Der Sport-Tag
18. Januar 2026
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22:31 Uhr

Titelhattrick: In dieser Sportart ist Deutschland europaweit unschlagbar

Die deutschen Hockey-Frauen haben sich erneut zu Hallen-Europameisterinnen gekrönt. Nach den Erfolgen 2022 und 2024 machte die Mannschaft von Bundestrainer Erik Koppenhöfer im Finale von Prag mit einem 5:2 (2:1) gegen Gastgeber Tschechien den Titelhattrick perfekt. Philine Drumm (10.), Doppelpackerin Charlotte Gerstenhöfer (17./24.), Charlotte Hendrix (32.) und Kapitänin Fenja Poppe (39.) sicherten dem Rekordeuropameister das insgesamt 18. EM-Gold und bescherten Torhüterin Julia Sonntag damit einen perfekten Abschied. Für die 34-Jährige war es das letzte Turnier im Nationalmannschaftstrikot.

Im Gegensatz zu den Frauen hatten die Männer bei ihrem Turnier zuvor die Titelverteidigung verpasst. Beim "Heimspiel" in Heidelberg hatte die Mannschaft des Bundestrainer-Duos Jan Philipp Rabente und Matthias Witthaus nur Rang vier belegt.

Titelhattrick: In dieser Sportart ist Deutschland europaweit unschlagbar
21:39 Uhr

Bayern-Patron Hoeneß packt dickes Lob aus

Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany in den höchsten Tönen gelobt. Kompany habe "einen großen Anteil an diesem riesigen Erfolg, den wir derzeit haben", sagte Hoeneß am Rande des FC Bayern Legends Cup bei MagentaSport: "Man sieht, wenn der Trainer und die Mannschaft eine Einheit bilden, kann man eine Menge erreichen."

Die Bayern sind in der Liga noch immer ungeschlagen und klar auf Meisterschaftskurs, in der Champions League steht der Rekordmeister vor dem direkten Einzug ins Achtelfinale. Für Hoeneß eine große Genugtuung. "Wenn ich daran denke, dass wir im Sommer als die schlechtesten Transferspezialisten genannt wurden und jetzt sind wir mit elf Punkten vor Dortmund - also ist es ganz gut gelaufen", sagte der 74-Jährige. Ein Lob gebühre auch dort Kompany. Auch der Belgier sei im Sommer zwar "ein bisschen traurig" gewesen, "dass der ein oder andere Transfer nicht geklappt hat", sagte Hoeneß, "aber er hat da nicht lange lamentiert, sondern die Ärmel hochgekrempelt. Was wir jetzt erleben, ist eine wunderbare Konsequenz."

Bayern-Patron Hoeneß packt dickes Lob aus
21:14 Uhr

Wagner-Brüder patzen mit Magic bei zweitem Europa-Gastspiel

In Berlin hatten die Wagner-Brüder noch mit ihrer Aufholjagd Erfolg, in London reichte es nicht mehr: Die Basketballer von Orlando Magic haben das zweite Spiel ihres Europa-Trips gegen die Memphis Grizzlies verloren. In der O2-Arena am Canery Wharf unterlag das Team aus Florida mit 109:126 gegen starke Grizzlies, die damit Revanche für die 88:106-Niederlage drei Tage zuvor in Deutschland nahmen.

Welt- und Europameister Franz Wagner kam im zweiten Einsatz nach seiner Verletzungspause als bester der drei deutschen Magic-Profis auf 14 Punkte, blieb aber angesichts des großen Rückstands in der Schlussphase auf der Bank. Tristan da Silva erzielte vier Punkte, der frisch von seinem Kreuzbandriss genesene Moritz Wagner wurde diesmal geschont. Bei den vom früheren Bonner Erfolgscoach Tuomas Iisalo trainierten Grizzlies, die wie in Berlin den deutlich besseren Start erwischten, glänzte der umstrittene Topstar Ja Morant mit 24 Punkten und 13 Assists. Der Guard, der in der laufenden Saison nach einem Disput mit Iisalo für ein Spiel suspendiert worden war, hatte in Berlin noch verletzt gefehlt.

Wagner-Brüder patzen mit Magic bei zweitem Europa-Gastspiel
20:40 Uhr

Bundesliga-Comeback mit 52: Trainer plötzlich als Spieler an der Platte

Im Alter von 52 Jahren hat der Tischtennis-Trainer Qing Yu Meng vom deutschen Pokalfinalisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell ein bemerkenswertes Comeback als Bundesliga-Spieler gegeben. Aus Personalnot stellte sich der gebürtige Chinese bei der 1:3-Niederlage gegen den deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf selbst auf. Den Weltranglisten-21. Kanak Jha aus den USA zwang Meng bei seiner knappen 2:3-Niederlage sogar in den Entscheidungssatz.

