Der Sport-Tag
13. März 2026
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20:04 Uhr

DFB sorgt sich: WM wird finanzielle Herausforderung

Andreas Rettig sieht in der anstehenden WM eine wirtschaftliche Herausforderung für den Deutschen Fußball-Bund. "Preisgelder in Dollar und damit Wechselkursrisiken, große Entfernungen und ein längeres Turnier machen es anspruchsvoll, ebenso die steuerrechtlichen Fragen", sagte der Geschäftsführer Sport dem "Kölner Stadtanzeiger". "Ohne sportlichen Erfolg wird es für viele Verbände schnell ein Verlustgeschäft."

Die FIFA hatte allerdings Rekord-Prämien für das Turnier angekündigt. 655 Millionen Dollar fließen in die nach Endplatzierungen vergebenen Erfolgsprämien. Laut FIFA handele es sich um eine Prämien-Steigerung im Vergleich zu 2022 um 50 Prozent. Jede Mannschaft erhält 1,5 Millionen Dollar für die Vorbereitungskosten - ein Novum. Die schlechtesten WM-Teilnehmer der Plätze 33 bis 48 erhalten neun Millionen Dollar aus dem Prämientopf. Der Weltmeister bekommt 50 Millionen Dollar.

DFB sorgt sich: WM wird finanzielle Herausforderung
19:07 Uhr

Langlauf-Gott stürzt schwer, stößt sich "ziemlich heftig den Kopf" - und gibt nun ein Update

Rekord-Olympiasieger Johannes Hoesflot Klaebo hat bei einem Sturz im Skilanglauf-Weltcup im norwegischen Drammen eine Gehirnerschütterung erlitten. "Ich bin gestern gestürzt und habe mir ziemlich heftig den Kopf gestoßen, aber zum Glück ist alles in Ordnung", schrieb Klaebo auf Instagram. Der 29-Jährige wolle sich nun einige Tage ausruhen, kein Training absolvieren und kein Internet nutzen.

Der Norweger war am Vortag nach einem Sturz des US-Amerikaners Ben Ogden ebenfalls zu Fall gekommen und musste für Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei den kürzlich zu Ende gegangenen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo hatte Klaebo sechs Goldmedaillen gewonnen, was bei einer Olympia-Ausgabe im Winter noch keinem Athleten gelungen war. Insgesamt gewann der Norweger bereits elfmal olympisches Gold, ebenfalls eine Bestmarke.

Langlauf-Gott stürzt schwer, stößt sich "ziemlich heftig den Kopf" - und gibt nun ein Update
18:36 Uhr

Deutscher Radprofi verteidigt dritten Rang bei Paris-Nizza, Vingegaard vor Triumph

Radprofi Georg Steinhauser hat seinen starken dritten Gesamtplatz und das Weiße Trikot des besten Jungprofis bei der Fernfahrt Paris-Nizza auch am drittletzten Tag erfolgreich verteidigt. Der 24 Jahre alte Allgäuer vom Team EF Education-EasyPost kam nach 179,3 km zwischen Barbentane und Apt als 13. in der Favoritengruppe ins Ziel. Der Tagessieg ging an den Kolumbianer Harold Tejada (XDS Astana), der sechs Sekunden vor 20 Verfolgern lag.

Steinhauser liegt in der Gesamtwertung weiter 5:50 Minuten hinter dem dänischen Spitzenreiter Jonas Vingegaard. Der zweimalige Tour-Sieger, der die beiden vorangegangen Etappen gewonnen hatte, kam zeitgleich mit Steinhauser ins Ziel. Damit führt Jumbo-Visma-Kapitän Vingegaard weiterhin mit einem komfortablen Vorsprung auf Daniel Felipe Martinez (Kolumbien/+3:22) vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe und steht vor seinem ersten Gesamtsieg bei Paris-Nizza.

Deutscher Radprofi verteidigt dritten Rang bei Paris-Nizza, Vingegaard vor Triumph
17:49 Uhr

"Bei Max alles ins Stocken geraten": Berichte über Bayern-Boss wundern Lothar Matthäus

Dass der FC Bayern in der Champions League Atalanta Bergamo überrollt, ist wenig überraschend. Dass danach Berichte die Runde machen, die einen möglichen Abschied von Max Eberl nahelegen, hingegen schon. RTL-Experte Lothar Matthäus lobt die Arbeit Eberls vor diesem Hintergrund ausdrücklich.

