16. Im ersten Ligaspiel des Jahres gastieren die Spatzen am Samstag (13.00 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) beim 1. FC Kaiserslautern.

Ulm sichert sich Ex-FC-Bayern-Talent
18:32 Uhr

DFB-Talent fehlt AC Mailand erst einmal

Der dreimalige Fußball-Nationalspieler Malick Thiaw wird der AC Mailand wegen einer Oberschenkelverletzung vorerst fehlen. Der italienische Spitzenklub muss bei den Spielen am Samstag bei Juventus Turin in der Liga sowie am kommenden Mittwoch in der Champions League gegen den FC Girona auf den Innenverteidiger verzichten. Thiaw werde "in sieben bis zehn Tagen" erneut untersucht, teilte Milan mit. Der 23-Jährige war am Dienstag beim 2:1 in der Liga bei Como 1907 angeschlagen ausgewechselt worden. Thiaw ist in der Abwehr bei Milan gesetzt. Seine drei Länderspiele hatte er im Jahr 2023 absolviert.

DFB-Talent fehlt AC Mailand erst einmal
17:50 Uhr

"Nicht wettkampffähig": Deutsches Speed-Team schrumpft immer weiter

Skirennläufer Simon Jocher muss nach seiner Verletzung bei der Abfahrt in Bormio auf das kommende Weltcup-Wochenende in Wengen/Schweiz verzichten. Das gab der Deutsche Skiverband (DSV) bekannt. Der Garmischer hatte sich vor rund zweieinhalb Wochen eine Prellung des rechten Fersenbeins zugezogen und fällt somit für die ersten Speed-Rennen des Jahres aus.

Zwar habe er ein Abfahrts-Training absolvieren können, dies sei aber "mit Schmerzen verbunden" gewesen, sagte Jocher: "Am Abend hat es dann noch mehr wehgetan als davor. Ich habe gehofft, es bessert sich über Nacht, aber schon das Einfahren war kaum möglich. So bin ich nicht wettkampffähig." Nächstes Ziel sei es nun, so Jocher, "dass ich für Kitzbühel fit werde". Am 24. und 25. Januar gehen die Speed-Spezialisten auf der Streif in Super-G und Abfahrt an den Start.

"Nicht wettkampffähig": Deutsches Speed-Team schrumpft immer weiter
17:17 Uhr

"Großer Schock": Handball-Star vor der WM suspendiert

Der portugiesische Handball-Nationalspieler Miguel Martins ist nach einem positiven Dopingtest von der WM in Kroatien, Dänemark und Norwegen ausgeschlossen worden. Wie Martins Verein, der dänische Spitzenklub Aalborg Handbold mitteilte, gehe der Befund auf eine Probe zurück, die bereits im Vorfeld der EM im Januar des vergangenen Jahres entnommen worden war. Martins beteuere seine Unschuld und habe bereits die Öffnung der B-Probe beantragt.

  • Der portugiesische Handballverband (FAP) erklärte, die FAP und Martins seien im vergangenen Jahr über ein schwebendes Verfahren der Anti-Doping-Einheit der Europäischen Handballföderation EHF informiert worden und hätten anschließend die Möglichkeit zur Verteidigung wahrgenommen. Sie hätten alle Elemente dargelegt, "die zur Klärung der aufgetretenen Situation für angemessen gehalten wurden".

  • Erst am Dienstagabend wurde der Verband dann aber über "die präventive Suspendierung des Athleten mit sofortiger Wirkung" informiert. "Das ist natürlich ein großer Schock für uns und wir haben uns sofort mit Miguel in Verbindung gesetzt, der genauso ratlos ist wie wir und darauf besteht, dass er nichts Illegales getan hat", heißt es in der Mitteilung von Martins Verein Aalborg, für den auch Nationalspieler Juri Knorr ab dem kommenden Sommer auflaufen wird.

"Großer Schock": Handball-Star vor der WM suspendiert
16:45 Uhr

Rot nach zehn Minuten kostet Kapitän Spiele im Abstiegskampf

Bundesliga-Aufsteiger Holstein Kiel muss zwei Spiele auf seinen Kapitän Lewis Holtby verzichten. Der 34-Jährige war beim überraschenden 4:2 gegen Borussia Dortmund für ein grobes Foulspiel mit der Roten Karte bestraft worden. Nun sanktionierte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes ihn mit der Sperre.

