Hauptsache günstigNetzzugänge der Deutschen
Entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Online-Zugangs ist offenbar der Preis. Das ergab eine Studie des Hamburger Online-Forschungsinstituts MediaTransfer.
Entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Online-Zugangs ist offenbar der Preis. Das ergab eine Studie des Hamburger Online-Forschungsinstituts MediaTransfer.
Die Marktforscher hatten 1.000 Online-Kunden in Deutschland befragt. Über 40 Prozent waren die Kosten des Internet-Zugangs am wichtigsten. Ein Viertel der Befragten sagten, ihre Entscheidung hänge von einer einfachen Einrichtung ab. Zusatzdienste wie spezielle Inhalte, Fax- oder SMS-Dienste waren nur für neun Prozent der Onliner entscheidend.
Eine Ausnahme ist der Umfrage zufolge der weltgrößte Online-Dienst AOL: 23 Prozent der befragten AOL-Kunden bewerteten Zusatzdienste als ausschlaggebend für ihre Wahl. Vielnutzer wählten vor allem T-Online. 46 Prozent der Kunden entschieden sich wegen der "Flatrate", also dem monatlichen Pauschalpreis, für die Telekom- Tochter.
Auf der Suche nach einem Internet-Anbieter vertrauten die meisten Befragten auf eigene Recherchen. 17 Prozent stützten sich auf selbst eingeholte Informationen, 14 Prozent hörten auf Freunde und Bekannte.
Werbung erzielte nur einen begrenzten Effekt, wie die Studie ergab. Eine Ausnahme bildet erneut AOL: Mit einer breiten Streuung der Zugangs-CD hat AOL 30 Prozent der befragten AOL-Kunden erreicht.