"Papa hat es super gemacht", sagte sein Sohn Fanbo Meng, der als deutscher Nationalspieler von seinem Vater trainiert wird und ebenfalls für Fulda spielt. "Wenn er besser startet, hat er auch die Chance, zu gewinnen. Das kann man aber nicht erwarten. Er trainiert gar nicht mehr." Qing Yu Meng kam in den 1990er-Jahren als Tischtennis-Profi nach Deutschland und ist jahrelanger Spieler, Spielertrainer und Chefcoach in Fulda. Bereits in der Saison 2023/24 musste er mehrmals als Spieler aushelfen - einmal verlor er dabei sogar gegen das deutsche Tischtennis-Idol Timo Boll.

Bundesliga-Comeback mit 52: Trainer plötzlich als Spieler an der Platte
20:25 Uhr

Mit Handbruch zu Olympia: Snowboarderin überrascht sich selbst

Snowboarderin Annika Morgan hat rund anderthalb Monate nach ihrem Handbruch die Olympia-Norm geknackt. Die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen fuhr im Slopestyle-Wettbewerb der Laax Open in der Schweiz auf Platz sechs und erfüllte damit bei ihrer einzigen Chance die Vorgabe für die Winterspiele vom 6. bis 22. Februar in Italien.

"Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach der Verletzungspause so gut fahre. Jetzt bin ich einfach hungrig auf die Olympischen Spiele", sagte Morgan von der eine Top-8-Platzierung gefordert war. Bundestrainer Michael Dammert sagte nach dem Finaltag bei schwierigen Windbedingungen: "Das hat sie mega souverän gemacht. Von einer Verletzung zurückzukommen und sich hier unter diesen Bedingungen so zu präsentieren - darauf sind wir als Team sehr stolz." Morgan hatte sich Anfang Dezember im Training einen Bruch des dritten Mittelhandknochens zugezogen und war operiert worden. Danach hatte sie die Wettbewerbe in Peking an diesem Wochenende sowie in Steamboat Springs/USA verpasst, Laax blieb damit ihre einzige Chance.

Mit Handbruch zu Olympia: Snowboarderin überrascht sich selbst
19:46 Uhr

Auf der Treppe verletzt: Kurioser Spielerwechsel in der Bundesliga

Der Augsburger Kristijan Jakic hat im Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg für eine kuriose Auswechslung gesorgt. Der 28-Jährige verletzte sich kurz vor dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit, als er die Treppe zum Stadion-Innenraum hinunterging. Darauf deuteten zumindest die TV-Bilder hin. Sie zeigten, wie Jakic sich auf der Treppe zuerst ans Bein fasste und dann mit zwei Betreuern sprach. Schließlich humpelte er die Treppe wieder hoch.

Der FCA machte zunächst keine konkreten Angaben dazu. Im Live-Ticker der offiziellen Bundesliga-Website stand: "Rexhbecaj ersetzt Jakić, der sich kurioserweise wohl auf der Treppe beim Weg zurück auf den Rasen verletzt hat." FCA-Trainer Manuel Baum war so gezwungen, Elvis Rexhbecaj für Jakic einzuwechseln. Jener Rexhbecaj sorgte in der 49. Minute für die zwischenzeitliche 2:0-Führung, nachdem nur zwei Minuten zuvor Alexis Claude-Maurice zum 1:0 für Augsburg getroffen hatte.

Auf der Treppe verletzt: Kurioser Spielerwechsel in der Bundesliga
19:07 Uhr

Bei diesem FC Bayern fehlen Klinsmann "eigentlich die Worte"

Der ehemalige Bayern-Trainer und Bayern-Torjäger Jürgen Klinsmann traut dem deutschen Fußball-Rekordmeister in dieser Saison ganz Großes zu. "Die Hoffnung ist groß, dass es bis ins Champions-League-Finale geht. Da muss es hingehen", sagte der 61-Jährige beim Legends Cup in München. Wenn er sich die aktuelle Form und Dominanz des Teams von Trainer Vincent Kompany in der Bundesliga anschaue, "fehlen dir eigentlich die Worte". Es sei gut möglich, dass der aktuelle Bayern-Jahrgang um Torjäger Harry Kane den Münchner Ligarekord von 101 Toren aus der Saison 1971/72 knacken kann. "Das ist machbar." Nach 18 Spieltagen stehen die Bayern bei 71 Treffern.

