Technik

iOS 11.2.6 behebt nervige Panne Update entschärft die iPhone-Textbombe

iOS 1126.jpg

iOS 11.2.6 kommt mit indischen Zeichen jetzt besser klar.

jwa

Apple veröffentlicht außer der Reihe ein Update für iOS. iOS 11.2.6 flickt bei iPhones und iPads den sogenannten Telugu-Bug, mit dem indische Schriftzeichen das Gerät zum Absturz bringen konnten, und behebt weitere Probleme.

Eigentlich sollte das nächste iOS-Update schon die Versionsnummer 11.3 tragen und im Frühjahr erscheinen, vermutlich im März. Doch nachdem vor wenigen Tagen ein nerviger Fehler in iOS entdeckt wurde, der bestimmte Apps auf iPhones und iPads zum Absturz bringen konnte, schiebt Apple jetzt ein Notfall-Update dazwischen.

Grund für die außerplanmäßige Aktualisierung ist ein Problem, das iOS mit der Darstellung bestimmter Zeichen hat. Der Mitte Februar entdeckte "Telugu-Bug" verdankt seinen Namen dem Zeichensatz der südindischen Sprache Telugu, mit dessen Darstellung iOS bei einer gewissen Kombination aus Vokalen und Konsonanten offenbar unlösbare Probleme hatte. Auch Zeichen aus den Sprachen Bengali und Devanagari waren betroffen. Das Update auf iOS 11.2.6 behebt diesen Bug nun aber. Zeitgleich erscheint eine Aktualisierung für macOS High Sierra, das ebenfalls von dem Fehler betroffen war.

Die Aktualisierung ist nicht besonders umfangreich, ihre Hauptaufgabe ist es, Apps vor dem Übergang ins Nirwana zu schützen. In den wie immer recht unkonkret gehaltenen Informationen zum Update gibt Apple darüberhinaus nur noch einen weiteren Punkt an: iOS 11.2.6 behebe ein Problem, bei dem Apps von Drittanbietern keine Verbindung zu externem Zubehör herstellen können. Dazu gehört wohl unter anderem das Ford-Entertainment-System, mutmaßt "Heise".

Es ist nicht das erste Mal, dass sich bestimmte Zeichenfolgen oder Links als verhängnisvoll erweisen. Ende 2016 war es ein schadhaftes Video, das iOS-Geräten Probleme bereitete - ein kurzes 4-Sekunden Video, das nach Bekanntwerden massenhaft verschickt wurde, ließ die Empfängergeräte reihenweise abstürzen. Mitte Januar 2018 kursierte ein Link im Netz, der über iMessage verschickt wurde und die Geräte lahmlegte, sobald die App nur geöffnet wurde. Offenbar führte der Link zu einer Github-Seite mit Code, der iMessage überlastete.

Quelle: n-tv.de, jwa

Mehr zum Thema