"Boah": Nur eine deutsche Skicrosserin findet endlich den "Flow"
Daniela Maier hat im dritten Saisonrennen die erste Podestplatzierung für die deutschen Skicrosser eingefahren. Die Olympia-Dritte von 2022 raste beim Weltcup im Schweizer Arosa auf Platz zwei. Cornel Renn berappelte sich nach einem Sturz im Halbfinale und belegte letztlich Rang sechs. "Boah, ich bin richtig happy und erleichtert", sagte Maier und ergänzte: "Es hat mega viel Spaß gemacht. Ich habe den Flow gefunden, das war wieder mal so Attacke, wie ich eigentlich fahre. Ich bin unheimlich glücklich."
Zweite im Achtelfinale, Erste im Viertelfinale, Zweite im Halbfinale: Maier fuhr von Anfang an souverän. Im Finale bot sie Olympiasiegerin Sandra Näslund Paroli, konnte der Schwedin den dritten Saisonerfolg auf der kurzen Strecke aber nicht mehr streitig machen. Die Freude über ihren 18. Podestplatz war dennoch groß. Florian Wilmsmann, der WM-Zweite von 2023 und Weltcup-Gesamtdritte der vergangenen Saison, erlebte dagegen die nächste Enttäuschung: Er blieb wie Florian Fischer und Veronika Redder im Viertelfinale hängen. Auch in den ersten beiden Saisonrennen war "Wilmsi" nicht über die Runde der besten 16 hinausgekommen. Der Tagessieg bei den Männern ging zum 19. Mal an den Kanadier Reece Howden.
FC Bayern zurrt Stadionkauf in Unterhaching fest
Der FC Bayern hat seine Pläne rund um eine größere Spielstätte für seine Fußballerinnen umgesetzt und den Sportpark Unterhaching gekauft. Den seit geraumer Zeit erwarteten Deal machte der Verein offiziell. Demnach wird der deutsche Fußball-Rekordmeister ab dem 1. Januar 2026 über seine hundertprozentige Tochter Allianz Arena Stadion GmbH Eigentümer des Stadions im Münchner Vorort. Medienberichten zufolge kostet das neue "Wohnzimmer" für die Double-Gewinnerinnen die Bayern 7,5 Millionen Euro.
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sprach von einem "weiteren Meilenstein für die gesamte Entwicklung unserer FC Bayern Frauen". Der frühere Bayern-Profi Manfred Schwabl, Präsident der SpVgg Unterhaching, nannte den Verkauf die "beste Lösung" auch für seinen Klub. Nach entsprechenden "infrastrukturellen Anpassungen" werde der Sportpark "den gesamten Spiel- und Trainingsbetrieb der FC Bayern Frauen beheimaten", teilten die Münchner mit. Ab der Saison 2026/2027 "werden dort bereits die Heimspiele der FC Bayern Frauen in der Champion League ausgetragen", hieß es weiter. Es bietet Platz für 15.000 Fans.
Rückschlag für Österreichs Olympia-Team
Rückschlag für die österreichische Abfahrtsmannschaft in der Olympia-Saison: Für den aufstrebenden Skirennläufer Stefan Eichberger ist der Winter beendet, ehe er so richtig begonnen hat. Der 25-Jährige hat sich im Training für die Weltcup-Abfahrt in Gröden einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus.
Eichberger hatte nach einem Sprung über die berühmt-berüchtigten Kamelbuckel Schmerzen im rechten Knie verspürt. Nach einer Erstuntersuchung vor Ort wurde die schwere Verletzung des Speedspezialisten bei einem MRT in Innsbruck festgestellt. Außerdem erlitt Eichberger einen Meniskusriss im rechten Knie. Er wurde nach Graz verlegt, wo er operiert werden soll. Eichberger mischt die Weltspitze seit einem Jahr konstant auf und fuhr seither im Weltcup sechs Mal in die Top 10. In dieser Saison raste er auf der anspruchsvollen Piste in Beaver Creek in Abfahrt und Super-G auf die Ränge sieben und sechs.