Holtby war in der 86. Minute nach einem Foul an Felix Nmecha vom Platz geflogen - gerade einmal zehn Minuten zuvor war er eingewechselt worden. Der Profi und sein Klub haben die Sperre akzeptiert. Holtby wird den Kielern damit im Abstiegskampf in den Partien gegen die TSG 1899 Hoffenheim an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) sowie am 24. Januar beim VfL Wolfsburg fehlen. Für den Aufsteiger war der Sieg gegen Dortmund der dritte Saisonerfolg.

Rot nach zehn Minuten kostet Kapitän Spiele im Abstiegskampf
16:08 Uhr

Zverev lacht über "Idioten" und lehnt spektakuläre Wette ab

Eine neue Frisur für Alexander Zverev? Nicht mit dem deutschen Tennisstar. "Das sind alles Idioten", sagte Zverev bei den Australian Open mit einem Lachen auf die Frage, ob er sich dem Trend eines neuen Haarschnitts, dem unter anderem Spaniens Topstar Carlos Alcaraz vor dem Turnier gefolgt war, anschließen wird. "Lasst es wachsen, so lange es geht. Wir werden alle irgendwann eine Glatze haben", so Zverev.

Selbst bei einem Turniersieg in Melbourne werde er sich keinen in Australien beliebten Aussie Mullet (ähnlich eines Vokuhila) schneiden lassen, betonte der für seine lange Haarpracht bekannte Zverev weiter. Im Falle seines ersten Grand-Slam-Titels mache er "alles, was ihr wollt", entgegnete er Eurosport-Experte Boris Becker, der sich nach eigener Aussage "bei einem Turniersieg so einiges abrasieren" würde: "Aber die Haare müssen jetzt nicht leiden, die mag ich dann doch zu sehr", sagte Zverev, der seine Haare auf dem Court stets zu einem sogenannten Man Bun zusammengebunden hat.

Zverev lacht über "Idioten" und lehnt spektakuläre Wette ab
15:33 Uhr

DHB-Kapitän Golla verrät letzte Team-Geheimnisse vor WM-Start

Beim WM-Auftakt der deutschen Handballer trifft das DHB-Team auf Polen. Die Mannschaft ist elektrisiert und hofft auf eine Wiederholung der EM-Stimmung im eigenen Land. Kapitän Johannes Golla spricht im ntv-Interview über die neue Favoritenrolle, selbstgesteckte Ziele und sein Verhältnis zu Coach Gíslason.

DHB-Kapitän Golla verrät letzte Team-Geheimnisse vor WM-Start
14:55 Uhr

Mehr als 100 Olympia-Stars schicken Paris-Medaillen zurück

Die Olympischen Spiele von Paris sind erst wenige Monate her, die Erinnerungen bei vielen daran noch frisch. Bei zahlreichen Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinnern ist zum Stolz über den Erfolg inzwischen allerdings auch Enttäuschung gewachsen. Denn die so wertvolle Prämie, die Medaille, hat sich in den knapp fünf Monaten offenbar vielerorts deutlich verändert. Von Rost schreibt etwa die "Daily Mail", insbesondere die Bronzemedaillen sollen davon betroffen sein. Mehr als 100 Exemplare sind dem Bericht zufolge mittlerweile zurückgegeben worden, weil die Qualität so katastrophal ist.

Der französische Schwimmer Clement Secchi verglich seine Medaille sogar mit Krokodilhaut, alles andere als ein Kompliment. Das Internationale Olympische Komitee hat das Problem erkannt und teilte mit, dass "beschädigte Medaillen systematisch ersetzt" werden vom Hersteller: "Der Prozess sollte in den kommenden Wochen starten."

