Mieterbund fordert mehr WohngeldHeizkosten könnten für Millionen zu hoch werdenDie drastisch steigenden Energiepreise könnten nach Schätzungen des Mieterbunds für viele Menschen schon bald unbezahlbar werden. "Wir sprechen hier über Millionen", mahnt Vereinspräsident Siebenkotten. Er plädiert deshalb für eine Wohngeldreform und einen besseren Kündigungsschutz.07.08.2022
Engpass droht im WinterBehörde: Verbraucher müssen mindestens 20 Prozent Gas sparenAus Sicht der Bundesnetzagentur reichen die bisherigen Anstrengungen, den Energieverbrauch runterzuschrauben, nicht aus. Ihr Chef warnt: "Wenn wir nicht kräftig sparen und kein zusätzliches Gas bekommen, haben wir ein Problem." Demnach könnten auch Privathaushalten Einschränkungen drohen.06.08.2022
70-Prozent-Marke geknacktFüllung der Gasspeicher schreitet voranGefüllte Gasspeicher sind die Voraussetzung, um gut durch den Winter zu kommen. Trotz der gedrosselten Lieferungen aus Russland nähert sich der Füllstand dem nächsten Zwischenziel. Vereinzelte Speicher bereiten der Bundesnetzagentur jedoch Sorgen.05.08.2022
Reserve gegen GasmangelKohlekraftwerk Mehrum soll wieder ans NetzUm Erdgas zu sparen, dürfen Steinkohlekraftwerke aus der Reserve zurückkehren. Der Meiler Mehrum in Niedersachsen wird darum wieder ans Stromnetz angeschlossen. Es ist die erste Anmeldung seit Inkrafttreten der entsprechenden Verordnung.01.08.2022
Könnten Stromnetze überlastenBundesnetzagentur: Heizlüfter sind keine AlternativeSteigende Gaspreise und die Befürchtung von Engpässen im Herbst sorgen bei den Verbrauchern für Unruhe. Offenbar greifen viele zum Heizlüfter als Alternative. Doch der Energieverband und die Bundesnetzagentur warnen: "Strom statt Gas" ist keine Lösung. 31.07.2022
Wegen Reparatur einer TurbineGazprom senkt Lieferung durch Nord Stream 1 auf 20 Prozent Kurz nachdem die Ostseepipeline Nord Stream 1 wieder in Betrieb gegangen ist, drosselt der russische Staatskonzern Gazprom ab Mittwoch die Lieferungen nach Deutschland erneut. Insgesamt sollen nur noch 33 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag fließen.25.07.2022
Einfallstor für China-SpionageHuawei droht Rauswurf aus deutschem NetzHuawei ist einer der weltweit größten Telekommunikationsausrüster und führend bei der 5G-Technologie. Mehrere Länder schließen den Anbieter vom Netzausbau aus, aus Angst vor chinesischer Spionage. In Deutschland könnte das Unternehmen als "nicht vertrauenswürdiger" Hersteller eingestuft werden.25.07.2022
"Noch eine Schippe drauf"Netzagentur: Gaseinsparungen reichen noch nichtAuch wenn wieder Gas durch die Pipeline Nord Stream 1 fließt - die Unsicherheit, ob Deutschland ohne Engpässe durch den Winter kommt, bleibt. Die Bundesnetzagentur ruft nun dazu auf, noch mehr auf den Verbrauch zu achten. Die bisherigen Bemühungen seien noch nicht genug.23.07.2022
Keine Entwarnung bei GasmangelMüller: "Wir sind Russland momentan ausgeliefert"Seit dem Morgen fließt wieder Gas durch die Pipeline Nord Stream 1. Doch die Gefahr eines Gasnotstands ist laut Bundesnetzagentur-Chef Müller noch nicht gebannt. Russland könne die Lieferungen nach wie vor einfach drosseln. Auch die Energieversorger geben keine Entwarnung.21.07.2022
Trotz Ausfalls von Nord Stream 1Müller: "Gaspreise könnten Plateau erreicht haben"Seit knapp einer Woche fließt kein Gas mehr über Nord Stream 1 nach Deutschland. Dennoch haben die Gaspreise keinen weiteren Sprung gemacht. Bundesnetzagentur-Chef Müller vermutet, dass die Märkte den Ausfall schon eingepreist hatten. Doch das heißt nicht, dass sie nicht weiter steigen.17.07.2022