Nach Rassismus-Eklat: Einspruch von Lok Leipzig hat Erfolg
Lokomotive Leipzig hat mit dem Einspruch gegen die Strafe für den Rassismus-Eklat im DFB-Pokalspiel gegen Schalke 04 (0:1 n.V.) einen Erfolg verzeichnet. Statt eines Zuschauerteilausschlusses für das nächste Pokal-Heimspiel wurde dieser zur Bewährung ausgesetzt. Zudem reduziert das DFB-Sportgericht die Geldstrafe für den Tabellenführer der Regionalliga Nordost von 30.000 Euro auf 24.000 Euro. Das gab der DFB nach einer mündlichen Verhandlung bekannt.
Die Bewährung ist auf einen Zeitraum von fünf Jahren festgelegt und beschränkt sich auf gleich gelagerte Vorfälle im DFB-Pokal. Dem Verein wurde nachgelassen, von der Geldstrafe einen Betrag in Höhe von bis zu 8000 Euro für präventive Maßnahmen gegen Diskriminierung und Rassismus zu verwenden - insbesondere für die Entwicklung eines Aktionsplans gegen Rassismus und Diskriminierung. Bei dem Spiel am 17. August im Bruno-Plache-Stadion war der Schalker Christopher Antwi-Adjei ab der 13. Minute mehrfach bis in die Verlängerung rassistisch beleidigt worden, was unter anderem zu einer zehnminütigen Spielunterbrechung sowie einer Stadionansage geführt hatte. Der gastgebende Verein entschuldigte sich bei dem Spieler für die Vorfälle.
Barca-Präsident diagnostiziert beim Erzrivalen "akute Barcelonitis"
Präsident Joan Laporta vom FC Barcelona hat seinem Amtskollegen Florentino Pérez vom spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid vorgeworfen, vom Erzrivalen regelrecht besessen zu sein. "Früher hieß es Barcelonitis, aber jetzt ist es akute Barcelonitis", sagte der Barca-Boss laut spanischen Medien im Vorfeld des Pokalspiels beim Drittligisten CD Guadalajara (21 Uhr/DAZN) und ergänzte sarkastisch: "Ich sehe, dass die Barcelonitis in den Herzen der Madrider Fans Wurzeln geschlagen hat."
Hintergrund der Aussagen dürfte der sogenannte "Caso Negreira" sein. In diesem Fall wird Barca vorgeworfen, sich mit Zahlungen in Höhe von mehr als sieben Millionen Euro zwischen 2001 und 2018 die Gunst der Schiedsrichterkommission erkauft zu haben. Der Vorwurf der Bestechung wurde 2024 vor Gericht entkräftet, dennoch hält die Debatte um die Zahlungen an. Erst in der vergangenen Woche sagte Laporta dazu als Zeuge vor Gericht aus. Real-Boss Pérez hatte am Montag beim traditionellen Weihnachtsessen mit der Presse abermals Gerechtigkeit gefordert und Barcelona direkt angegriffen. Er sprach vom "größten Skandal in der Geschichte des Fußballs" und systematischer Korruption.
Spalier für Musiala: FC Bayern feiert sein Ausnahmetalent
Dieser Moment sagt alles: Jamal Musiala kehrt nach 164 Tagen verletzungsbedingter Pause ins Mannschaftstraining zurück. Die Bayern empfangen ihre Nummer zehn mit Spalier und Applaus. Trainer Kompany verrät außerdem, wann der Nationalspieler wieder auf Spielminuten kommen wird.