Besonders angetan ist Klinsmann dabei von Kane. "Was Harry spielt, ist fantastisch". Wenn einer den Bundesliga-Rekord von Robert Lewandoski von 41 Toren brechen könne, "dann Harry Kane". Der Engländer steht aktuell bei 21 Treffern. Kane habe auch schon jahrelang in der englischen Premier League für Tottenham und in der englischen Nationalmannschaft herausragende Leistungen gezeigt. Aber jetzt "fährt er beim FC Bayern auch Titel ein, das hat er sich verdient", äußerte Klinsmann.

Bei diesem FC Bayern fehlen Klinsmann "eigentlich die Worte"
18:34 Uhr

Ein Monat ohne Tor: Woltemade leidet an heftiger Flaute

Nationalstürmer Nick Woltemade hat seine Torflaute auch gegen den Abstiegskandidaten Wolverhampton Wanderers nicht beendet. Mit Newcastle United kam der frühere Stuttgarter und Bremer in der englischen Premier League nur zu einem 0:0, Woltemade blieb damit im siebten Pflichtspiel nacheinander ohne Treffer.

Er wurde in der 67. Minute für Yoane Wissa ausgewechselt. Zuletzt hatte Woltemade am 20. Dezember beim 2:2 gegen den FC Chelsea getroffen - damals sogar doppelt. Für Newcastle riss die drei Spiele währende Siegesserie, der Champions-League-Teilnehmer belegt aktuell den achten Platz. Wolverhampton holte erst seinen achten Punkt im 22. Spiel und ist mit deutlichem Rückstand Tabellenletzter.

Ein Monat ohne Tor: Woltemade leidet an heftiger Flaute
17:46 Uhr

Bericht: Überraschende Wende nach Glasners Wutrede

Fußball-Trainer Oliver Glasner muss nach seiner Wutrede gegen den eigenen Verein vorerst nicht mit seinem vorzeitigen Aus bei Crystal Palace rechnen. Zwar hätten die Kommentare des 51 Jahre alten ehemaligen Bundesliga-Coaches die Führungsriege des Vereins verärgert, hieß es zuvor unter anderem im "Guardian". Nach einem Krisentreffen mit dem Österreicher gehe man aber nun davon aus, dass Vereinsmitbesitzer und -vorsitzender Steve Parish wolle, dass Glasner seinen Vertrag bis zum Ende der Saison erfüllt, hieß es am Nachmittag im "Guardian".

Zuvor hatte indes auch die "Daily Mail" geschrieben: "Palace erwägt, seinen Trainer zu entlassen, nachdem sich dieser öffentlich darüber geäußert hatte, dass der Vorstand ihn und seine Spieler im Stich gelassen habe." Glasner hatte jüngst bekannt gegeben, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde. Gültig ist dieser noch bis zum Ende dieser Saison.

Bericht: Überraschende Wende nach Glasners Wutrede
17:06 Uhr

Eintracht-Legende kommentiert wildes Trainer-Gerücht

Eintracht Frankfurts Rekordspieler Karl-Heinz Körbel führt das Aus von Trainer Dino Toppmöller beim Champions-League-Teilnehmer auch auf eine "extrem gestiegene Erwartungshaltung" bei den Hessen zurück. Der 71-Jährige richtet in der aktuellen Situation den Fokus nun ganz auf die Spieler. "Jetzt ist die Mannschaft gefordert", sagte Körbel beim Legends Cup des FC Bayern in München, wo Körbel mit Eintrachts Traditionsteam teilnahm.

Angesprochen auf den gerade bei Real Madrid als Chefcoach entlassenen Xabi Alonso als möglicher Nachfolger für Toppmöller, sagte Körbel: "Alonso können wir nicht bezahlen." Die Eintracht hatte sich nach der Auftaktwoche im neuen Jahr mit nur zwei Punkten aus drei Spielen und jeweils drei Gegentoren vom 45 Jahre alten Toppmöller auf Tabellenplatz sieben getrennt.

Eintracht-Legende kommentiert wildes Trainer-Gerücht
16:38 Uhr

"Kurz weg" gewesen: Paderborn gibt Update nach Verletzungsschock

Große Sorge um Verteidiger Calvin Brackelmann vom SC Paderborn. Der 26-Jährige stürzte bei der 0:2 (0:1)-Niederlage der Ostwestfalen bei Holstein Kiel in der Schlussphase nach einem Zweikampf in der Luft schwer. Brackelmann landete auf dem Nackenbereich und blieb zunächst regungslos liegen. Nachdem er minutenlang behandelt worden war, wurde er schließlich von Sanitätern auf einer Trage unter Beifall des Kieler Publikums vom Platz gebracht. "Calvin ist ansprechbar, auf dem Weg zur Uniklinik", wurde SCP-Geschäftsführer Sport Sebastian Lange von seinem Klub in den Sozialen Netzwerken zitiert: "Das Ergebnis wird dadurch natürlich völlig zur Nebensache."