"Bei Max alles ins Stocken geraten": Berichte über Bayern-Boss wundern Lothar Matthäus
16:56 Uhr

Trainer nach Krebs-OP zurück: Deutsche Biathletin verpasst Podest denkbar knapp

Auf den letzten Metern wurde Janina Hettich-Walz noch abgefangen: Die deutsche Biathletin hat beim Weltcup-Sprint in Otepää das Podest um 1,7 Sekunden verpasst und wurde Vierte. Für Frauen-Trainer Sverre Olsbu Röiseland war es der erste Wettkampf an der Strecke nach seiner Krebsoperation.

Hettich-Walz lag lange auf Podestkurs, doch die Gesamtweltcup-Führende Lou Jeanmonnot aus Frankreich verdrängte die 29-Jährige noch. Tags zuvor hatte Philipp Nawrath im Sprint der Männer bereits mit Platz drei aus Sicht des Deutschen Skiverbandes überzeugt.

Coach Röiseland hatte am Mittwoch seine Krebs-Diagnose bei Instagram öffentlich gemacht. Nur wenige Tage nach dem Eingriff sagte der 35-Jährige aus Norwegen nun: "Ich fühle mich gut und es ist gut, wieder hier zu sein."

Ebenfalls fehlerfrei blieben Marlene Fichtner (23. Platz) und Vanessa Voigt (28.), wobei sich Voigt eine bessere Platzierung durch eine lange Schießzeit verbaute. Beim Stehendanschlag benötigte sie 1:12 Minuten. Normalerweise dauert eine Einlage etwa 25 Sekunden.

Trainer nach Krebs-OP zurück: Deutsche Biathletin verpasst Podest denkbar knapp
16:52 Uhr

Iran kontert Trump-Drohung

Der iranische Fußballverband hat die Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur Teilnahme an der WM in diesem Sommer zurückgewiesen. Trump hatte erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass das Land bei der Weltmeisterschaft dabei sei. "Niemand kann die iranische Nationalmannschaft von der Weltmeisterschaft ausschließen. Das einzige Land, das ausgeschlossen werden könnte, ist eines, das lediglich den Titel "Gastgeber" trägt, aber nicht in der Lage ist, die Sicherheit der an diesem globalen Ereignis teilnehmenden Mannschaften zu gewährleisten", teilte der WM-Teilnehmer auf Instagram mit.

Trump hatte zuvor zwar bekräftigt, dass der Iran bei der XXL-Endrunde willkommen sei. "Aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist, dass sie dort ist - um ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit willen", teilte der 79-Jährige auf seiner Plattform Truth Social mit. Das iranische Nationalteam konterte, dass die FIFA die Entscheidungen treffe - "und nicht ein einzelnes Land".

Iran kontert Trump-Drohung
15:59 Uhr

Ball in Richtung Gegnerbank gebolzt: Mourinho wird für Ausraster gesperrt

Der portugiesische Fußball-Rekordmeister Benfica Lissabon muss für zwei Spiele auf seinen Trainer José Mourinho verzichten. Der Starcoach wurde nach seinem Platzverweis im Clássico gegen den FC Porto für zwei Partien gesperrt.

Eine Begegnung muss Mourinho aussetzen, weil er in der Schlussphase des Spiels am Sonntag (2:2) die Rote Karte gesehen hatte. Außerdem bekam er eine Sperre von elf Tagen aufgebrummt, weil er sich eine Wortgefecht mit Portos Assistenzcoach Lucho Gonzalez geliefert hatte.

Mourinho hatte nach dem späten Ausgleich seiner Mannschaft (88.) seine Coachingzone verlassen und einen Ball in Richtung der Porto-Bank geschossen. Später erklärte er, er habe den Ball auf die Tribüne schießen wollen. Mit Gonzalez kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. In deren Folge beschimpften sich die Kontrahenten gegenseitig, Mourinho musste sich wegen seiner Porto-Vergangenheit "Verräter" nennen lassen.

Ball in Richtung Gegnerbank gebolzt: Mourinho wird für Ausraster gesperrt
15:07 Uhr

"Schwieriger Weg": Deutsches Rad-Talent muss wegen Herzrhythmusstörungen lange pausieren

Wegen Herzrhythmusstörungen muss sich der Bremer Radprofi Niklas Behrens einer Operation unterziehen und danach lange pausieren. Das teilte sein niederländisches Visma-Lease-a-bike-Team mit. Demnach soll der "minimalinvasive Eingriff" (Ablation) bei dem U23-Weltmeister von 2023, der nach einem Trainingssturz im vergangenen Februar noch nicht wieder für ein Rennen in den Sattel gestiegen war, Ende des Monats erfolgen.

