Der Sport-Tag

Der Sport-Tag"Ohne seine Information ...": Schiri-Chef verteidigt Zwayer

08.12.2021, 10:31 Uhr

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat sich in der Debatte um Felix Zwayer vor seinen Schützling gestellt. Nach Ansicht Fröhlichs wird Zwayers Rolle im Hoyzer-Skandal oftmals nicht korrekt dargestellt. "Was viele nicht wissen: Felix Zwayer gab damals den entscheidenden Impuls für die Aufklärung des sogenannten Hoyzer-Skandals", sagte Fröhlich der "Sport Bild": "Ohne seine Information hätte es damals, zu diesem Zeitpunkt, keine Anzeige des Vorfalls gegeben."

  • 2004 hatte Zwayer den Akten zufolge als Assistent Geld vom Drahtzieher Robert Hoyzer angenommen. Später deckte er den Skandal mit auf, eine Manipulation wurde ihm trotz Sperre nie nachgewiesen.

  • Über Bellinghams Kritik an Zwayer sagte Fröhlich: "Die Aussage gehört sich nicht. Sie ist aber augenscheinlich auch das Ergebnis, dass einzelne Personen dieses Thema in 17 Jahren immer wieder strapaziert haben."

  • Damit bezieht sich Fröhlich augenscheinlich auf Manuel Gräfe, der an der Aufdeckung des Hoyzer-Skandals maßgeblich beteiligt war. Der Ex-Referee ist der Meinung, dass Zwayer aufgrund seines damaligen Verhaltens nicht mehr als Schiedsrichter im Profibereich aktiv sein dürfte.

Quelle: ntv.de