Amoklauf in OklahomaSchütze ermordete Arzt wegen RückenschmerzenMitte Mai wird ein Mann in der US-amerikanischen Stadt Tulsa am Rücken operiert. Auch Wochen danach klagt der Patient über Schmerzen. Er kauft sich zwei Waffen, fährt zu seinem behandelnden Arzt in ein Krankenhaus und drückt ab. Fünf Menschen sterben.02.06.2022
Reaktion auf US-AmoklaufTrudeau kündigt schärfere Waffengesetze für Kanada anEigentlich hat Kanada bereits deutlich schärfere Waffengesetze als die USA, dennoch will der Premier Trudeau die Regeln in seinem Land erneut anpassen. Damit reagiert er auf den Amoklauf im Nachbarland. Die Logik hinter dem Schritt ist eine völlig andere als in den Vereinigten Staaten. 31.05.2022
Polizeieinsatz wird untersuchtBiden trauert in UvaldeEs ist ein stiller Besuch: US-Präsident Biden reist in die Gemeinde Uvalde, wo ein Amokläufer vergangene Woche in einer Grundschule 21 Menschen tötete, die meisten von ihnen Kinder. Kein öffentliches Statement, dafür ein langes Treffen mit Familien der Opfer. Bei ihnen ist die Wut auf die Polizei groß.30.05.2022
Im Schlaraffenland der WaffenWegen toter Kinder ändert sich das System nichtDas Entsetzen in den USA und anderswo über die Tat mit 19 toten Grundschulkindern ist groß, die Forderungen nach strengeren Waffengesetzen zahlreich. Aber am Ende geschehen wird vermutlich: nichts. Das hat nicht nur mit Lobbyisten und dem politischen System zu tun.28.05.2022Von Roland Peters
Nach Massaker in TexasMit Blut beschmiert - Elfjährige erzählt von AmoklaufSie schauen gerade einen Zeichentrickfilm, als der Schütze das Feuer eröffnet. So erzählt es die elfjährige Miah Cerrillo, die das Schulmassaker im texanischen Uvalde hautnah miterleben musste. Das Mädchen steht nach wie vor unter Schock - seit dem Amoklauf fallen ihr die Haare aus.28.05.2022
Reaktion auf SchulmassakerTrump fordert Waffen für Lehrer und "gesetzestreue Bürger"Wenige Tage nach dem Massaker an einer Grundschule in Texas trifft sich im gleichen Bundesstaat die mächtige Waffenlobby. Ex-Präsident Trump weiß, was das Publikum dort hören will. Nicht weniger, sondern noch mehr Waffen sollen die Lösung sein, um solche Tragödien künftig zu verhindern. 28.05.2022
Polizeiversagen bei AmoklaufFalschinformationen machen Texas' Gouverneur "wütend"Nach dem Schulmassaker mit 21 Todesopfern in Texas lobt der Gouverneur des Bundesstaates zunächst die Polizei, ohne deren Einsatz es angeblich "noch schlimmer" gekommen wäre. Von den inzwischen bekannten katastrophalen Fehlern beim Polizeieinsatz will er nichts gewusst haben. 28.05.2022
"War die falsche Entscheidung"US-Behörde räumt schwere Fehler bei Amoklauf einPolizisten stehen vor dem Klassenzimmer, in dem ein 18-Jähriger um sich schießt. Anstatt hineinzugehen warten sie eine Stunde auf eine Spezialeinheit. Derweil rufen Schüler in dem Raum per Telefon um Hilfe. Die zuständige Sicherheitsbehörde in Texas spricht von einer "falschen Entscheidung".27.05.2022
Vor vier Jahren verhaftetRepublikaner: Amokläufer von Texas hat Tat angekündigtDas Massaker an einer Grundschule in Texas war offenbar lange Zeit geplant. Laut dem texanischen Abgeordneten Gonzales wurde der Amokläufer vor vier Jahren wegen entsprechender Drohungen verhaftet. Demnach kündigte er damals sogar das Jahr an, in dem er seinen Plan umsetzen sollte.27.05.2022
Mehr Todesfälle als durch AutosUS-Kinder sterben am häufigsten durch WaffenDas Massaker von Texas wirft wieder ein Schlaglicht darauf: Die Zahl der Toten durch Schusswaffen geht in den USA jedes Jahr in die Tausende. Inzwischen kommen sogar mehr Kinder und Jugendliche durch Schusswaffen um als durch Autounfälle. 27.05.2022