Der Sport-TagDFB sorgt sich: WM wird finanzielle Herausforderung
Andreas Rettig sieht in der anstehenden WM eine wirtschaftliche Herausforderung für den Deutschen Fußball-Bund. "Preisgelder in Dollar und damit Wechselkursrisiken, große Entfernungen und ein längeres Turnier machen es anspruchsvoll, ebenso die steuerrechtlichen Fragen", sagte der Geschäftsführer Sport dem "Kölner Stadtanzeiger". "Ohne sportlichen Erfolg wird es für viele Verbände schnell ein Verlustgeschäft."
Die FIFA hatte allerdings Rekord-Prämien für das Turnier angekündigt. 655 Millionen Dollar fließen in die nach Endplatzierungen vergebenen Erfolgsprämien. Laut FIFA handele es sich um eine Prämien-Steigerung im Vergleich zu 2022 um 50 Prozent. Jede Mannschaft erhält 1,5 Millionen Dollar für die Vorbereitungskosten - ein Novum. Die schlechtesten WM-Teilnehmer der Plätze 33 bis 48 erhalten neun Millionen Dollar aus dem Prämientopf. Der Weltmeister bekommt 50 Millionen Dollar.