Der Sport-Tag

Der Sport-TagHasenhüttl erklärt Aufsehen erregenden "Friedhofspruch"-Spruch

12.09.2024, 06:25 Uhr
fc64afc9eca1bddc2406b20130933b24
Möchte die Stimmung im Stadion ändern: Wolfsburg-Coach Ralph Hasenhüttl. (Foto: IMAGO/Jan Huebner)

Trainer Ralph Hasenhüttl hat seinen "Friedhof"-Spruch in Richtung der Fans vom VfL Wolfsburg erklärt. "Ich würde es nicht noch mal so benennen, ich sehe darin aber auch keinen großen Fehler. Es ist manchmal auch einfach wichtig, kritisch zu sein", sagte Hasenhüttl dem "Kicker": "Ich verlange viel. Von mir, von meinen Spielern, aber auch von den Fans."

Hasenhüttl hatte nach dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern (2:3) die Stimmung im eigenen Stadion bemängelt. "Mir ist es manchmal ein bisschen zu ruhig gewesen", sagte er bei DAZN: "Wenn wir uns in jeden Zweikampf werfen und wenn wir ein Spiel drehen, dann war mal kurz Stimmung. Aber dann kriegst du das zweite Tor, und dann ist wieder komplett Friedhof. Das kann nicht sein." Am Samstag hofft Hasenhüttl gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) auf mehr Unterstützung von den Rängen. "Für mich gilt: Ein Ist-Zustand muss kein End-Zustand sein. Deswegen will ich in Wolfsburg etwas verändern", sagte er und lobte die Stimmung unter den Fans des Werkklubs zuletzt beim Auswärtsspiel bei Aufsteiger Holstein Kiel (2:0). Diese sei "fantastisch" gewesen.

Quelle: ntv.de