Max Verstappen testet einen Mercedes
Max Verstappen ist ein echter Motorsport-Freak. Fährt er nicht Formel 1, sitzt er im Simulator, nimmt an virtuellen Rennen teil oder rast in Tourenwagen über die Rennstrecken dieser Welt, wie vor ein paar Monaten, als er durch die Grüne Hölle Nürburgring jagte. Kein Wunder also, dass Verstappen nur etwas mehr als eine Woche nach dem Ende der Formel-1-Saison schon wieder hinter dem Steuer sitzt. Seine Reisepläne führten den viermaligen F1-Weltmeister nach Portugal zu einem GT3-Test. In Estoril - einer früheren Formel-1-Strecke - testete Verstappen laut "Endurance Info" einen Mercedes AMG GT3.
Verstappen hat indes schon mehrfach betont, er könne sich ein Motorsport-Leben in einer anderen Rennserie sehr gut vorstellen. Der Holländer unterhält schon jetzt ein eigenes GT3-Team. Bislang fuhr sein Team laut "Speedweek" einen Aston Martin, im Fahrerlager kursiere aber das Gerücht, dass das Verstappen-Team auf einen Mercedes umsteigen wolle. Im September gewann er ein Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie auf der Nordschleife.
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Trump-Pläne bringen Fan-Verband auf die Barrikaden
Die Anordnung, wonach Reisende in die USA künftig ihre Online-Aktivitäten über fünf Jahre offenlegen sollen, hat im Hinblick auf die Fußball-WM 2026 für Empörung gesorgt. Die Pläne der US-Regierung seien "absolut inakzeptabel. Meinungsfreiheit und das Recht auf Privatsphäre sind universelle Menschenrechte. Kein Fußballfan gibt diese Rechte auf, nur weil er eine Grenze überquert", sagte Ronan Evain, Geschäftsführer der Fanorganisation Football Supporters Europe (FSE), der ARD-"Sportschau".
In einer neuen Anordnung des US-Heimatschutzministeriums aus der vergangenen Woche heißt es, alle Reisende aus Ländern ohne Visumpflicht müssten demnächst "ihre sozialen Medien der vergangenen fünf Jahre vorlegen". Auch Deutsche wären davon betroffen. Zudem werden persönliche Daten von Familienmitgliedern verlangt, wie Namen, Anschriften und Telefonnummern. Die Neuregelung soll binnen 60 Tagen in Kraft treten, wenn sie nicht juristisch angefochten wird.
Die Richtlinie schaffe "eine beklemmende Atmosphäre der Überwachung, die dem einladenden und offenen Geist der Weltmeisterschaft diametral entgegensteht, und muss daher unverzüglich zurückgenommen werden", forderte Evain zudem in einem FSE-Statement, er warnte vor einer "Weltmeisterschaft ohne Regeln".
Run auf Handball-Tickets: DHB-Spiele in einem Jahr schon ausverkauft
Deutschlands Handballer dürfen sich schon jetzt auf volle Hallen bei der Heim-WM freuen. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Beginn des freien Ticketverkaufs am Montag wurden über 100.000 Eintrittskarten für die Endrunde vom 13. bis 31. Januar 2027 abgesetzt, teilte der Deutsche Handballbund mit. "Der Start des Ticketverkaufs hat unsere Erwartungen übertroffen und zeigt, wie groß die Vorfreude auf die Heim-Weltmeisterschaft ist", sagte DHB-Vorstandschef Mark Schober. Die Resonanz sei "äußerst erfreulich".
Besonders groß ist der Run auf die Spiele der deutschen Mannschaft. Alle drei Vorrundenpartien der DHB-Auswahl in München und zwei von drei Hauptrundenbegegnungen in Köln sind derzeit voll ausgelastet. Lediglich Hospitality-Angebote seien momentan für diese Spieltage weiterhin erhältlich. Ansonsten bietet sich den Fans erst im Sommer kommenden Jahres nach der Gruppenauslosung noch einmal eine Möglichkeit zum Erwerb von Tickets für die Auftritte des Olympia-Zweiten. Dann werden zusätzliche Kontingente für die teilnehmenden Teams freigegeben und nicht genutzte Rückläufer im freien Verkauf angeboten.