"Ich bin dem Team und dem medizinischen Personal sehr dankbar für ihre Unterstützung und die Begleitung in den letzten Tagen und Wochen. Es ist momentan ein schwieriger Weg, aber ich werde meine Genesung mit demselben Fokus angehen, mit dem ich jedes Rennen bestreite", sagte Behrens nach Angaben seines Rennstalls.

Die geplante Operation beschrieb das Team des 22-Jährigen als "eine Routinebehandlung, die bei aktiven Sportlern erfolgreich angewendet wird". Es sei angestrebt, dass Behrens nach seiner vollständigen Genesung "im Laufe der Saison wieder ins Training und in Wettkämpfe" zurückkehren könne.

"Schwieriger Weg": Deutsches Rad-Talent muss wegen Herzrhythmusstörungen lange pausieren
14:16 Uhr

"Teilweise menschenverachtende Äußerungen": Schiedsrichter schimpft auf Wut gegen VAR und Co.

Deniz Aytekin hat vor seinem Jubiläumsspiel in der Fußball-Bundesliga den zunehmend rohen Umgang mit Schiedsrichtern und Video-Assistenten in der Öffentlichkeit kritisiert und zu mehr Toleranz aufgerufen. Vor allem junge Referees hätten es schwer, "diese teilweise menschenverachtenden Äußerungen auszuhalten", sagte Aytekin in einem Interview der "Frankfurter Rundschau".

Der 47-Jährige, der am Sonntag beim Spiel VfB Stuttgart gegen RB Leipzig seinen 250. Bundesliga-Einsatz hat und im Sommer seine aktive Laufbahn beendet, sieht die Entwicklung mit großer Sorge. "Man braucht wahnsinnig viel innere Stabilität, um mit all dem Hass, den Beleidigungen und Drohungen umzugehen", sagte Aytekin.

Seiner Ansicht nach eskaliere die Stimmung gegen die Schiedsrichter und Video-Assistenten gefühlt an jedem Wochenende. "Das ist eine sehr unschöne Entwicklung", sagte der frühere FIFA-Referee. Seine Erklärung dafür: "Die Schwelle der Akzeptanz von Entscheidungen ist extrem angewachsen. Es wird eine nahezu hundertprozentige Trefferquote erwartet. Die aber kann auch mit Hilfe der Technik nicht geliefert werden."

"Teilweise menschenverachtende Äußerungen": Schiedsrichter schimpft auf Wut gegen VAR und Co.
13:48 Uhr

Langlauf-Außeridischer Klaebo knallt hart mit dem Kopf auf

Langlauf-König Johannes Hösflot Kläbo muss eine unfreiwillige Wettkampfpause einlegen und die Saison womöglich vorzeitig beenden. Der Rekord-Olympiasieger aus Norwegen hat sich bei seinem Sturz im Sprintrennen beim Weltcup in Drammen am Donnerstag eine "leichte Gehirnerschütterung" zugezogen. Das berichtete der norwegische Teamarzt Ove Feragen.

Das bedeute zunächst, dass Kläbo beim traditionsreichen 50er am Samstag am Holmenkollen in Oslo nicht antreten werde, ergänzte der Arzt. Kläbos Kopf war bei einem Sturz hart auf der Loipe aufgeschlagen. Er wurde nach dem Unfall ins Krankenhaus gebracht.

Nach den Rennen in Norwegen steht für die Langläufer noch das Saisonfinale in Lake Placid (USA) mit drei Wettbewerben vom 20. bis 22. März auf dem Programm. Ob Kläbo, der den Gesamtweltcup zum sechsten Mal bereits sicher hat, dort starten kann, sei offen, hieß es. "Ihm geht es den Umständen entsprechend gut", teilte Feragen mit, Kläbo werde zunächst nach Hause nach Trondheim reisen.