Mehr als 100 Olympia-Stars schicken Paris-Medaillen zurück
14:14 Uhr

So tief wie zuletzt 2013: BVB macht nicht nur auf dem Fußballplatz schlapp

Die sportliche Krise von Borussia Dortmund hat offenbar Auswirkungen auf die Attraktivität des Klubs an der Börse. Am Mittag wurde die Aktie des BVB mit einem Wert von 2,92 Euro notiert, im Tagestief lag sie bei 2,78 Euro. Nach einem Bericht des "Handelsblatt" handle es sich um den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2013, damals war sie 2,64 Euro wert gewesen.

Das "Handelsblatt" berichtete, dass der aktuelle Einbruch mit den schwachen sportlichen Leistungen zusammenhänge. Gestern hatte der BVB beim Aufsteiger Holstein Kiel mit 2:4 (0:3) verloren - es war die zweite Niederlage im zweiten Spiel des Jahres 2025. In dieser Form ist das Minimalziel, das Erreichen der Champions League, in akuter Gefahr.

So tief wie zuletzt 2013: BVB macht nicht nur auf dem Fußballplatz schlapp
13:57 Uhr

Missbrauchsskandal: Deutscher Turner-Bund erklärt nächste Schritte

Der Deutsche Turner-Bund (DTB) will die zur Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe am Kunst-Turn-Forum Stuttgart angekündigte Untersuchungskommission in der kommenden Wochen einsetzen. Aktuell befinde man sich noch in einem internen Interventionsprozess, sagte der DTB-Vorstandsvorsitzende Kalle Zinnkann. "Zur angekündigten Aufarbeitung werden wir vermutlich nächste Woche etwas sagen können. Wir stimmen aktuell das Prozessdesign, den genauen Untersuchungsumfang, aber auch die personelle Besetzung ab", erklärte der 41-Jährige.

Ende Dezember vorigen Jahres hatten zahlreiche Turnerinnen mit den früheren Auswahl-Athletinnen Tabea Alt und Michelle Timm an der Spitze Missstände am Stuttgarter Bundesstützpunkt öffentlich gemacht. Angeprangert wurde unter anderem "systematischer körperlicher und mentaler Missbrauch". In der Folge hatte der DTB gemeinsam mit dem Schwäbischen Turnerbund eine Aufklärung angekündigt. Zwei Trainer sind vorerst bis zum 19. Januar freigestellt.

Dass die Kommission ihre Arbeit noch nicht aufgenommen hat, erklärte Zinnkann damit, dass es bei Aufarbeitungen im Sport in der Vergangenheit rechtliche Schwierigkeiten gegeben habe. "Das wollen wir vermeiden und sicherstellen, dass, wenn wir eine Untersuchung machen, wir die Ergebnisse nachher auch verwenden können", sagte der DTB-Vorstand.

Missbrauchsskandal: Deutscher Turner-Bund erklärt nächste Schritte
13:01 Uhr

Wilder wird es nicht mehr: Gerüchte-Spektakel um DFB-Kapitän

Der FC Liverpool soll Interesse an einer Verpflichtung von Joshua Kimmich vom FC Bayern im Sommer 2025 zeigen. Das berichtet "fichajes.net". Damit aber nicht genug: Dem Portal zufolge sollen die Reds bereits Kontakt zu Kimmich aufgenommen haben. Da Kimmichs Restvertragslaufzeit weniger als sechs Monate beträgt, kann der 29-Jährige ohne Zustimmung der Münchner mit möglichen Interessenten verhandeln. An der Anfield Road soll man vor allem Kimmichs Vielseitigkeit schätzen. Der DFB-Star kann sowohl im zentralen Mittelfeld als auch als Rechtsverteidiger seine Stärken ausspielen. Allerdings bevorzugt Kimmich laut eigener Aussage die Spielfeldmitte, Liverpool soll im Deutschen dem Bericht zufolge allerdings auch eine mögliche Alternative zu Außenverteidiger Trent Alexander-Arnold sehen. Ein Umstand, der Kimmich möglicherweise abschreckt.

Zumal der FC Liverpool nicht der einzige Vertreter der europäischen Fußball-Prominenz sein dürfte, der um Kimmich wirbt. Zuletzt brachte "El Nacional" Kimmich beim FC Barcelona ins Spiel. Coach Hansi Flick, der mit Kimmich schon beim FC Bayern und in der DFB-Elf zusammenarbeitete, habe Klub-Bossen aufgetragen haben, seinen Ex-Schützling nach Katalonien zu locken, wo er eine "Schlüsselfigur" der Zukunft des Klubs sein solle. Auch ein Verbleib beim FC Bayern ist nicht ausgeschlossen.

