Der Sport-Tag"Verbinde meine Kindheit mit der Halle": Bundestrainer erlebt ganz spezielle WM
Als deutscher Bundestrainer bei einer Weltmeisterschaft in seiner Heimat Finnland dabei zu sein, ist ohnehin etwas Spezielles. In dieser WM-Halle in Helsinki aber kennt sich Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm ganz besonders gut aus. Er kenne eigentlich jeden Winkel und jede Ecke, erzählte der 44 Jahre alte Finne vor dem WM-Auftakt.
"Ich verbinde fast meine ganze Kindheit mit der Halle. Seit ich zwei Jahre alt war, war ich in der Halle", sagte Ex-Profi Söderholm: "Meine ersten Eishockey-Idole haben in der Halle gespielt. Ich habe dann ab 2002 dort zehn Jahre selber gespielt. Diese Halle hat eine Riesenbedeutung für mich."
Als Verteidiger spielte er einst über Jahre als Profi für seinen Jugendklub Helsingfors IFK. Schon als kleiner Junge hatte er auf der Pressetribüne gehockt, wenn sein Vater als Journalist arbeitete.
Die Helsinki Ice Hall wurde 1966 eröffnet und bietet Platz für 8200 Zuschauer. Ursprünglich war die Halle für diese Weltmeisterschaft gar nicht vorgesehen. Aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine wechselten die Organisatoren aber die Halle, weil die eigentlich eingeplante Halle im Besitz von russischen Investoren ist.