Manuel Neuer geht leer aus
Ann-Katrin Berger und Manuel Neuer sind bei der Wahl zur Welttorhüterin und zum Welttorhüter des Jahres leer ausgegangen. Statt der deutschen Nummer eins Berger wurde die englische Europameisterin Hannah Hampton vom Fußball-Weltverband FIFA ausgezeichnet. Bei den Männern musste Neuer (Bayern München) dem Italiener Gianluigi Donnarumma (Manchester City) den Vortritt lassen.
FC Bayern verkündet freudige Jamal-Musiala-Nachricht
Das Comeback von Jamal Musiala beim FC Bayern rückt immer näher. Wie der Fußball-Rekordmeister mitteilte, konnte der Nationalspieler erstmals seit seiner schweren Verletzung im vergangenen Juli wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Musiala habe am Aufwärmen und "einigen Passübungen" teilgenommen und anschließend sein individuelles Training fortgesetzt.
Musiala hatte sich am 5. Juli bei der Klub-WM im Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain eine Sprunggelenksluxation sowie eine Fraktur des Wadenbeins zugezogen. Im Januar soll der 22-Jährige "dann wahrscheinlich wieder seine ersten Minuten von Anfang an machen. Das wäre so ein Idealplan für uns", hatte Bayern-Trainer Vincent Kompany zuletzt betont.
Nach DFB-Aus: Adidas schnappt sich Welt- und Europameister und Olympiasieger
Anfang 2027 zieht das deutsche Fußball-Nationalteam die Trikots von Adidas nach mehr als 70 Jahren aus, dafür schlüpfen schon bald die Basketball-Welt- und Europameister hinein. Der Sportartikelriese wird ab dem nächsten Jahr Ausrüster des Deutschen Basketball Bundes (DBB), die neuen Partner verkündeten ihre langfristig angelegte Zusammenarbeit. Bislang wird der DBB von der chinesischen Marke Peak Sport ausgestattet.
Der Vertrag umfasst alle 23 DBB-Nationalmannschaften, darunter auch die 3x3-Olympiasiegerinnen. Erstmals kommen die Trikots bei den WM-Qualifikationsspielen der Männer gegen Kroatien am 27. Februar und 1. März zum Einsatz.
Erst gestern hatte Adidas eine exklusive neue Partnerschaft mit den Brüdern Franz und Moritz Wagner vom NBA-Klub Orlando Magic bekannt gegeben. Franz Wagner wurde mit dem Nationalteam Welt- und Europameister, Moritz Wagner Weltmeister.
Heikler Wechsel: Ex-Liverpool-Trainer geht nach Saudi-Arabien
Gut sieben Wochen nach seinem Rücktritt beim schottischen Spitzenklub Celtic Glasgow hat Trainer Brendan Rodgers einen neuen Job in Saudi-Arabien gefunden. Der 52-Jährige übernimmt den Klub Al-Qadsiah aus der Stadt Khobar. Der Tabellenfünfte der Saudi Pro League hatte am Sonntag den Spanier Michel Gonzalez entlassen.
Rodgers wurde von James Bisgrove engagiert. Der Geschäftsführer von Al-Qadsiah stand früher an der Spitze des Celtic-Erzrivalen Glasgow Rangers. Die Verpflichtung des Nordiren sei ein "Meilenstein für den Klub", sagte Bisgrove. Bekannteste Profis bei Al-Qadsiah sind der italienische Nationalspieler Mateo Retegui und Nacho Fernández, früherer Verteidiger und Kapitän von Real Madrid.
Ende Oktober hatte Rodgers seinen Posten bei Celtic nach einem Fehlstart in die Saison und zweieinhalbjähriger Tätigkeit zur Verfügung gestellt. Es war seine zweite Amtszeit beim Klub. Zuvor war er unter anderem Vorgänger von Jürgen Klopp beim FC Liverpool.
