Daniel Günther im "Frühstart"Atomkraft-Verlängerung "keine realistische Option"Was die Energieversorgung betrifft, ist sich die Politik im Moment nur in einem Punkt einig: Deutschland muss sich aus der Abhängigkeit von russischem Gas befreien. Gestritten wird über das Wie. CDU-Ministerpräsident Daniel Günther will stärker in erneuerbare Energien investieren.25.03.2022
Angriff "wahrscheinlich" UrsacheBrände um AKW Tschernobyl sind teilweise gelöschtKurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs nehmen russische Truppen die Atomruine in Tschernobyl ein. Nach Angaben der Ukraine brechen daraufhin insgesamt sieben Brände im Sperrgebiet aus. Die Feuerwehr kann nun einige von ihnen unter Kontrolle bringen.24.03.2022
Wetterlage wird beobachtetAtomexperten: Lage in der Ukraine ist ernstImmer wieder kommt es im Ukraine-Krieg zu Vorfällen im Zusammenhang mit Atomkraftwerken. Das Bundesamt für Strahlenschutz ist wegen des Risikos deshalb in Dauerbeobachtung. Die Lage sei ernst. Auch das Wetter haben die Experten deshalb genau im Blick.20.03.2022
Laufzeit bis 2035 verlängertNRW sorgt sich um belgische AtomsicherheitWegen des Ukraine-Kriegs lässt Belgien zwei Atommeiler länger laufen, die nah an der deutschen Grenze stehen. Die Regierung in Düsseldorf meldet Sicherheitsbedenken an und verlangt harte Prüfungen. Mit gleichlautenden Klagen war Aachen allerdings zuvor schon gescheitert. 19.03.2022
"Hohe Energiepreise durch Krieg"Belgien verschiebt Atomausstieg um zehn JahreZwei belgische Atomkraftwerke sollen zehn Jahre länger laufen als geplant. Mängel sorgten in der Vergangenheit für Besorgnis - auch in Deutschland. Die belgische Regierung begründet den Beschluss mit dem Ukraine-Krieg und den hohen Energiepreisen. 18.03.2022
Mit Invasoren übers Klima reden?"Müssen Russland am Verhandlungstisch halten"Der russische Einmarsch in der Ukraine ist auch für die Klimaforschung schockierend. "Es ist viel Vertrauen verloren gegangen", sagt Mark Lawrence vom IASS in Potsdam bei ntv. Man müsse alles überdenken, nicht nur die Energieversorgung, sondern auch die internationale Zusammenarbeit.14.03.2022
Versorger meldet zweite StörungStrom in Tschernobyl erneut ausgefallenDie Stromversorgung in Tschernobyl war gerade erst wiederhergestellt, jetzt gibt es den nächsten Ausfall. Doch nicht nur die Atomruine bereitet unter anderem französischen Nuklear-Experten Sorgen. Sie halten die Sicherheit der Atomanlagen in der Ukraine aus mehreren Gründen für geschwächt. 14.03.2022
Elf Jahre nach KatastropheErinnerung an Fukushima-GAU verblasstRund 20.000 Menschen fallen vor elf Jahren in Japan einem Tsunami zum Opfer. In Fukushima kommt es zum Super-GAU. Kranke werden als "Täter von schädlichen Gerüchten gebrandmarkt, die den Wiederaufbau behindern". Japans Umgang mit der Katastrophe ist fragwürdig, finden nicht nur die Opfer von damals.11.03.2022
AKW-Beschuss in UkraineVerbände warnen vor "Spiel mit atomarem Feuer"Die russischen Angriffe auf Atomkraftwerke in der Ukraine machen nach Ansicht von Politikern und Umweltverbänden die atomare Gefahr erschreckend aktuell. Elf Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sei die Situation dort noch immer kritisch. Ein Festhalten an der Atomkraft wäre "haltlos und zynisch".10.03.2022
Atomenergiebehörde ist besorgtVerbindung zu weiterem AKW in Ukraine reißt abNachdem Russland Tschernobyl einnimmt, wird die Datenübertragung aus der Atomruine gekappt. Die Internationale Atomenergiebehörde gibt Entwarnung: Ein Stromausfall soll dafür verantwortlich sein. Nun aber verliert sie auch den Kontakt zu Europas größtem Atomkraftwerk Saporischschja.10.03.2022