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"Gezeigt, was gefehlt hat"VfB Stuttgart lässt Celtic Glasgow kaum EL-Hoffnung

19.02.2026, 22:56 Uhr
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Jeff Chabot macht das, was ein Verteidiger tun sollte: Zweikämpfe gewinnen. (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Der VfB Stuttgart schafft in den Playoffs der Europa League eine starke Ausgangslage für das Rückspiel. Der Fußball-Bundesligist gewinnt das Gastspiel bei Celtic Glasgow deutlich. Dabei erzielen sie fünf Tore, aber nur vier zählen.

Eiskalt im "Paradise": Der VfB Stuttgart hat das Tor zum Achtelfinale der Europa League sehr weit aufgestoßen. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gewann das Play-off-Hinspiel bei Celtic Glasgow am Donnerstag verdient mit 4:1 (2:1) und erarbeitete sich eine exzellente Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr) in Stuttgart.

"Heute haben wir das gezeigt, was uns bisher gefehlt hat: Effizienz", sagte Hoeneß nach dem Spiel zufrieden bei RTL: "Wir haben verdient gewonnen. Ob es so hoch sein muss, weiß ich nicht, aber das ist mir auch egal."

Doppeltorschütze Bilal El Khannouss (15., 28.), Jamie Leweling (57.) und Tiago Tomás (90.+3) führten den VfB im legendären Celtic Park, von den Fans auch liebevoll "Paradise" genannt, zum Sieg. Benjamin Nygren (21.) hatte nach einem Patzer im Aufbauspiel der Stuttgarter den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Domenico Tedesco droht derweil das Aus

Weil sich der überlegene VfB aber anders als zuletzt kaltschnäuzig vor dem Tor präsentierte, reicht im Rückspiel schon eine knappe Niederlage, um ins Achtelfinale einzuziehen. Dort ginge es in jedem Fall nach Portugal: Der FC Porto oder Sporting Braga kämen als Gegner infrage.

Die Vorfreude auf die legendäre Atmosphäre in Glasgow war bei den Stuttgartern riesig gewesen. "Die Stimmung wird überragend sein", betonte Hoeneß. Mit Ausnahme eines bösen Fehlpasses von Kapitän Atakan Karazor, der Nygrens Treffer einleitete, zeigte sich seine Mannschaft davon aber gänzlich unbeeindruckt.

Schema: Celtic Glasgow - VfB Stuttgart 1:4 (1:2)

Tore: 0:1 El Khannouss (15.), 1:1 Nygren (21.), 1:2 El Khannouss (28.), 1:3 Leweling (57.), 1:4 Tomás (90.+3)

Glasgow: Schmeichel - Araujo, Trusty, Scales, Tierney (78. Saracchi) - Bernardo (62. Hatate), McGregor, Nygren (71. McCowan) - Maeda (62. Hyunjun), Cvancara (71. Iheanacho), Tounekti; - Trainer: O'Neill.

Stuttgart: Nübel - Vagnoman, Jeltsch, Chabot (78. Jaquez), Hendriks - Karazor, Stiller (90.+1 Chema) - El Khannouss (71. Nartey), Undav, Leweling (71. Führich) - Demirovic (78. Tomás); - Trainer: Hoeneß.

Schiedsrichter: Erik Lambrechts (Belgien)

Gelbe Karten: - Chabot

Zuschauer: 60.000

Vielmehr kontrollierte der VfB die Partie in der ersten Halbzeit nahezu nach Belieben. Mit großer Ballsicherheit, die sie schon in ihrer Vizemeister-Saison vor zwei Jahren ausgezeichnet hatte, legten sich die Stuttgarter die Gastgeber immer wieder zurecht - und stießen dann eiskalt zu. Daran änderte sich auch nichts, als Celtic verbessert aus der Pause kam: Leweling traf von der Strafraumkante. Nach dem vermeintlichen 4:1 durch Ermedin Demirovic verließen die ersten schottischen Fans das Stadion, der Stürmer stand jedoch knapp im Abseits.

Schon am früheren Abend verlor Fenerbahçe Istanbul mit dem früheren Bundesliga-Trainer Domenico Tedesco - damit droht ihnen das Aus in der Europa League. Der türkische Fußball-Erstligist verlor das Playoff-Hinspiel 0:3 (0:2) gegen Nottingham Forest. Damit hat Fenerbahçe wohl nur noch theoretische Chancen auf ein Weiterkommen. Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag statt

Quelle: ntv.de, ses/sid

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