Lebensrettende Aktion: FIFA ehrt Regensburger Teamarzt
Die FIFA hat den Mannschaftsarzt des Drittligisten SSV Jahn Regensburg mit dem Fair Play Award 2025 ausgezeichnet. Andreas Harlass-Neuking erhielt den Preis, da er vor dem Zweitliga-Gastspiel der Regensburger beim 1. FC Magdeburg im April einen Fan im Heimblock reanimiert hatte. Der Facharzt, seit 1995 für den SSV im Einsatz, habe danach zudem "sichergestellt, dass der Magdeburger Fan stabil genug war, um in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht zu werden", hieß es in der FIFA-Mitteilung.
"Herzlichen Glückwunsch an Herrn Dr. Andreas Harlass-Neuking zum Gewinn des FIFA-Fair-Play-Preises 2025 für Ihr geistesgegenwärtiges und schnelles Handeln, mit dem Sie während eines Spiels der 2. Bundesliga das Leben eines Fans des 1. FC Magdeburg gerettet haben", schrieb FIFA-Präsident Gianni Infantino bei Instagram: "Ihre Sportlichkeit, Selbstlosigkeit und Nächstenliebe spiegeln die besten Aspekte unseres schönen Sports wider."
Marktwert explodiert: So viel ist Herthas Supertalent Eichhorn wert
Fußball-Zweitligist Hertha BSC setzt bei Top-Talent Kennet Eichhorn weiter auf eine behutsame Entwicklung und will den Hype um den 16-Jährigen nicht überbewerten. "Er hat in den vergangenen Monaten eine tolle Entwicklung genommen, ist wichtige erste Schritte im Profifußball gegangen, weil er sehr fokussiert gearbeitet und trainiert hat", sagte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber im Transfermarkt-Gespräch: "Dadurch hat er sich sehr viel Spielzeit erarbeitet und verdient. Entscheidend wird sein, dass wir gemeinsam mit Ruhe und Augenmaß weiter an seiner Entwicklung arbeiten."
Eichhorn - Jahrgang 2009 - ist seit August der jüngste Spieler in der Geschichte der 2. Bundesliga. Im Dezember stieg er im Achtelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern (6:1) mit seinem ersten Profitor zum zwischenzeitlichen 3:0 zum jüngsten Torschützen im DFB-Pokal auf. Längst sollen zahlreiche Spitzenvereine an dem Mittelfeld-Talent interessiert sein. Sein Marktwert wird von der Plattform transfermarkt.de künftig auf 20 Millionen Euro taxiert - nie war ein Spieler im Unterhaus wertvoller. "Für uns steht bei Kennet Eichhorn – wie bei all unseren Talenten – nicht eine Zahl im Vordergrund, sondern seine kontinuierliche sportliche Entwicklung", sagte Weber.
Leon Goretzkas Instagram-Kahlschlag löst Spekulationen aus
Die vergangenen Jahre von Leon Goretzka beim FC Bayern glichen einer Achterbahnfahrt. Mal darf er sich als Stammkraft wähnen, dann liest er über sich, dass er den Verein verlassen muss. Nun sorgt eine Aktion Goretzkas in den sozialen Medien für Rätselraten über seine weitere Zukunft beim FC Bayern. Bis zum vergangenen Wochenende präsentierte der 30-Jährige stolz seine Verbundenheit zum FC Bayern, indem er zahlreiche Fotos von sich im FCB-Trikot bei Instagram gepostet hatte.
Seine über 2,4 Millionen Follower konnten den Mittelfeldspieler so in Aktion beobachten und hatten die Bilder des Nationalspielers in den letzten Jahren bereits zigtausendfach gelikt, kommentiert und geteilt. Doch nun die große Überraschung: Leon Goretzka hat sein Instagram-Profil großzügig ausgemistet, einen Großteil aller Bilder, die ihn fußballspielend in Aktion zeigten, von seinem Profil gelöscht - einfach so, ohne weitere Erklärung. Lediglich ein paar Bilder im Trikot der deutschen Nationalmannschaft sowie eins in einem Trainingsshirt des FC Bayern sind noch übrig geblieben.
