Fünf Lehren aus Kriegsjahr zwei"Wir müssen eine gut qualifizierte Reserve schaffen"Das erste Kriegsjahr wurde von HIMARS-Raketenwerfern, alten deutschen Gepard-Panzern, aber auch hochmoderner Flugabwehr und vor allem schnellen Offensiven geprägt. Die Situation im zweiten Jahr bestimmten andere Faktoren: Drohnen, die man auch im Baumarkt kaufen könnte, und lückenlose Aufklärung, die Bewegung an der Front enorm erschwert. Fünf Lehren aus dem zweiten Kriegsjahr.25.02.2024Von Frauke Niemeyer
Ex-Botschafter und Trump-FreundGrenell gibt Merkel Mitschuld an Ukraine-KriegRichard Grenell ist unter Trump bis 2020 Botschafter in Deutschland. In einem Interview behauptet er, Trump habe in allen seinen Prophezeiungen recht gehabt. Hätte Ex-Kanzlerin Merkel auf ihn gehört, gäbe es den Ukraine-Krieg nicht.25.02.2024
Zahl erstmals offiziell genanntSelenskyj: Bisher 31.000 ukrainische Soldaten getötet Bislang hält sich die Ukraine zurück, was ihre eigenen Verluste betrifft. Nun nennt Präsident Selenskyj zum ersten Mal eine konkrete Zahl: 31.000 Soldaten seien in den vergangenen zwei Kriegsjahren gefallen. Er drängt zudem auf die Freigabe der US-Militärhilfen. 25.02.2024
"Unpünktlichkeit schadet uns"Ukraine: Hälfte der Waffen kommt verspätet anDie Ukraine gerät an der Front zusehends unter Druck. Für die Verteidigung gegen die russischen Invasoren ist sie auf westliche Militärhilfe angewiesen - doch die erreicht das Land laut Verteidigungsminister Umjerow oft später als vereinbart. Das koste Menschenleben. 25.02.2024
Leben nach dem Tod"Die Russen haben unser Leben zweimal ruiniert"Tatiana Wlasenko erlitt Schussverletzungen an den Beinen, ihre Tochter schützte ihren jüngeren Bruder mit ihrem Körper vor Kugeln, als die Familie das Dorf Worzel in der Region Kiew verließ. Heute ist sie in Berlin, noch immer traumatisiert.25.02.2024
Gebäude liegt in TrümmernRussische Raketen zerstören Bahnhof in OstukraineSeit zwei Jahren beschießt Russland die benachbarte Ukraine immer wieder massiv mit Drohnen und Raketen. Im Gebiet Donezk ist der Beschuss vergangene Nacht besonders heftig. Eine Kirche wird nach ukrainischen Angaben getroffen - und ein Bahnhof liegt in Schutt und Asche.25.02.2024
Eingefrorene MilliardenbeträgeSunak will Zinsen aus russischem Kapital nach Kiew schickenIm Westen sind hohe Milliardenbeträge aus russischem Kapital eingefroren - die wiederum beträchtliche Zinsen abwerfen. Der britische Premierminister Rishi Sunak will die Erträge der Ukraine geben. Gleichzeitig fordert er mehr Waffenlieferungen.25.02.2024
Langfristige MilitärhilfeAuch Italien und Kanada schließen Sicherheitsvertrag mit UkraineGroßbritannien, Frankreich, Deutschland und Dänemark haben bereits entsprechende Verträge mit der Ukraine abgeschlossen. Nun gehen auch Italien und Kanada Sicherheitsbündnisse mit der Ukraine ein, die dem Land langfristige Hilfe im Kampf gegen die russischen Invasoren zusichern. 24.02.2024
"Längst überfällig"Baerbock verkündet neue Schreibweise für KiewFür die Ukraine ist es ein "kleines Detail" im Kampf um "geschichtliche Gerechtigkeit": Die Bundesregierung schreibt künftig Kyjiw statt Kiew, wie Außenministerin Baerbock bei einem Besuch in Odessa verkündet. Auch für die Hafenstadt wünscht sich die ukrainische Regierung eine Änderung. 24.02.2024
Ukraine-Besuch zum JahrestagBaerbock sieht trotzdem "Tag der Freude"Russland überzieht die Ukraine nach zwei Jahren Krieg noch immer tagtäglich mit Angriffen. Auch vor dem Besuch von Außenministerin Baerbock in Odessa schlagen dort Raketen ein. Eine Szene am Grenzübergang zu Moldau stimmt sie und ihren ukrainischen Amtskollegen Kuleba dennoch optimistisch. 24.02.2024