Langlauf-Außeridischer Klaebo knallt hart mit dem Kopf auf
13:11 Uhr

Irans Fußball weist Trumps Aussagen vehement zurück

Irans Fußballverband hat die Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur Teilnahme an der WM zurückgewiesen. Trump hatte erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass das Land bei der Weltmeisterschaft dabei sei. "Niemand kann die iranische Nationalmannschaft von der Weltmeisterschaft ausschließen. Das einzige Land, das ausgeschlossen werden könnte, ist eines, das lediglich den Titel "Gastgeber" trägt, aber nicht in der Lage ist, die Sicherheit der an diesem globalen Ereignis teilnehmenden Mannschaften zu gewährleisten", teilte der WM-Teilnehmer auf Instagram mit.

Trump hatte zuvor zwar bekräftigt, dass der Iran bei der XXL-Endrunde willkommen sei. "Aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist, dass sie dort ist - um ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit willen", teilte der 79-Jährige bei Truth Social mit. Das iranische Nationalteam konterte, dass die FIFA die Entscheidungen treffe - "und nicht ein einzelnes Land". Irans Sportminister Ahmad Donjamali und Verbandschef Mehdi Tadsch hatten eine WM-Teilnahme angesichts der Eskalation im Nahen Osten bereits infrage gestellt.

Irans Fußball weist Trumps Aussagen vehement zurück
12:13 Uhr

"DANKE, Niki!" - BVB schickt nächsten Topverdiener weg

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Defensivspieler Niklas Süle gehen im Sommer wie erwartet getrennte Wege. Der BVB und der 30 Jahre alte Innenverteidiger verständigten sich nach vier Jahren "gemeinsam" auf ein Ende der Zusammenarbeit. "Auch wenn bis zum Abschied noch neun gemeinsame Partien zu spielen sind, die wir zusammen so erfolgreich wie möglich gestalten wollen, sagen wir jetzt schon einmal DANKE für schöne Momente und Deinen Einsatz im schwarzgelben Trikot, Niki!", schrieben die Dortmunder zu ihrem Abschiedspost.

Süle war 2022 ablösefrei von Rekordmeister Bayern München nach Dortmund gewechselt. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Er bestritt bislang 108 Pflichtspiele (3 Tore) für den BVB, die Erwartungen erfüllte er als einer der Top-Verdiener aber nicht. 

Neben Süle wird auch Mittelfeldspieler Salih Özcan den Verein nach der laufenden Spielzeit verlassen. Klub und Spieler einigten sich ebenfalls auf eine Trennung zum Sommer. Der 28-Jährige kam wie Süle vor vier Jahren nach Dortmund, damals überwies der Verein eine Millionen-Ablöse an den 1. FC Köln. Auch Özcan blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Zuletzt hatte der Klub bereits die Trennung von Spielmacher Julian Brandt bekanntgegeben.

"DANKE, Niki!" - BVB schickt nächsten Topverdiener weg
11:22 Uhr

Max Eberl reagiert auf aufsehenerregende Berichte

Sportvorstand Max Eberl von Bayern München sieht die andauernde, angeblich auch interne Kritik an seinem Tun als Motivation. "Es spornt an zu beweisen, dass meine und unsere Arbeit Früchte trägt. Dass das, was wir uns vorgenommen haben - mit dem Kader, der Kaderstruktur, dem Campus -, alles auf dem richtigen Weg ist. Das ist es, was zählt", sagte Eberl.

Die Kritik, ergänzte er, pralle "an mir ab", er habe "seit ich bei Bayern München bin" damit "zu kämpfen. Ich fokussiere mich auf meine Arbeit. Wir stehen nicht so schlecht da, haben eine Mannschaft, der man gerne zuschaut. Wir können viel erreichen in dieser Saison - dafür bin ich eingestellt, das zu gewährleisten. Was ich nicht beeinflussen kann, versuche ich wegzuschieben."

Zuletzt waren abermals Meldungen aufgekommen, wonach Eberl innerhalb des Vereins kritisch beäugt und eine Verlängerung seines bis 2027 laufenden Vertrags keineswegs ausgemacht sei. Immer wieder gibt es Spekulationen über mögliche Nachfolger.

Vorgeworfen werden Eberl angeblich einige der jüngsten, (zu) teuren Vertragsverlängerungen oder Alleingänge bei verschiedenen Personalien. Zugutehalten darf er sich die Verpflichtung von Trainer Vincent Kompany, die Abgabe des einen oder anderen Großverdieners und die positive Entwicklung bei der Einbindung von Talenten.