Mehr zum Gerüchte-Spektakel um Kimmich hier bei den Kollegen von sport.de

Wilder wird es nicht mehr: Gerüchte-Spektakel um DFB-Kapitän
12:39 Uhr

Olympia-Sensation ist Deutschlands Beste des Jahres 2024

Große Ehre für Yemisi Ogunleye und Leo Neugebauer: Die Olympiasiegerin und der Silbermedaillengewinner von Paris wurden in der Leichtathletik zu Deutschlands Besten des Jahres 2024 gekürt. Die jeweils stärksten drei Athletinnen und Athleten der vergangenen Saison wurden zunächst durch die Fans bestimmt, eine Experten-Jury traf schließlich die finale Entscheidung über die Nummer eins.

Für Ogunleye, die bei den Olympischen Spielen im Sommer überraschend die Goldmedaille im Kugelstoßen gewonnen hatte, ist es die erste Auszeichnung als Leichtathletin des Jahres. Bei der Hallen-WM wurde die 26-Jährige zudem Zweite, kurz darauf folgte der dritte Platz bei der EM. Für Neugebauer ist es bereits die zweite Auszeichnung in Folge - der Zehnkämpfer schraubte im vergangenen Jahr seinen eigenen deutschen Rekord in die Höhe und begeisterte wenig später auch bei Olympia.

Olympia-Sensation ist Deutschlands Beste des Jahres 2024
11:57 Uhr

Wildes Gerücht: FC Bayern will Manchester Uniteds 80-Millionen-Euro-Juwel

In den vergangenen Jahren hat sich Kobbie Mainoo bei Manchester United vom vielversprechenden Talent zum Leistungsträger gemausert. Inzwischen zieren sogar schon zehn Einsätze für die englische A-Nationalmannschaft die Vita des 19-Jährigen. Nebeneffekt: Die europäische Fußball-Prominenz soll ein Auge auf den Mittelfeldspieler geworfen haben - darunter angeblich auch der FC Bayern. Das berichtet "fichajes.com". Ein anderer Klub soll Chelsea sein. Beide Vereine sollen sich sehr bemühen. In München, so heißt es weiter, hat man Mainoo im Visier, um im Mittelfeld die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Sollte durch einen möglichen Abgang von Joshua Kimmich eine Lücke entstehen, könnte Mainoo diese wohl füllen, allerdings würde der FC Bayern in möglichen Verhandlungen wohl finanziell an die Grenzen gehen müssen. "fichajes.com" schätzt Mainoos Wert auf nicht weniger als 80 Millionen Euro ein, eine Summe, die nur die wenigsten Vereine ohne weiteres in den Ring werfen können. Allerdings will das Portal erfahren haben, dass Chelsea durchaus bereit ist, diesen Betrag zu investieren. Der FC Bayern soll zumindest nicht weit von der vermeintlichen Forderung entfernt sein.

Mehr zu dem wilden Gerücht hier bei den Kollegen von sport.de

Wildes Gerücht: FC Bayern will Manchester Uniteds 80-Millionen-Euro-Juwel
11:06 Uhr

Latsch legt los: "BVB-Bosse können sich das nicht mehr lange anschauen"

Nach dem 2:4 bei Aufsteiger Holstein Kiel steckt der BVB "mitten in der Krise", sagt Timo Latsch. Der ntv-Sportreporter sieht den "negativen Höhepunkt" in einer schwachen Hinrunde erreicht. Nun müsse der angezählte Nuri Sahin am Freitag in Frankfurt erst recht liefern, um seinen Trainerposten zu bewahren. Der Druck zu handeln wächst auf die Dortmunder Verantwortlichen.

Latsch legt los: "BVB-Bosse können sich das nicht mehr lange anschauen"
10:38 Uhr

Biathlon-Ikone Björndalen sieht Deutsche vorn: "Das ist die Top-Favoritin!"

