Technik

Kratzer, fehlerhafte Anzeige iPhone 5 hat Probleme

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Das iPhone 5 - begehrt, aber nicht fehlerfrei.

(Foto: dpa)

Das neue iPhone 5 ist da, die Welt jubelt. Nicht die ganze Welt, denn manche stolzen Besitzer des neuen Apple-Smartphones bekommen offenbar schon beim Auspacken schlechte Laune: Ihr Exemplar hat bereits Kratzer. Andere monieren das Display und störend langsame Netzwerkverbindungen.

Das neue iPhone 5 brachte Apple mit fünf Millionen Geräten am ersten Wochenende einen neuen Verkaufsrekord. Die erste Charge ist damit vergriffen, die Lieferzeit wird momentan mit rund drei Wochen angegeben. Vielleicht ist das gut so, denn ein Teil der Erstauflage hat offenbar Mängel. So berichten Käufer davon, dass das Gehäuse ihres Gerätes Kratzer oder andere äußerliche Schäden habe.

Falsche Darstellung

In einer Umfrage der Seite macrumors.com entfielen in einer Umfrage bislang mehr als ein Drittel der rund 1500 Stimmen auf "Kam bereits beschädigt aus der Verpackung". Auch die neue Rückseite aus Aluminium soll weniger kratzfest sein als das Glas des iPhone 4 und 4S.

Zwei weitere Probleme plagen die Besitzer des neuen Smartphones. Manche beschweren sich über eine falsche Darstellung bei weißen Hintergründen, bei dem das Display einen gelb-braunen Farbstich bekommt. Dieses Problem ist offenbar auch von anderen Apple-Geräten bekannt.

Zudem klagen manche Nutzer über langsame Netzwerkverbindungen über lokale WLAN-Funknetzwerke. Hier sollen im Vergleich zu anderen Geräten mit dem Apple-Betriebssystem iOS, etwa iPads, auffällig viele Datenpakete verloren gehen. Im Zusammenhang mit dem neuen iOS 6 hatten viele Kunden zuvor fehlerhafte und veraltete Karten moniert, die nun statt der "Maps"-App des Konkurrenten Google vorinstalliert ist.

Börse ernüchtert

Trotz des Verkaufsrekords, der den des iPhone 4 um rund eine Million Geräte übertraf, gab es an der Börse in New York leichte Kursverluste für die Aktie des Konzerns. Experten sprachen von zunächst enttäuschenden Absatzzahlen für das iPhone 5 – es waren bis zu zehn Millionen verkaufte Geräte erwartet worden. Es wird erwartet, dass diese Marke nun bis Ende des Monats erreicht wird.

Allerdings könnte der Wirbel um das vorübergehend geschlossene Foxconn-Werk in China, das auch Apple beliefert, ebenfalls zu dem Wertverlust der Aktie beigetragen haben. Ein Sprecher versicherte jedoch, es werde keine Lieferprobleme wegen der Produktionspause geben.

Quelle: n-tv.de, tes

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