Von einer "schwierigen Situation" sprach Trainer Ralf Kettemann: "Das Wichtigste ist, dass es Brackel schnell besser geht. Wir hoffen, dass es nicht ganz so schlimm ist." Brackelmann sei "kurz weg" gewesen, "wir hoffen, dass es vielleicht nur eine Gehirnerschütterung ist". Aber er könne keine belastbare Aussage treffen, sagte Kettemann.

"Kurz weg" gewesen: Paderborn gibt Update nach Verletzungsschock
16:19 Uhr

Polizei warnt VfB-Fans vor Spiel in Rom

Vor dem Europa-League-Spiel zwischen der AS Rom und dem VfB Stuttgart am kommenden Donnerstag (21 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) hat die Polizei in der italienischen Hauptstadt ein verschärftes Sicherheitskonzept angekündigt. Die Behörden teilten mit, es werde angesichts früherer Zwischenfälle mit Anhängern der Schwaben eine "flächendeckende und sichtbare Präsenz" der Sicherheitskräfte geben.

Zum Spiel in Rom werden 3500 Fans der Schwaben erwartet. Wie die römische Tageszeitung "Il Messaggero" berichtet, sollen sie bereits mehrere Stunden vor Spielbeginn im Bereich der Innenstadt kontrolliert werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem den Verkehrswegen. Geplant sind Kontrollen an Autobahnabfahrten, an den wichtigsten Bahnhöfen sowie in der U-Bahn. Die Polizei kündigte eine "flächendeckende und sichtbare Präsenz" der Sicherheitskräfte an.

Polizei warnt VfB-Fans vor Spiel in Rom
15:35 Uhr

Verletzungspech bei Bayer: Champions League ohne Stammspieler

Bayer Leverkusen muss in den kommenden Wochen auf Stammtorwart Mark Flekken und Offensivspieler Nathan Tella verzichten. Der Niederländer Flekken zog sich bei der 0:1-Niederlage der Rheinländer bei der TSG Hoffenheim eine Bänderverletzung im rechten Knie zu. Tella verletzte sich am rechten Fuß. Beide stehen damit "längerfristig" nicht zur Verfügung, wie Bayer 04 mitteilte.

"Es sieht nicht so gut aus mit den beiden", hatte Trainer Kasper Hjulmand schon kurz nach dem Spiel vermutet. Flekken war nach einer Stunde ausgewechselt und durch Janis Blaswich ersetzt worden. Tella musste schon kurz nach seiner Einwechslung wieder raus. Die Leverkusener spielen am Dienstag in der Champions League bei Olympiakos Piräus. In der Bundesliga ist Werder Bremen am Samstag der nächste Gegner.

Verletzungspech bei Bayer: Champions League ohne Stammspieler
15:16 Uhr

Armbrusters Antwort auf Ärger: Erst disqualifiziert, dann zweimal aufs Podest

Kombiniererin Nathalie Armbruster hat bei ihrem Heimspiel in Oberhof mit zwei Podestplätzen eine starke Antwort auf ihre Disqualifikation eine Woche zuvor gegeben. Die 20-Jährige musste sich als Dritte einzig Ida Marie Hagen aus Norwegen und Minja Korhonen aus Finnland geschlagen geben. Einen Tag zuvor war Armbruster sogar Zweite hinter der Weltcup-Führenden Hagen geworden. "Das war meine Antwort. Ich freue mich riesig, dass mir das vor meiner Familie und meinen Freunden gelungen ist", sagte Armbruster, die in Otepää wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert worden war. Am Samstag hatte sie etwas kryptisch hinzugefügt: "Ich hätte noch so viel zu erzählen gehabt. Ich muss noch etwas warten, bis ich die Wahrheit sagen kann."

Bei der Weltcup-Premiere der Kombiniererinnen am Grenzadler ließ Armbruster lieber Ergebnisse sprechen und fuhr ihre Podestplätze Nummer fünf und sechs der Saison ein. Zum ersten Sieg des Winters reichte es aber nicht, weil Hagen zu stark war. Mit 25 Siegen ist die Norwegerin nun alleinige Rekordhalterin.

Armbrusters Antwort auf Ärger: Erst disqualifiziert, dann zweimal aufs Podest
14:36 Uhr

DHB kommentiert Knorrs Ärger über den Bundestrainer

Vertrauen in den Bundestrainer, Verständnis für den Spielmacher: DHB-Präsident Andreas Michelmann hält die Kritik von Juri Knorr nach der Niederlage gegen Serbien für legitim. "Wir wollen einerseits immer mündige Spieler haben, und dann wundern wir uns, wenn mündige Spieler auch mal das sagen, was sie denken. Ich finde das vollkommen in Ordnung", sagte Michelmann der "Sportschau" im dänischen Silkeborg. "Er hat ja niemanden beleidigt."