Biathlon-Ikone Ole Einar Björndalen sieht in Franziska Preuß die kommende Gesamtweltcupsiegerin. "Für mich ist es gar nicht so ein großes Thema. Das vom Ole zu hören, ist aber richtig cool", sagte die 30-Jährige vor dem Start des Heim-Weltcups in ihrem Wohnort Ruhpolding. Preuß führt vor dem Einzel am Donnerstag (14.10 Uhr/ARD und Eurosport) die Gesamtwertung an und wird wegen ihres großen Vorsprungs auch am Sonntag im Massenstart wieder im Gelben Trikot auf ihren Heimstrecken laufen.

"Ich sehe sie immer noch als die Top-Favoritin für den Sieg in der Gesamtwertung", hatte der Norweger Björndalen in einem Experten-Beitrag für den Weltverband IBU geschrieben. Daran ändere auch eine kurze Schwächephase zuletzt in Oberhof nichts. Der 50-Jährige ist mit acht Olympiasiegen und 20 WM-Goldmedaillen der erfolgreichste Biathlet überhaupt und mittlerweile als TV-Experten unterwegs. "Ich weiß noch genau, als ich in den Weltcup gekommen bin und der Ole das erste Mal mit mir geredet hat. Da habe ich gedacht: Oh, krass! Ole Einar Björndalen!", erinnerte sich Preuß: "Das freut einen dann natürlich, wenn er diese Hoffnung hat."

Biathlon-Ikone Björndalen sieht Deutsche vorn: "Das ist die Top-Favoritin!"
09:57 Uhr

"... dann musst du in die dritte Liga gehen": Hamann sieht K.o. für Sahin

Für TV-Experte Dietmar Hamann sind die Tage von Nuri Sahin als Trainer bei Borussia Dortmund gezählt. Es könne sein, dass das Team zum Rückrundenauftakt am Freitag bei Eintracht Frankfurt gewinne und dies dem Coach den Job rette, sagte der 51-Jährige bei Sky. "Aber im Moment fehlt mir die Fantasie, wie das gehen soll", erklärte Hamann.

Nach der Pleite in Kiel beträgt der Rückstand des Tabellenneunten auf einen Champions-League-Platz bereits fünf Punkte. "Sie haben immer wieder gesagt, dass wenn die Qualifikation für die Champions League in Gefahr ist oder steht, dann muss man auch über den Trainer nachdenken", sagte Hamann. Und weiter: "Der Zeitpunkt ist nicht weit entfernt, dass sie was machen müssen."

Hamann äußerte Zweifel, dass der 36 Jahre alte Sahin überhaupt der richtige Trainer für eine Spitzenmannschaft wie Borussia Dortmund ist. Wenn man als Trainer dorthin gehe, müsse es laufen, sagte Hamann. Da müsse Zug drin sein und man müsse das Gefühl haben, dass etwas zusammenwachse. "Das hatte ich vom ersten Tag bei Sahin nicht", betonte er, "er sagt, er ist in der Gesamtverantwortung. Du kannst keine sechs Spieler rausschmeißen. Wenn es nicht läuft, ist der Trainer das schwächste Glied und der muss gehen." Die aktuelle Situation hat nach Meinung des ehemaligen Abwehrspielers nichts damit zu tun, dass Sahin ein junger Trainer mit wenig Erfahrung sei. Mehr Unterstützung, als er bekommen habe, gehe nicht. "Borussia Dortmund ist kein Job, um zu lernen. Wenn du lernen willst, dann musst du in die 2. Liga gehen oder in die 3. Liga", sagte Hamann.

"... dann musst du in die dritte Liga gehen": Hamann sieht K.o. für Sahin
09:26 Uhr

Kult-Trainer Baumgart verrät kuriosen Grund für Verspätungen

Bei seinem Trainer-Debüt für Union Berlin rieben sich viele Fans am vergangenen Bundesliga-Wochenende verwundert die Augen. Nach der Halbzeitpause in Heidenheim drehte Steffen Baumgart eine halbe Runde an der Außenlinie entlang durchs Stadion, das Spiel lief längst schon wieder. "Ich bin immer der Letzte aus der Kabine, da kannst du die Uhr nach stellen", erklärte er im Nachgang.

