Auswärtiges Amt warntTouristen sollen Iran verlassenNach den erzwungenen "Geständnissen" zweier Touristen im Iran rät Frankreich allen Staatsbürgern dazu, sofort auszureisen. Auch das Auswärtige Amt warnt Deutsche, die im Iran unterwegs sind, eindringlich vor der Gefahr durch willkürliche Festnahmen. Selbst Routenplanung auf Navigationssystemen könne als Spionageversuch gewertet werden. 08.10.2022
USA warnen DoppelstaatlerRussen bekommen keine Reisepässe mehrWegen der Teilmobilmachung fliehen Tausende Russen über die Grenzen. Moskau stoppt nun die Ausgabe von Reisepässen an Wehrpflichtige. Die US-Botschaft warnt Staatsbürger mit Doppelpass. Auch das Auswärtige Amt empfiehlt eine schnelle Ausreise. 28.09.2022
Weniger Geld fürs Auswärtige AmtBaerbock warnt vor zynischer KriegsaufrechnereiFinanzielle Mittel für die Entlastung der eigenen Bürger haben für die Bundesregierung angesichts der Energiekrise Priorität. Deshalb sollen nun Gelder für die internationale Zusammenarbeit gekürzt werden. Außenministerin Baerbock reagiert darauf mit scharfer Kritik.07.09.2022
Notfallprogramm verzögertTaliban behindern Ausreise von Ortskräften nach DeutschlandMit einem Notfallprogramm will die Bundesregierung Tausende ehemalige Ortskräfte der Bundeswehr und anderer deutscher Institutionen aus Afghanistan in Sicherheit bringen. Doch die seit vergangenem Jahr regierenden Taliban durchkreuzen den Plan. 07.08.2022
Staatssekretärin im "Frühstart"Morgan hält Deutschlands Klimapolitik für "sehr glaubwürdig"Die ehemalige Greenpeace-Chefin und heutige Klima-Staatssekretärin, Jennifer Morgan, sagt, ein Tempolimit könne einen Unterschied machen. Einen Deal, Laufzeitverlängerung gegen Tempolimit, lehnt sie allerdings ab.18.07.2022
Gasknappheit als soziale FrageBaerbock: Energie wird gerecht verteilt werdenDie Gasknappheit im Zuge des Ukraine-Kriegs befeuert die Sorge, dass Energie bald nicht mehr für jedermann bezahlbar sein könnte. Doch Außenministerin Baerbock beruhigt: Die Bundesregierung werde dafür sorgen, dass es bei der Versorgung gerecht zugeht.11.07.2022
Einigung zu Benin-BronzenBerlin gibt Raubkunst an Nigeria zurückMuseen in Deutschland beherbergen umfangreiche Sammlungen von Benin-Bronzen. Sie stammen größtenteils aus Plünderungen während der Kolonialzeit. Nun einigen sich Deutschland und Nigeria über die Rückgabe der Kunstobjekte. Noch diese Woche sollen die ersten übergeben werden.28.06.2022
Nicht Kanzlerin, aber so ähnlichAnnalena Baerbock ist mehr als nur angekommenIn ihrem Kanzlerwahlkampf polarisiert Grünen-Spitzenkandidatin Baerbock und scheitert beinahe, auch wegen eigener Fehler. Ein Jahr später ist sie Außenministerin - und inmitten des Krieges die Ministerin mit den höchsten Zustimmungswerten. Beides steht in Beziehung zueinander.15.05.2022Von Sebastian Huld
Nach Kavala-UrteilAuswärtiges Amt bestellt türkischen Botschafter einDie Verurteilung von Osman Kavala in der Türkei ruft international heftige Kritik hervor. Die Bundesregierung bestellt nun den türkischen Botschafter ein und fordert eine sofortige Freilassung des Verlegers. Das Urteil sei eine "weitere schwere Belastung für die Beziehungen der EU zur Türkei".29.04.2022
Kreml setzt auf VergeltungRussland weist 40 deutsche Diplomaten ausAnfang April erklärte die Bundesregierung Dutzende russische Botschaftsmitarbeiter zu "unerwünschten Personen". Nun reagiert Moskau und weist ebenfalls 40 deutsche Diplomaten aus. Der Kreml bezieht sich in einer Mitteilung explizit auf die Worte von Bundesaußenministerin Baerbock.25.04.2022