Max Eberl reagiert auf aufsehenerregende Berichte
10:45 Uhr

Thomas Müllers Whitecaps brauchen Fußball-Wunder

Thomas Müller hat mit den Vancouver Whitecaps eine empfindliche Heimniederlage einstecken müssen. Im Achtelfinal-Hinspiel des Concacaf Champions Cup unterlagen die Kanadier 0:3 gegen die Seattle Sounders aus den USA. Müller hätte in der Nachspielzeit verkürzen können, traf per Volleyschuss aber nur die Latte. Der Champions Cup der Fußballverbände Nord- und Mittelamerikas sowie der Karibik ist das Pendant zur europäischen Champions League.

"Wir sind noch nicht fertig. 3:0 ist ein sehr schwieriges Ergebnis, aber nicht unmöglich", sagte der Weltmeister von 2014 beim kanadischen TV-Sender OneSoccer. "Es ist Halbzeit und wir werden nächste Woche versuchen, zurückzuschlagen." Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag (4 Uhr MEZ) statt.

Thomas Müllers Whitecaps brauchen Fußball-Wunder
09:35 Uhr

Ex-Bayern-Boss Kahn greift Hoeneß und Rummenigge an

Der frühere Vorstandschef Oliver Kahn hat den "ewigen" Klub-Granden des FC Bayern vorgeworfen, den versprochenen Umbruch in der Führungsetage des deutschen Fußball-Rekordmeisters zu verschleppen. "Man hört dann: 'Wir werden uns irgendwann zurückziehen, wenn die richtigen Leute gefunden sind.'", sagte Kahn in Richtung von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge und ergänzte süffisant: "Das Ganze zieht sich jetzt viele, viele Jahre hin. Und gefunden hat man ja jetzt scheinbar immer noch niemanden." Die Machtübergabe, sagte Kahn in der Sendung "Triple - der Hagedorn-Fußballtalk" bei Sky weiter, gehe "immer noch im Schneckentempo" voran.

Der langjährige Manager und Präsident Hoeneß sitzt wie der frühere Vorstandschef Rummenigge beim FC Bayern noch immer im Aufsichtsrat. Beide hatten mehrfach erklärt, sich erst dann vollständig zurückziehen zu wollen, wenn ihr Herzensklub strukturell, finanziell und sportlich optimal aufgestellt sei. Kritik, wonach er und Rummenigge sich weiterhin (zu) stark einmischten, wies Hoeneß wiederholt zurück.

Ex-Bayern-Boss Kahn greift Hoeneß und Rummenigge an
08:56 Uhr

Undav: "Der Linksverteidiger lag 37 Mal auf dem Boden"

Nach der knappen 1:2-Niederlage im Hinspiel der Europa League gegen den FC Porto ist VfB-Stürmer Deniz Undav angefressen. Vor allem die teils theatalische Art der gegnerischen Spieler bringt den Nationalspieler auf die Palme.

Undav: "Der Linksverteidiger lag 37 Mal auf dem Boden"
08:11 Uhr

FSV Mainz 05 fürchtet ganz schlimme Diagnose bei Silas

Der Traum vom ersten Europapokal-Viertelfinale der Vereinsgeschichte lebt, doch die Sorgen um den wohl schwer verletzten Stürmer Silas Katompa Mvumpa trüben die Stimmung beim FSV Mainz 05. "Es sah nicht gut aus. Logisch, das steckst du nicht einfach weg. Man kann ihm nur gute Besserung wünschen", sagte Trainer Urs Fischer nach dem 0:0 im Achtelfinalhinspiel der Conference League gegen den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz.

Sportdirektor Niko Bungert wurde trotz der ausstehenden offiziellen Diagnose bei Silas deutlicher. "Bei Silas befürchten wir einen Schienbeinbruch", sagte der Ex-Profi. Auch die Wiederholung der TV-Bilder hatte diese Befürchtung nach einer zunächst recht unspektakulär wirkenden Szene genährt. "Das ist sehr bitter, weil er ein sehr positiver Typ ist, der aber auch schon viele Verletzungen hatte in der Vergangenheit", ergänzte Bungert.

FSV Mainz 05 fürchtet ganz schlimme Diagnose bei Silas
07:25 Uhr

Kathrin Marchand bietet sich RTL für "Let's Dance" an

Nach ihrem historischen Start bei den Paralympischen Winterspielen in Italien würde die deutsche Langläuferin Kathrin Marchand die Loipe in Zukunft gerne gegen das Fernseh-Tanzparkett tauschen. "Nach den Spielen ist vor "Let's Dance". Ich freue mich auf meine Teilnahme 2029", sagte die 35-Jährige der Deutschen Presse-Agentur scherzend.