Und das nicht ohne Grund. "Das ist wirklich eine Alltagsfrage", sagte der 53-Jährige verlegen. Meist würde er noch mal "Pipi machen, weil die Blase vielleicht auch nicht so lange hält, deswege zögere ich das so lange wie möglich raus". Beim 0:2 beim 1. FCH habe er jedoch nicht auf dem Schirm gehabt, dass die Trainerbänke auf der anderen Seite liegen. "Ich bin immer sehr spät draußen, manchmal auch erst 20 bis 30 Sekunden nach Wiederanpfiff, das ist nicht zum ersten Mal passiert", so Baumgart. Bislang habe er zum Glück aber "noch nie etwas verpasst."

Kult-Trainer Baumgart verrät kuriosen Grund für Verspätungen
08:40 Uhr

Langhoff zur Kiel-Katastrophe: BVB legt "Absturz ins Mittelmaß" hin

Seit Wochen befindet sich die Leistung des BVB im Sinkflug, der mit der 2:4-Pleite gegen Holstein Kiel in einer knallharten Bruchlandung endet. ntv-Sportreporter René Langhoff attestiert den Borussen den "offensichtlichen Absturz ins Mittelmaß" und sieht Nuri Şahins Trainerstuhl angesägt.

Langhoff zur Kiel-Katastrophe: BVB legt "Absturz ins Mittelmaß" hin
07:46 Uhr

Ex-Bayern-Boss Kahn würde Kimmich keine Träne hinterher weinen

Oliver Kahn sieht in Joshua Kimmich das "Gesicht des FC Bayern" und würde eine Vertragsverlängerung des Nationalmannschaftskapitäns begrüßen - jedoch nicht um jeden Preis. "Wenn Kimmich zeitnah keine Entscheidung trifft, muss der Klub irgendwann auch bereit sein, Stärke zu zeigen und eine zeitliche Frist setzen", sagte der frühere Vorstandschef des FC Bayern der Sport Bild: "Wird diese überschritten, kann das Angebot zurückgezogen werden und man bemüht sich um jemand anderen oder setzt auf Spieler im aktuellen Kader."

Das werde man sich aber gut überlegen müssen. "Die Verpflichtung eines neuen Spielers, der ähnliche Qualität wie Joshua hat, kann inklusive Ablösesumme noch teurer werden als die Vertragsverlängerung eines Top-Spielers, der im letzten Vertragsjahr ist", sagte Kahn.

Unstrittig sei, dass Kimmich ein wichtiger Teil des aktuellen Bayern-Kaders sei. "Er verkörpert die Werte, für die der FC Bayern steht. Aber zum Schluss müssen alle Seiten wissen: Kein Spieler ist unersetzlich. Auch nicht ein Joshua Kimmich", sagte Kahn. Der 55-Jährige erinnerte an prominente Abgänge in der Vergangenheit: "Als Robert Lewandowski zu Barcelona ging, hieß es: 'Wie willst du den ersetzen?' Nun ist Harry Kane da und erzielt nicht weniger Tore. Jeder Spieler muss wissen: Beim FC Bayern ist jeder ersetzbar." Der Vertrag des 29-jährigen Kimmich, der seit 2015 für den Rekordmeister spielt, läuft im Sommer aus. "Dadurch kann er sich, was seine Zukunft bei einem Klub betrifft, alle Optionen offenhalten", sagte Kahn.

Ex-Bayern-Boss Kahn würde Kimmich keine Träne hinterher weinen
06:44 Uhr

IOC-Boss Bach glaubt trotz Trump-Drohungen nicht an Absage der Fußball-WM 2026

Kurz vor Donald Trumps Amtseinführung fürchtet IOC-Chef Thomas Bach trotz der jüngsten Kontroversen um den künftigen US-Präsidenten keine Turbulenzen für die Fußball-WM 2026 und Olympia 2028 in Los Angeles. "Er ist in seinem Herzen ein Sportfan", sagte Bach der Deutschen Presse-Agentur über Trump und ergänzte: "Er war in der Bewerbungsphase für beide Ereignisse involviert, hat sich dort eingesetzt auf die eine oder andere Art und Weise für die Fußball-Weltmeisterschaft und für die Olympischen Spiele. Deswegen bin ich mir sicher, dass er beide unterstützen wird."