Knorr hatte sich nach dem 27:30 (17:13) gegen die Serben frustriert in Richtung von Bundestrainer Alfred Gislason über seine geringen Einsatzzeiten nach der Pause geäußert. "Natürlich brodelt es in einem auf der Bank, wenn man da draußen sitzt und nicht helfen kann", hatte der 25-Jährige unter anderem gesagt. Deutschland steht vor dem letzten EM-Vorrundenspiel unter riesigem Druck. Im Gruppenfinale gegen Spanien droht am Montag (20.30 Uhr/ZDF, Dyn und im ntv.de-Liveticker) das Aus. Michelmann sagte mit Blick auf Gislasons Zukunft, er habe "volles Vertrauen zum Trainer, was das nächste Spiel anbelangt": "Der Trainer und die Mannschaft haben die Chance, morgen im Spiel gegen Spanien alles wiedergutzumachen."

DHB kommentiert Knorrs Ärger über den Bundestrainer
14:01 Uhr

Tennis-Oma Venus Williams verliert Rekordspiel dramatisch

Großer Tag für Venus Williams, aber eine bittere Niederlage: Die 45-Jährige hat bei ihrem Rekordspiel bei den Australian Open einen überraschenden Erstrundensieg nur knapp verpasst. Williams (USA), inzwischen nur noch die Nr. 576 im WTA-Ranking, verlor gegen die serbische Weltranglisten-69. Olga Danilovic mit 6:7 (5:7), 6:3, 4:6.

Williams ist durch ihren dank einer Wild Card ermöglichten Auftritt in Melbourne nun offiziell die älteste Teilnehmerin in der Turnier-Geschichte. "Ich liebe Herausforderungen, also bin ich bereit", hatte die US-Amerikanerin vor der Partie gesagt. Und sie machte es ihrer 21 Jahre jüngeren Kontrahentin schwer - Danilovic kämpfte sich aber nach einem 0:4 im Entscheidungssatz noch einmal zurück.

Williams hat in den vergangenen Jahren nur sporadisch gespielt und beide Vorbereitungsturniere in der ersten Runde verloren. Die fünfmalige Wimbledon-Siegerin stand in Melbourne 2003 und 2017 im Einzelfinale und gewann viermal den Doppel-Titel an der Seite ihrer Schwester Serena.

Tennis-Oma Venus Williams verliert Rekordspiel dramatisch
13:11 Uhr

Karl Geiger meldet sich nach Olympia-GAU

Karl Geiger jubelte kurz, dann winkte er in die Kamera und strahlte: Trotz der wohl endgültig verpassten Olympia-Teilnahme hatte das Sorgenkind des deutschen Skispringens im Land des Lächelns endlich wieder gute Laune. Das einzige Problem: Platz 14 im japanischen Sapporo beim erneuten Sieg des Dominators Domen Prevc kam für den Oberstdorfer zu spät.

"Auch wenn die Olympianorm am Ende knapp verpasst wurde, fühlt sich dieses Resultat wichtig an. Es zeigt mir, dass die Arbeit der letzten Wochen nicht umsonst war und dass ich auf dem richtigen Weg bin", schrieb Geiger bei Instagram nach seinem besten Ergebnis der Saison. Dem 32-Jährigen bleibt für die Winterspiele dennoch maximal die Rolle als Ersatzmann, die aber bislang nicht vorgesehen ist.

Geiger flog am Sonntag auf der Olympiaschanze von 1972 zweimal auf 128,0 m und hielt dem Druck stand - anders als tags zuvor, als er im zweiten Durchgang vom zwölften auf den 27. Platz abgestürzt war. Mit diesem Patzer habe er sich "selbst eine Chance genommen. Das tut weh, gerade in einer Phase, in der es um so viel geht", so Geiger.

Karl Geiger meldet sich nach Olympia-GAU
12:32 Uhr

500.000 Euro Schmuck weg: Füllkrug wird bestohlen

Fußball-Nationalspieler Niclas Füllkrug ist rund zwei Wochen nach seinem Wechsel zur AC Mailand in seiner neuen Heimat bestohlen worden. Das berichtete die "Gazzetta dello Sport" am Samstagabend. Demnach wurde in das Hotelzimmer des Stürmers im Stadtteil Fiera eingebrochen, mehrere Luxusgegenstände wie Uhren und Schmuck im Wert von 500.000 Euro sollen gestohlen worden sein.