Folgerichtig ploppten umgehend Spekulationen auf, was der Kahlschlag zu bedeuten habe. Während in den sozialen Medien viele User zunächst darüber spekulierten, dass sich ein Ende von Goretzkas Zeit beim deutschen Rekordmeister anbahnen könnte, hat die Löschung vieler Bilder dem Vernehmen nach einen ganz anderen, bitteren Grund. Goretzka wurde zuletzt unter vielen seiner Bilder angefeindet, immer wieder mit Hass-Kommentaren auf seinem eigenen Profil bedacht. Offensichtlich reichte es dem gebürtigen Bochumer nun und er entfernte einen Großteil der Bilder, die ihn im Fußballtrikot zeigen.
Matthias Sammer pfeffert dem BVB harte Worte um die Ohren
Matthias Sammer hat die jüngste Kritik von Nico Schlotterbeck unterstützt und weniger Schönrederei bei Borussia Dortmund gefordert. "Wir müssen aufhören, die Wahrheit am Ende so zu verwischen, dass die, die die Wahrheit nennen, am Ende die Dummen sind", sagte der BVB-Berater bei Sky: Schlotterbeck habe "die Wahrheit benannt. Und ein Leader darf und muss das. Es ist seine Aufgabe". In Dortmund brauche es mehr davon.
Nach dem Remis in der Champions League gegen den krassen Außenseiter FK Bodö/Glimt (2:2) hatte der Nationalspieler seine Teamkollegen öffentlich kritisiert und die fehlende "Winner-Mentalität" bemängelt. Dies sei "ganz unterschiedlich" bei den Bossen der Borussia angekommen, berichtete Sammer: "Aber wenn das nicht das Problem von Borussia Dortmund wäre und alle würden es sehen, dann hätten wir das Problem nicht. Es ist doch ganz einfach."
Indirekt ging Sammer auch die Klubführung an. "Es gibt in der Wahrnehmung dessen, was er tut, Menschen, die wunderbare Charaktereigenschaften haben, aber keine Führungseigenschaften. Die erschrecken natürlich im ersten Moment", sagte der 58-Jährige. Wen er damit meinte, ließ Sammer offen. Er glaubt, dass ein kritischerer Umgang den BVB nach vorne bringen würde. . Wenn der BVB "den nächsten Schritt" gehen wolle, werde "konstruktive Kritik" den Verein aber "verbessern".
Olympia-Hiobsbotschaft für deutsches Eishockeyteam
Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl fällt langfristig verletzt aus und kommt damit nicht für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina infrage. Wie die Adler Mannheim aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mitteilten, zog sich der zweimalige Stanley-Cup-Sieger beim 4:5 am vergangenen Sonntag bei den Kölner Haien eine "Oberkörperverletzung" zu. Kühnhackl wurde bereits operiert und steht dem Klub "in den kommenden zehn bis zwölf Wochen" nicht zur Verfügung.
"Diese Nachricht ist selbstverständlich extrem bitter für Tom und uns. Mit seiner Erfahrung, seiner Spielintelligenz und seiner unaufgeregten Art gehört er zu unseren wichtigsten Führungsspielern", sagte Cheftrainer und Manager Dallas Eakins. Der 33-Jährige absolvierte in der laufenden Saison 18 Partien für die Adler, in denen er drei Tore und neun Vorlagen sammelte. In die Nationalmannschaft war der Sohn der deutschen Eishockeylegende Erich Kühnhackl im November 2024 nach zweieinhalbjähriger Pause zurückgekehrt. Zuvor hatte er zuletzt bei Olympia 2022 in Peking für Deutschland gespielt.
