Technik

Apple patentiert iKey iPhone als Schlüsselbund

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Erst drehen, dann öffnen. Die Technik würde auch beim iPod funktionieren.

Wer sein Handy einmal zu hause vergessen hat, fühlt sich fast nackt. Noch viel größer könnte die Abhängigkeit allerdings werden, wenn sich Apples neues iPhone-Patent durchsetzt. Mit der "iKey"-App soll das Smartphone zum Schlüsselersatz werden, mit dem sich etwa Haustüren, Bürozugänge und Autos öffnen lassen sollen. Auch Computer könnten auf diese Weise entsperrt werden.

 

Zum Entriegeln muss man erst einen PIN-Code eingeben und das Gerät anschließend vor das IT-gesteuerte Schloss halten. Aus dem Patentantrag lässt sich auch ersehen, sich Apple die Code-Eingabe vorstellt: Auf dem Display ist eine Drehscheibe wie bei einem alten Tresorschloss abgebildet. Um die Zahlenkombination einzustellen, wird das iPhone gedreht. Wer das zu umständlich findet, der kann die Zahlen aber wohl auch einfach eintippen.

 

Die iKey-Technologie basiert auf Near Field Communication (NFC), einem Übertragungsstandard, der den Austausch von Daten über eine Distanz von etwa zehn Zentimetern ermöglicht. NFC kann beispielsweise für bargeldlose Zahlungen eingesetzt werden. Bislang sind allerdings nur wenige Handys NFC-fähig.

 

Schon wird spekuliert, dass iKey auf dem neuen iPhone 4G installiert sein könnte. Allerdings dürfte Apple noch einige Überzeugungsarbeit bevorstehen. Eins steht fest: Ist das Handy auch Schlüsselbund, wird das Liegenlassen gleich doppelt schlimm.

Quelle: ntv.de, ino

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