Trump hatte zuletzt unter anderem mit Drohungen in Richtung Kanada für Aufsehen gesorgt, er wolle das nördliche Nachbarland mit wirtschaftlichen Zwängen unter Druck setzen, um es eventuell sogar mit den USA zu vereinen. Kanada richtet wie auch Mexiko gemeinsam mit den USA die Fußball-WM 2026 aus. Mexiko hatte Trump zuletzt mit der Ankündigung irritiert, den Golf von Mexiko in "Golf von Amerika" umbenennen zu wollen.

Zum Wahlerfolg im vergangenen November habe er Trump gratuliert, sagte Bach. Einen weiteren Austausch strebt der scheidende Präsident des Internationalen Olympischen Komitees in seinen letzten Amtsmonaten aber nicht an. "Es wäre, glaube ich, auch im Hinblick auf meine Nachfolger nicht wirklich fair und richtig, hier jetzt noch mal den Kontakt zu suchen und damit irgendwelche Entscheidungen vielleicht zu beeinflussen, die dann meiner Nachfolge obliegen", erklärte Bach. Der neue IOC-Chef wird Mitte März gewählt. Sieben Bewerber sind im Rennen um das Spitzenamt. Trump wird am 20. Januar als US-Präsident vereidigt.

IOC-Boss Bach glaubt trotz Trump-Drohungen nicht an Absage der Fußball-WM 2026
06:17 Uhr

Weltmeister Schwarzer fordert Handy-Verbot für deutsche Handballer

Konzentration statt Telefon: Der frühere Handball-Nationalspieler Christian Schwarzer fordert von seinen Nachfolgern vor dem WM-Auftakt am Mittwoch gegen Polen (20.30 Uhr/ARD und im Liveticker auf ntv.de) die Besinnung aufs Wesentliche: "Theoretisch musst du den Jungs sagen: Gebt die Handys ab. Nach dem Finale kriegt ihr sie wieder. Um wirklich frei zu sein und sich nicht mit irgendwelchen Dingen zu beschäftigen", sagte der Weltmeister von 2007 bei Sport1.

Seit dem bislang letzten deutschen Titelgewinn von 18 Jahren habe sich vieles verändert. "Früher hat man am nächsten Tag in die Zeitung geschaut, aber heute werden Dinge in Bruchteilen von Sekunden in die Welt getragen. Das ist die größte Herausforderung, sich davon nicht ablenken zu lassen", sagte der 55-Jährige.

Weltmeister Schwarzer fordert Handy-Verbot für deutsche Handballer
05:44 Uhr

BVB-Coach Sahin kündigt nach Kiel-Katastrophe Konsequenzen an, nur für wen?

Nuri Sahin hat nach dem katastrophalen Auftritt von Borussia Dortmund im hohen Norden einen schonungslosen Umgang mit seinen Profis angekündigt. "Dass es Konsequenzen haben wird, ist ja klar", sagte Sahin nach der "beschämenden Nicht-Leistung" beim 2:4 (0:3) bei Holstein Kiel.

Selbst das Minimalziel Platz vier ist für den BVB nach der schlechtesten Hinrunde seit zehn Jahren in ernster Gefahr. Und der Druck auf die sportliche Führung nimmt spürbar zu. Geschäftsführer Lars Ricken bezeichnete den Auftritt seiner Mannschaft als "unwürdig und peinlich", will aber vorerst keine Trainerdiskussion führen.

Sahin betonte mehrfach, "die volle Verantwortung für diese Leistung" zu übernehmen, die nichts mit der Grippewille zu tun habe, die den BVB zuletzt geschwächt hatte. "Auch wenn wir mit elf kranken Spielern gespielt hätten, können wir so eine Leistung nicht bringen", sagte der 36-Jährige.

BVB-Coach Sahin kündigt nach Kiel-Katastrophe Konsequenzen an, nur für wen?