Zandvoort fliegt raus, neues F1-Rennen in Europa kommt
Die Formel 1 kehrt zurück auf die Rennstrecke im portugiesischen Portimão. In den Jahren 2027 und 2028 soll wieder auf dem Grand-Prix-Kurs an der Algarve gefahren werden, wie die Rennserie mitteilte. Im Kalender ersetzt der Große Preis von Portugal dann die Strecke im niederländischen Zandvoort, deren Vertrag nach der kommenden Saison ausläuft.
In Portimão fuhr die Formel 1 bereits in den Jahren 2020 und 2021, als während der Corona-Pandemie Gastgeber gesucht wurden und vor allem europäische Austragungsorte zum Zuge kamen. Beide Rennen gewann Lewis Hamilton, der damals noch für Mercedes fuhr. In Portugal wurden zudem in der Geschichte der Rennserie auch Rennen in Porto, Monsanto und Estoril veranstaltet. "Das Interesse, einen Formel-1-Grand-Prix auszutragen, ist so hoch, wie es noch nie zuvor war", sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali. Als mögliche Kandidaten für den Rennkalender in den kommenden Jahren waren zuletzt auch Südafrika, Thailand und Südkorea gehandelt worden.
Neuer Interessent für Timo Werner taucht auf
Ein Winter-Abgang von Timo Werner schien sich zuletzt zu zerschlagen. Inter Miami und Lionel Messi sollten Interesse gehabt haben, das aber schnell erkaltet war. Nun gibt es aber offenbar einen neuen Interessenten. Laut "Bild" haben die San José Earthquakes aus der MLS konkretes Interesse an dem Ex-Nationalstürmer. Mit Werner soll es bereits erste Gespräche gegeben haben, zum Bundesligisten habe es aber noch keinen Kontakt gegeben. Werners Vertrag in Leipzig wird nicht verlängert.
Die sportlichen Schlagzeilen am Vormittag
Darts-Star Hopp über WM-Malheur: "total bescheuert"
Darts-Profi Max Hopp hat eine erfolgreiche Rückkehr bei der Weltmeisterschaft in London geschafft. Der Deutsche gewann 1822 Tage nach seinem letzten Auftritt im Alexandra Palace ungefährdet mit 3:1 gegen den Engländer Martin Lukeman. "Das war ein hartes Spiel für mich. Im dritten Satz habe ich die Nerven verloren. Danach habe ich die 180 wieder ausgepackt, dann lief das Spiel in meine Richtung", sagte Hopp, der nach dem Sieg beide Hände nach oben reckte und mit dem Publikum feierte. "Ally Pally ist anders", fügte er an.
Der "Maximiser", wie der 29 Jahre alte Hopp genannt wird, ließ sich dabei auch nicht von einem Malheur aus der Ruhe bringen, bei dem er sich an der Scheibe verrechnete. "Es ist total bescheuert, sich da zu verrechnen, aber es ist halt passiert", sagte Hopp bei Sport1. Sein formschwacher Gegner erwischte allerdings auch einen schlechten Abend und verpasste zahlreiche Würfe auf die Doppelfelder.
"Die beste Torhüterin aller Zeiten" tritt nach WM-Gold ab
Eine der größten Handballerinnen aller Zeiten tritt ab. Mit 45 Jahren beendet Norwegens Torhüterin Katrine Lunde ihre Nationalmannschaftskarriere nach der WM in Deutschland und den Niederladen. Die Routinierin heimste in ihrer Karriere insgesamt 13 Goldmedaillen ein. Erfolgreicher war keine andere Handballerin. "Viaplay"-Experte Ole Erevik bezeichnete Lunde als "die beste Torhüterin aller Zeiten".