Die Tat ereignete sich offenbar in der Nacht auf letzten Donnerstag, als Füllkrug mit seinem Klub auf Auswärtsreise in Como war. Die Mailänder Polizei ermittelt. Füllkrug, der in Mailand auf Spielpraxis hofft, um sich für die WM zu empfehlen, soll den Diebstahl dem Bericht zufolge erst am Samstagmorgen bemerkt haben.

500.000 Euro Schmuck weg: Füllkrug wird bestohlen
11:45 Uhr

Es brodelt: Bundestrainer reagiert kühl auf Knorrs Kritik

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat kurz angebunden auf die Kritik an seiner Person bei der EM-Niederlage gegen Serbien reagiert. Neben Ex-Nationalspielern hatte sich auch Juri Knorr kritisch geäußert, der DHB-Spielmacher beschwerte sich am ARD-Mikrofon über seine Einsatzzeit. "Wir reden intern sehr viel", sagte Gislason bei einer Pressekonferenz im Teamquartier am Sonntag im dänischen Silkeborg. Er habe aber "keine Ahnung", was Knorr nach dem Spiel öffentlich gesagt habe.

Nach dem 27:30 (17:13) im zweiten Vorrundenspiel steht Deutschland unter riesigem Druck. Im Gruppenfinale gegen Spanien droht am Montag (20.30 Uhr/ZDF) das Vorrunden-Aus. "Die Situation ist nicht schön. Wir müssen gegen Spanien mit einigen Toren gewinnen. Es wird alles andere als einfach", sagte Gislason.

Unter anderem an der Belastungsverteilung und Wahl der Spieler entlud sich die Kritik. Vor allem eine Szene knapp drei Minuten vor Schluss wurde heftig diskutiert. Gislason hatte beim Stand von 25:26 knapp drei Minuten vor dem Ende Sekundenbruchteile zu früh auf den Buzzer gedrückt, der Ausgleichstreffer durch Knorr wurde deshalb aberkannt.

"Ich habe den Punkt gekostet mit dem Timeout. Juri war schneller, als ich dachte", sagte Gislason am Sonntag, nachdem er sich das Video vom Spiel in der Nacht noch einmal angeschaut hatte, und übernahm die volle Verantwortung für die Niederlage: "Das war ein Schock für die Mannschaft. Der Fehler hat der Mannschaft mindestens einen Punkt gekostet."

Es brodelt: Bundestrainer reagiert kühl auf Knorrs Kritik
11:07 Uhr

"Ohne Angst, einfach Vollgas" - FC Bayern überrollt Leipzig

Sechs Kilometer mehr Laufleistung, mehr Tempo, mehr Tore: Der FC Bayern München entscheidet das Topspiel gegen Leipzig in der zweiten Halbzeit. Kompany sieht den Schlüssel im mutigen Pressing und freut sich über ein gelungenes Comeback von Jamal Musiala.

"Ohne Angst, einfach Vollgas" - FC Bayern überrollt Leipzig
10:34 Uhr

Wildes Gerücht um Bundesliga-Rückkehr von Xabi Alonso

Bei Eintracht Frankfurt wackelt der Stuhl von Trainer Dino Toppmöller bedenklich. Mit dem bei Real Madrid entlassenen Xabi Alonso stünde offenbar schon ein potenzieller Nachfolger auf dem Zettel. Wie die "Bild" berichtet, beschäftigt sich Eintracht Frankfurt mit einer Verpflichtung von Xabi Alonso. Demnach will sich Sportvorstand Markus Krösche mit dem Spanier treffen, um ein mögliches Engagement auszuloten. Weitere Namen, die gehandelt werden, seien Edin Terzić, Marco Rose und Roger Schmidt.

Noch ist Toppmöller aber Trainer von Eintracht Frankfurt. Nach dem enttäuschenden 3:3 gegen Werder Bremen hatte Krösche jedoch ein Bekenntnis zu dem Coach vermieden. "Wir besprechen das jetzt. Wir müssen die Themen angehen und sehen, dass wir solche Leistungen nie wieder zeigen", sagte er bei Sky. Dass Frankfurt derart viele Tore kassiere, sei nicht länger hinnehmbar.

Wildes Gerücht um Bundesliga-Rückkehr von Xabi Alonso
09:40 Uhr

Trainer Oliver Glasner platzt vor Wut über seinen Verein

Am Freitag verkündete Oliver Glasner seinen Abschied im Sommer, einen Tag später rechnete er gnadenlos mit der Führung von Crystal Palace ab. "Ich habe das Gefühl, wir werden völlig im Stich gelassen", sagte der frühere Erfolgstrainer von Eintracht Frankfurt der BBC. Er habe sonst immer geschwiegen, aber das könne er nun nicht mehr, "weil ich diese Spieler verteidigen muss".