"Ich bereite mich mental schon vor, in dem ich mir die Grundschritte jeden Freitag in der Sendung angucke. Ich bin guter Dinge, dass ich da ins Finale komme", meinte Marchand, die als erste Athletin sowohl bei Olympischen Spielen als auch bei den Paralympischen Sommer- und Winterspielen gestartet ist. Erst vor 14 Monaten hatte sie sich nach langen Jahren als Ruderin aufs Langlaufen konzentriert.

Vorerst steht für Marchand jedoch weiterhin der Sport im Mittelpunkt. Bei den Paralympics in Los Angeles 2028 will sie - wie schon in Paris 2024 - wieder im Rudern antreten. "Erstmal LA, das ist wichtiger. Vorher habe ich keine Zeit, weil "Let's Dance" bis Mai läuft - deshalb 2029", sagte sie. Im vergangenen Jahr hatte der sehbehinderte Paralympics-Schwimmer Taliso Engel an der Tanzshow bei RTL teilgenommen.

Kathrin Marchand bietet sich RTL für "Let's Dance" an
06:31 Uhr

Spektakuläres Gerücht um Bayern-Star Davies

Die Saison 2025/26 ist nicht so verlaufen, wie Alphonso Davies vom FC Bayern sich das erträumt hätte. Die Vorbereitung verpasste er aufgrund eines Kreuzbandrisses. Kaum zurück auf dem Rasen, folgten weitere Ausfälle. Aktuell setzt eine Oberschenkelzerrung den Nationalspieler außer Gefecht. Diese große Verletzungsanfälligkeit ändert allerdings nichts daran, dass Manchester United in Davies die perfekte Kaderverstärkung ausgemacht haben soll.

Mit Verweis auf nicht näher genannte Quellen will "SportBoom" erfahren haben, dass die Red Devils ihre Bemühungen, Davies im Sommer unter Vertrag zu nehmen, aktuell intensivieren. Ein Neuzugang für die linke Defensivseite hat am Old Trafford demnach "oberste Priorität". Auf der Liste von ManUnited soll sich Davies bereits länger befinden, nun sei man aber angeblich bereit, eine Menge Geld in die Hand zu nehmen, um den Deal perfekt zu machen. Konkret sollen mindestens 80 Millionen Euro notwendig sein, um den FC Bayern ins Grübeln zu bringen.

Der Linksfuß verlängerte seinen Vertrag in München erst im Februar 2025 bis Ende Juni 2030. Damals unternahm der deutsche Fußball-Rekordmeister auch finanziell nicht gerade geringe Anstrengungen, um den Verteidiger von einem Verbleib zu überzeugen.

Spektakuläres Gerücht um Bayern-Star Davies
05:47 Uhr

Deniz Undav ist stinksauer auf Porto und den Schiri

Nach dem 1:2 im hitzigen Achtelfinal-Hinspiel der Europa League haben sich die Spieler des VfB Stuttgart über die Provokationen des FC Porto aufgeregt. "Sie haben bei jedem Ball versucht, Zeitspiel zu machen. Ich glaube, der Linksverteidiger lag 37 Mal auf dem Boden wegen der gleichen Aktion", schimpfte WM-Kandidat Deniz Undav beim TV-Sender RTL. "Dass der Schiri kaum durchgegriffen hat oder erst ab der 70., 80. Minute ist auch ein Witz, vor allem weil wir ihm das 100 Mal gesagt haben", polterte der einzige VfB-Torschütze im ersten Duell mit dem portugiesischen Tabellenführer.

Porto hatte in der ersten Hälfte binnen sechs Minuten zwei Fehler in der Defensive der Stuttgarter mit zwei Toren bestraft und anschließend vor den VfB-Fans gejubelt. Zudem unterbanden die Gäste immer wieder den Spielfluss.

"Ich habe selten so was erlebt. Ich weiß nicht, ob sie es nötig haben", kritisierte Mittelfeldstratege Angelo Stiller den Auftritt der Gäste. Der Taktgeber gab sich aber - ebenso wie Undav - auch selbstkritisch: "Wir haben zwei Fehler gemacht, das wissen wir. Am Donnerstag wollen wir keine machen."

Deniz Undav ist stinksauer auf Porto und den Schiri