Der Sport-Tag

Der Sport-TagSturzpech kostet alle Siegträume: Degenkolb kann herausragendes Rennen nicht krönen

09.04.2023, 17:19 Uhr

Der niederländische Radprofi Mathieu van der Poel hat die 120. Ausgabe des Klassikers Paris-Roubaix gewonnen. Nach 256,6 Kilometern - 54,5 Kilometer davon über das berüchtigte Kopfsteinpflaster - fuhr der 28-Jährige vom Team Alpecin-Deceuninck am Ostersonntag als Solist ins Velodrom von Roubaix ein. Für van der Poel war es nach dem Gewinn von Mailand-Sanremo im März der zweite große Triumph des Jahres.

  • Van der Poel hatte am Ende 46 Sekunden Vorsprung auf seinen belgischen Teamkollegen Jasper Philipsen. Dritter wurde Mitfavorit Wout van Aert (Belgien/Jumbo-Visma).

  • Den insgesamt starken Auftritt der neun deutschen Starter krönte John Degenkolb (DSM). Der 34-Jährige, dem der 3,7 Kilometer lange Pavé-Sektor 17 zwischen Hornaing und Wandignies gewidmet ist, zeigte ein herausragendes Rennen, musste alle Siegträume nach einem Sturz in der Schlussphase aber begraben.

  • Degenkolb war auf dem letzten Fünf-Sterne-Sektor Carrefour de l'Arbre mit van der Poel kollidiert und zu Fall gekommen. Am Ende belegte er den siebten Platz (+2:35 Minuten).

Quelle: ntv.de