Doch was war passiert? Beim 1:2 (1:1) beim AFC Sunderland hatte dem Österreicher Kapitän Marc Guehi gefehlt, da er vor einem Wechsel zu Manchester City stehen soll. Bereits im Sommer war Topstar Eberechi Eze kurzfristig an den FC Arsenal verkauft worden. Der Klub befindet sich derzeit in einer Krise: Zuletzt schied der Titelverteidiger im FA Cup beim Sechstligisten Macclesfield aus.

"Das Schlimmste ist, dass wir unseren Kapitän einen Tag vor einem Premier-League-Spiel verkaufen", schimpfte Glasner, der sich fühlte, als sei der Mannschaft in dieser Saison bereits "zweimal das Herz herausgerissen" worden. "Ich kann keinem Spieler einen Vorwurf machen. Uns stehen 12, 13 Spieler aus dem Kader zur Verfügung, und wir fühlen uns nicht unterstützt."

Der Österreicher, der mit Frankfurt 2022 die Europa League gewonnen hatte, ließ seinem Frust freien Lauf. "Ich schaue auf die Bank, kann nicht reagieren, da sitzen nur Kinder", meckerte er. Er habe im Vorfeld mit dem Team "die erste volle Trainingswoche seit September" gehabt, "und dann verkaufen wir unseren Kapitän einen Tag vor dem Spiel. Ich verstehe das überhaupt nicht."

Trainer Oliver Glasner platzt vor Wut über seinen Verein
08:48 Uhr

"Hör mit dem Quatsch auf" - Alexander Zverev lehnt Heiratsantrag ab

Nach seinem Erstrunden-Sieg bei den Australian Open hatte Alexander Zverev noch einen weiteren kleinen Kampf auszufechten. Beim Interview auf dem Platz mit Ex-Spielerin Andrea Petkovic rief ein Zuschauer immer wieder von der Tribüne und hielt ein Schild mit der Aufschrift "Sascha marry me" (Sascha heirate mich) hoch.

"Wo ist der Ring, Mann?", rief Zverev dem Fan zu und sorgte damit für Gelächter unter den Zuschauern in der Rod Laver Arena. "Wo ist der Ring? So billig bin ich nicht zu haben", scherzte der Hamburger weiter. Als der Mann auch im Verlauf des Interviews weiter dazwischenrief, sagte Zverev: "Ich habe nein gesagt. Höre mit dem Honeymoon-Quatsch auf." Nach dem Interview winkte der 28-Jährige dem Mann noch einmal versöhnlich zu und verließ den Platz.

"Hör mit dem Quatsch auf" - Alexander Zverev lehnt Heiratsantrag ab
08:07 Uhr

Verletzungen setzen Los Angeles Lakers schwer zu

Im ersten Einsatz in der Starting Five der Los Angeles Lakers hat der deutsche NBA-Profi Maximilian Kleber mit dem Team aus Kalifornien den nächsten Rückschlag kassiert. Bei den Portland Trail Blazers unterlagen die Lakers 116:132, es war die fünfte Niederlage aus sechs Spielen.

Topscorer Luka Dončić fehlte Los Angeles mit Leistenproblemen, Center Deandre Ayton musste wegen Knieproblemen durch Kleber ersetzt werden. Bester Werfer der Lakers war Marcus Smart (25 Punkte), LeBron James kam auf 20, Kleber bei 21 Minuten Einsatzzeit auf seinen Saisonbestwert von elf Punkten. Mit jetzt 24 Siegen und 16 Niederlagen sind die Lakers in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga nur Sechster im Westen.

NBA-Champion Isaiah Hartenstein fehlte Oklahoma City Thunder beim 120:122 bei Miami Heat erneut. Ariel Hukporti kam für die New York Knicks (99:106 gegen die Phoenix Suns) ebenfalls nicht zum Einsatz.

Verletzungen setzen Los Angeles Lakers schwer zu
07:40 Uhr

Wildes Gerücht: Schalke 04 will alten Superstürmer holen

Schalke-Trainer Miron Muslić hat schlagfertig auf die Frage zu einem angeblich möglichen Wechsel von Starstürmer Edin Dzeko zum Revierklub reagiert. "Ich kommentiere keine Transfergerüchte, lieber Robin, auch wenn du das sehr, sehr charmant jetzt verpackt hast und hier einen auf Kuscheltier machst", sagte Muslić nach dem 0:0 des Zweitliga-Spitzenreiters bei Hertha BSC.