Trainer Ole Gustav Gjekstad sang bei "Nettavisen" ein Loblied: "Sie ist die erfolgreichste Handballspielerin aller Zeiten und eine der größten Sportlerinnen Norwegens. Es ist schwer zu begreifen, wie großartig das ist. Wenn man sich ihre Wikipedia-Seite ansieht, ist das in vielerlei Hinsicht surreal. Sie ist ein Denkmal." Lunde selbst war nach dem Triumph emotional. "Ich bin müde. Wenn das Spiel vorbei ist und die Medaille in der Hand liegt, verliert man wieder etwas von seiner Energie. Es ist ein stolzer Moment", sagte sie bei "Dagbladet": "Man denkt an all die Opfer, die Menschen für einen gebracht haben. Es war ein schönes Gefühl."
Überragender Stützle führt Ottawa zum Sieg
Mit drei Torvorlagen hat Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle die Ottawa Senators in der NHL zu einem wichtigen Sieg geführt. Der Stürmer war beim 3:2 nach Verlängerung bei den Winnipeg Jets an allen Treffern seines Teams beteiligt. Zunächst assistierte der 23-Jährige bei der 1:0-Führung durch Nick Cousins (31.), dann spielte er den Pass zum 2:2-Ausgleich von Jake Sanderson, der die Overtime erzwang (59.). Schließlich bereitete Stützle auch das Siegtor von Brady Tkachuk vor (63.). Mit dem 15. Saisonerfolg verkürzte Ottawa den Rückstand auf den letzten Play-off-Platz im Osten auf vier Punkte.
Stützle verbuchte sein drittes Saisonspiel mit drei Scorerpunkten und steht nach 32 Spielen bei 15 Toren und 18 Vorlagen. Der Ex-Mannheimer ist damit auf Kurs, zum zweiten Mal in seiner Karriere nach 2022/23 im Schnitt einen Punkt pro Spiel oder mehr zu erzielen.
Bahnt sich beim BVB eine dicke Transfer-Überraschung an?
Bahnt sich ein überraschender Transfer zwischen dem FC Barcelona und Borussia Dortmund an? Wie "Sky" vermeldet, soll Julian Ryerson auf der Wunschliste weit oben stehen. Der norwegische Nationalspieler passt genau in das Anforderungsprofil des spanischen Meisters und könnte schon bald ein konkretes Thema werden.
In Barcelona wird derzeit intensiv an der Breite des Kaders gearbeitet. Gesucht wird eine verlässliche Alternative für Jules Kounde. Barça sucht einen Spieler, der flexibel einsetzbar ist, Erfahrung auf Topniveau mitbringt und dennoch finanzierbar bleibt. Genau hier rückt Julian Ryerson in den Fokus. Der 28-Jährige agiert seit drei Jahren im BVB-Trikot zuverlässig auf beiden defensiven Außenbahnen und ist für seine enorme Laufstärke und Einsatzwillen bekannt. Zuletzt war er indes nicht mehr unumstrittener Stammspieler. Wie "Sky" weiter vermeldete, soll es bereits erste Gespräche mit der Spielerseite gegeben haben. Noch sei nichts entschieden, doch das Interesse der Blaugrana soll demnach konkret sein.
Man United verzweifelt: So ein Fußballspiel erlebt man nicht alle Tage
Manchester United hat nach einem wilden Schlagabtausch mit insgesamt acht Toren einen weiteren Sieg in der Premier League verpasst. Der englische Fußball-Rekordmeister lag gegen den AFC Bournemouth dreimal in Führung, kam letztlich aber nur zu einem 4:4 (2:1) und ist mit vorerst zwei Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz Sechster.
Amad Diallo (13.), Casemiro (45.+4), Bruno Fernandes (77.) und der frühere Leipziger Matheus Cunha (79.) trafen für Manchester. Antoine Semenyo (40.), Evanilson (46.), Marcus Tavernier (52.) und Eli Junior Kroupi (84.) sorgten für den Punktgewinn des Außenseiters, der in der Tabelle auf Platz 13 steht. Nach einem durchwachsenen Saisonstart hat sich ManUnited zuletzt stabilisiert. Aus den vergangenen vier Spielen holte das Team acht Punkte.