Wegen Reparatur einer TurbineGazprom senkt Lieferung durch Nord Stream 1 auf 20 Prozent Kurz nachdem die Ostseepipeline Nord Stream 1 wieder in Betrieb gegangen ist, drosselt der russische Staatskonzern Gazprom ab Mittwoch die Lieferungen nach Deutschland erneut. Insgesamt sollen nur noch 33 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag fließen.25.07.2022
Einfallstor für China-SpionageHuawei droht Rauswurf aus deutschem NetzHuawei ist einer der weltweit größten Telekommunikationsausrüster und führend bei der 5G-Technologie. Mehrere Länder schließen den Anbieter vom Netzausbau aus, aus Angst vor chinesischer Spionage. In Deutschland könnte das Unternehmen als "nicht vertrauenswürdiger" Hersteller eingestuft werden.25.07.2022
"Noch eine Schippe drauf"Netzagentur: Gaseinsparungen reichen noch nichtAuch wenn wieder Gas durch die Pipeline Nord Stream 1 fließt - die Unsicherheit, ob Deutschland ohne Engpässe durch den Winter kommt, bleibt. Die Bundesnetzagentur ruft nun dazu auf, noch mehr auf den Verbrauch zu achten. Die bisherigen Bemühungen seien noch nicht genug.23.07.2022
Keine Entwarnung bei GasmangelMüller: "Wir sind Russland momentan ausgeliefert"Seit dem Morgen fließt wieder Gas durch die Pipeline Nord Stream 1. Doch die Gefahr eines Gasnotstands ist laut Bundesnetzagentur-Chef Müller noch nicht gebannt. Russland könne die Lieferungen nach wie vor einfach drosseln. Auch die Energieversorger geben keine Entwarnung.21.07.2022
Trotz Ausfalls von Nord Stream 1Müller: "Gaspreise könnten Plateau erreicht haben"Seit knapp einer Woche fließt kein Gas mehr über Nord Stream 1 nach Deutschland. Dennoch haben die Gaspreise keinen weiteren Sprung gemacht. Bundesnetzagentur-Chef Müller vermutet, dass die Märkte den Ausfall schon eingepreist hatten. Doch das heißt nicht, dass sie nicht weiter steigen.17.07.2022
Arbeitgeberpräsident über GasDulger warnt vor "größter Krise, die das Land je hatte"Seine Analyse ist schonungslos: "Wir werden den Wohlstand, den wir jahrelang hatten, erstmal verlieren", sagt Arbeitgeberpräsident Dulger. Schuld daran ist die Gaskrise, die auf absehbare Zeit nicht gelöst werden kann. Auf Verbraucher und Unternehmen kommen Preissteigerungen und Engpässe zu.14.07.2022
"Absolut realistisch"Netzagentur-Chef: Gaspreis dürfte sich verdreifachenWer dieser Tage seine Heizkostenabrechnung bekommt, muss sich auf deutlich gestiegene Preise einstellen. Doch der Chef der Bundesnetzagentur warnt: Die Folgen des Ukraine-Krieges würden sich erst 2023 bei den Abschlägen bemerkbar machen. Für die Verbraucher habe er jetzt zwei Botschaften.14.07.2022
Molkereien fürchten Gas-Stopp"Nicht, dass ihr die Falschen rettet!"Deutschland hat die größten Molkereien Europas. 80 Prozent von ihnen werden mit Gas betrieben. Bei einem Gas-Lieferstopp aus Russland könnte die Bundesnetzagentur die Betriebe runterfahren, fürchtet Verbandschef Heuser. Er warnt vor den Folgen - für die Bauern und alle Verbraucher. 13.07.2022Von Diana Dittmer
Klimabonus statt EnergiesparenLinken-Chef weist "Verzichtspropaganda" zurückDie Bundesregierung ruft die Bürger zum Energiesparen auf. Die Linke hält das für den falschen Ansatz und fordert stattdessen Hilfe für Einkommensschwache. DIW-Chef Fratzscher warnt gar vor Protesten wie der "Gelbwesten" in Frankreich.09.07.2022
"Interpol, Europol, BKA"Starke Zunahme von Anrufen falscher PolizistenImmer öfter geben sich Telefonbetrüger als Polizeibeamte aus, seit Jahresbeginn steigt die Zahl der Beschwerden bei der Bundesnetzagentur deutlich. Allein im Juni werden auf diesem Wege mehr als 7600 Fälle registriert.07.07.2022