Arbeitgeberpräsident über GasDulger warnt vor "größter Krise, die das Land je hatte"Seine Analyse ist schonungslos: "Wir werden den Wohlstand, den wir jahrelang hatten, erstmal verlieren", sagt Arbeitgeberpräsident Dulger. Schuld daran ist die Gaskrise, die auf absehbare Zeit nicht gelöst werden kann. Auf Verbraucher und Unternehmen kommen Preissteigerungen und Engpässe zu.14.07.2022
"Absolut realistisch"Netzagentur-Chef: Gaspreis dürfte sich verdreifachenWer dieser Tage seine Heizkostenabrechnung bekommt, muss sich auf deutlich gestiegene Preise einstellen. Doch der Chef der Bundesnetzagentur warnt: Die Folgen des Ukraine-Krieges würden sich erst 2023 bei den Abschlägen bemerkbar machen. Für die Verbraucher habe er jetzt zwei Botschaften.14.07.2022
Molkereien fürchten Gas-Stopp"Nicht, dass ihr die Falschen rettet!"Deutschland hat die größten Molkereien Europas. 80 Prozent von ihnen werden mit Gas betrieben. Bei einem Gas-Lieferstopp aus Russland könnte die Bundesnetzagentur die Betriebe runterfahren, fürchtet Verbandschef Heuser. Er warnt vor den Folgen - für die Bauern und alle Verbraucher. 13.07.2022Von Diana Dittmer
Klimabonus statt EnergiesparenLinken-Chef weist "Verzichtspropaganda" zurückDie Bundesregierung ruft die Bürger zum Energiesparen auf. Die Linke hält das für den falschen Ansatz und fordert stattdessen Hilfe für Einkommensschwache. DIW-Chef Fratzscher warnt gar vor Protesten wie der "Gelbwesten" in Frankreich.09.07.2022
"Interpol, Europol, BKA"Starke Zunahme von Anrufen falscher PolizistenImmer öfter geben sich Telefonbetrüger als Polizeibeamte aus, seit Jahresbeginn steigt die Zahl der Beschwerden bei der Bundesnetzagentur deutlich. Allein im Juni werden auf diesem Wege mehr als 7600 Fälle registriert.07.07.2022
Boom geht weiter Das Festnetztelefon ist nicht totzukriegen Eigentlich schien das Schicksal des Festnetztelefons besiegelt. Doch weil die Menschen während der Pandemie mehr daheim waren als früher, haben sie sich wieder an den Griff zum Festnetz-Hörer gewöhnt. Zudem weist das Mobilfunknetz noch immer Schwächen auf. 05.07.2022
Wie man wirklich Energie spartKleine Verhaltensänderungen bringen 15 ProzentEnergie ist so teuer wie nie. Und weil Russland seine Gaslieferungen jederzeit stoppen könnte, droht eine Verdopplung oder sogar Verdreifachung der Preise. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ruft deswegen zum Energiesparen auf. Gerade zu Hause gibt es eine Menge Möglichkeiten.04.07.2022Von Caroline Amme
Ohne russisches Gas im WinterBundesnetzagentur: Reserven reichen ein bis zwei MonateSollte Russland seine Gaslieferungen ganz kappen, würden die deutschen Reserven dem Chef der Bundesnetzagentur zufolge nicht lange reichen. Etwas Abhilfe könne vor allem Flüssiggas aus den USA schaffen, der Ausfall einer LNG-Fabrik in Texas nach einem Brand macht ihm allerdings Sorgen.04.07.2022
EU-Importe betroffenNorwegens Gasarbeiter drohen mit StreikWährend Europa sich auf einen Gasstopp aus Russland vorbereitet, rückt Norwegen als Ersatzlieferant ins Zentrum der Hoffnungen. Dort drohen die Arbeiter der Ölindustrie mit einem Streik, falls die Arbeitgeber ihre Forderungen nicht erfüllen. Das könnte die Mengen für die EU um 13 Prozent mindern. 03.07.2022
Druckabfall folgenschwerNetzagentur warnt vor ungleicher GasversorgungDie Gasflüsse sind derzeit in Deutschland laut Netzagentur mehr oder weniger gleichmäßig verteilt. Dreht Russland den Gashahn ab, würde sich das aber ändern. Wenn der Druck nur in einer Region deutlich falle, wären schlagartig Hunderttausende Gasthermen blockiert. 03.07.2022