Behörden veröffentlichen DekretSelbst ernannte Republik Berg-Karabach wird aufgelöst Nach nur einem Tag hat Aserbaidschan die pro-armenischen Kämpfer in Berg-Karabach zur Kapitulation gezwungen. Nun beschließt die selbsternannte Republik ihre Auflösung. Zum Jahreswechsel sollen alle Institutionen und Organisationen in Berg-Karabach geschlossen werden. 28.09.2023
Massen-Flucht erschwert HilfeTanklager-Explosion in Bergkarabach - Agentur meldet 125 Tote125 statt 20 Tote: Das armenische Gesundheitsministerium korrigiert die Opferzahlen nach der Explosion eines Tankdepots in der Region Bergkarabach deutlich nach oben. Die Ursache ist noch unklar, aber die Flucht Zehntausender ethnischer Armenier erleichtert die Rettungsarbeiten nicht.26.09.2023
Erdogan besucht KriegsgebietTausende Flüchtlinge aus Berg-Karabach erreichen Armenien"Ich weiß nicht, wohin", sagt eine Frau, die ihre Heimat Berg-Karabach verlassen musste. Knapp eine Woche nach der aserbaidschanischen Offensive erreicht sie die Stadt Goris. Auch der türkische Präsident Erdogan ist in der Region anzutreffen.25.09.2023
99,9 Prozent wollen fliehenErste Flüchtlinge aus Berg-Karabach erreichen ArmenienMit der Blitzoffensive am vergangenen Dienstag erlangt Aserbaidschan die volle Kontrolle über die Kaukasus-Region Berg-Karabach. Bei der überwiegend armenischen Bevölkerung wächst die Angst vor Unterdrückung aus Baku. Fast alle von ihnen entscheiden sich daher, ihre Heimat zu verlassen. 24.09.2023
Deutliches Signal an MoskauArmenien will Internationalem Strafgerichtshof beitretenIn der jüngsten Offensive Aserbaidschans in Berg-Karabach verweigert Russland seinem Bündnispartner Armenien die Hilfe. Nun zieht Eriwan Konsequenzen: Das Land liebäugelt mit einer Mitgliedschaft im Internationalen Strafgerichtshof - jener Institution, die einen Haftbefehl gegen Wladimir Putin erlassen hat. 24.09.2023
Weg nach Berg-Karabach versperrtZigaretten, Kaffee und Verzweiflung am armenischen GrenzpostenDie Separatisten in Berg-Karabach haben kapituliert. Die aserbaidanische Armee übernimmt die Kontrolle über die Gebirgsregion. Wenige Kilometer entfernt an der armenischen Grenze wollen die Menschen helfen, sind aber zur Tatenlosigkeit verurteilt. 24.09.2023
UN-Mission gefordertArmenien fürchtet ethnische Säuberungen in Berg-KarabachArmenien ist tief besorgt über die Zukunft der ethnischen Armenier in Berg-Karabach. Bei der UN-Generaldebatte dringt der Außenminister des Landes auf die Entsendung von Beobachtern in das Gebiet. Russland kontrolliert derweil die Entwaffnung der geschlagenen Kämpfer. 24.09.2023
"So schnell wie möglich"Hofreiter fordert Gas-Embargo gegen AserbaidschanNach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine findet die EU in Aserbaidschan Ersatz für russisches Gas. Grünen-Politiker Anton Hofreiter hält das nach der jüngst gestarteten Großoffensive aus Baku für einen Fehler - und fordert sofortige Sanktionen. 23.09.2023
Unsichere Lage in Berg-KarabachArmenien hält Evakuierung für möglichBerg-Karabach steht jetzt unter der Kontrolle von Aserbaidschan. Wie es für die Armenier in der Südkaukasus-Region weitergeht, ist unklar. Die Bundesregierung sorgt sich um die Sicherheit und Versorgung der Menschen, die sich von ihrer bisherigen Schutzmacht Russland im Stich gelassen fühlen. 23.09.2023
Unter russischer AufsichtEntwaffnung armenischer Separatisten läuftInnerhalb weniger Tage erringt Aserbaidschan im Kampf um Berg-Karabach einen militärischen Erfolg über diejenigen, welche die Enklave stärker unter armenischer Kontrolle sehen wollen. Russischen Angaben zufolge geben Separatisten nun bereits ihre Waffen ab und Militärtechnik auf.22.09.2023