Der vom Schalke-Coach angesprochene Reporter hatte seine Frage nach Dzeko mit Muslićs gutem Verhältnis mit der Stürmerlegende aus Bosnien-Herzegowina eingeleitet und von einem einstigen Trikotpräsent für den Trainer gesprochen. Muslić war mit seiner Familie als Kind aus Bosnien-Herzegowina vor dem Krieg nach Österreich geflohen.

Zuvor hatte Sky berichtet, dass der 40 Jahre alte Dzeko von AC Florenz nach Schalke wechseln könnte. Der Stürmer spielte vor seiner großen internationalen Karriere von 2007 bis 2010 beim VfL Wolfsburg und wurde mit den Niedersachsen 2009 deutscher Meister. Ein Jahr später wurde er Bundesliga-Torschützenkönig ."Ich kommentiere keine Gerüchte. Das habe ich in den letzten sieben Monaten nicht gemacht. Das werde ich heute auch nicht machen", sagte Muslić.

Wildes Gerücht: Schalke 04 will alten Superstürmer holen
06:32 Uhr

In Bernabeu explodiert die Wut auf Superstar Vinicius Junior

Als Vinicius Júnior den "Zorn des Bernabéu" überstanden hatte, sprang ihm umgehend sein Trainer zur Seite. "Was Vinicius seit seiner Ankunft als Kind hier geleistet hat, haben nur wenige in der Geschichte von Real Madrid geschafft", betonte Álvaro Arbeloa, nachdem die erzürnten Fans der Königlichen den Brasilianer rund um das 2:0 (0:0) gegen UD Levante am Ende einer turbulenten Woche bei vielen Ballkontakten ausgepfiffen hatten.

Im ersten Heimspiel unter dem Nachfolger des entlassenen Xabi Alonso ließen die Anhänger ihrem Frust freien Lauf. Sie pfiffen ihre Stars beim Aufwärmen und nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit aus, neben Jude Bellingham bekam vor allem Vinicius die Wut zu spüren. "Das Bernabéu verehrte ihn, und jetzt werden sie ihm nichts mehr durchgehen lassen", schrieb die Marca, durch den Sieg habe Real immerhin "den Zorn des Bernabéu" überstanden.

Vinicius war unter anderem ein schwieriges Verhältnis zu Alonso nachgesagt worden. Arbeloa, der sich mit Real in seinem ersten Spiel im Pokal beim Zweitligisten Albacete Balompié (2:3) blamiert hatte, verteidigte seinen Schützling. "Er ist furchtlos, hat Charakter und diesen Verein mit allen Mitteln verteidigt", sagte der Coach, der 25-Jährige werde für Real noch "viele Titel gewinnen, so wie er es bereits getan hat".

In Bernabeu explodiert die Wut auf Superstar Vinicius Junior
05:53 Uhr

Deutscher Handball-Superstar lässt seiner Wut freien Lauf

Juri Knorr hat nach der EM-Niederlage von Deutschlands Handballern gegen Serbien deutliche Worte gefunden und sich enttäuscht über seine geringen Einsatzzeiten in der zweiten Hälfte geäußert. "Natürlich brodelt es in einem auf der Bank, wenn man da draußen sitzt und nicht helfen kann", sagte Knorr nach dem 27:30 (17:13) gegen Serbien in der ARD.

Knorr hatte anders als beim Auftaktsieg gegen Österreich (30:27) zunächst von Beginn an mitwirken dürfen. Nach seiner starken Leistung mit vier Treffern im ersten Abschnitt hatte Bundestrainer Alfred Gislason den Mittelmann von Aalborg Handbold im zweiten Abschnitt kaum noch eingesetzt. Nach der Pause brach das deutsche Offensivspiel komplett ein, es gelangen nur noch zehn Tore nach 17 Treffern in der ersten Halbzeit.

Dazu kam es zu einer bitteren Szene: Gislason hatte beim Stand von 25:26 in der Schlussphase zu früh auf den Buzzer gedrückt, der vermeintliche Ausgleichstreffer Knorrs wurde deshalb aberkannt. "Das passiert. Das war die Kirsche auf der Torte. Das passt ein bisschen zur Situation in der zweiten Halbzeit", sagte Knorr geknickt.

Auf die Frage, was in dieser Szene in seinem Kopf vorging, sagte er in der ARD: "Ich weiß nicht, ob ich darauf antworten sollte, aber ich glaube, jeder Spieler will auf der Platte stehen. Ich werde immer alles reinhauen und will natürlich helfen, und ich habe das Gefühl, dass ich gut helfen konnte. Ja, ich verstehe es nicht ganz."

Deutscher Handball-Superstar lässt seiner Wut freien Lauf