Angriff auf Staudamm möglichRussland will 70.000 Ukrainer aus Cherson umsiedelnNoch vor dem Winter könnte die Ukraine eine Gegenoffensive in Cherson unternehmen. Russland reagiert, bringt Zivilisten aus dem Gebiet westlich des Dnipro. Nun sollen 70.000 Menschen östlich des Flusses folgen. Der mögliche Beschuss eines Staudamms bedrohe ihr Leben, so der russische Gouverneur.01.11.2022
Kommt Waffenstillstand-Angebot?Putin spielt für eine "neue Großoffensive" auf ZeitWladimir Putin will angeblich verhandeln, um einen Waffenstillstand zu erreichen. Das legen Aussagen des russischen Präsidenten nahe. Doch mehr als ein fauler Frieden erscheint unwahrscheinlich. Vielmehr deuten Berichte aus dem Kreml darauf hin, dass der angebliche Verhandlungswillen eine Finte ist.31.10.2022Von Kevin Schulte
Der Kriegstag im ÜberblickUkrainische Drohnen attackieren Schwarzmeerflotte - Russland setzt Getreideabkommen ausCoup der Ukraine: Mithilfe von Drohnen werden offenbar zwei russische Schiffe der Schwarzmeerflotte beschädigt. Russland setzt als Reaktion darauf das Abkommen zum Export ukrainischen Getreides aus. Während Tschetschenenführer Kadyrow mit Vergeltung droht, soll Präsident Putin an seiner Wiederwahl arbeiten. 29.10.2022
"Evakuierungen" abgeschlossenLondon: Russland fehlt Kraft zu Offensive bei ChersonDie britischen Geheimdienste berichten von dramatischen Verhältnissen bei den russischen Fronttruppen nahe Cherson: Sonst 100-köpfige Kompanien bestünden zuletzt nur noch aus wenigen Männern. Moskau verlege sich daher zunehmend aufs reine Verteidigen der Positionen.28.10.2022
Aus Kirche in ChersonRussland stiehlt Potemkins GebeineIn Cherson bereiten sich die russischen Besatzer auf das Vorrücken der ukrainischen Truppen vor, indem sie die Kunstschätze der Stadt aus den Museen abtransportieren. Doch nicht nur das: Auch die sterblichen Überreste des Feldmarschalls Potemkin sind nicht mehr da, wo sie hingehören.28.10.2022
"Keine Chance zu fliehen"Ukraine: Kontrollieren alle Dnipro-Brücken mit HIMARSIn den vergangenen Wochen rückten ukrainische Verbände in der Region Cherson immer weiter vor. Für die russischen Truppen am westlichen Ufer des Dnipro verschärfte sich die Lage. Nun verkündet der ukrainische Verteidigungsminister, dass alle Übergänge in Reichweite von Kiews Artillerie lägen.26.10.2022
Für Russland Fakten geschaffenAnnexionen sind ein "großer Brocken für Putin-Nachfolger"Die genauen Grenzen der von Russland einverleibten ukrainischen Gebiete stehen noch gar nicht fest, aber schon jetzt ist klar, dass Präsident Wladimir Putin nach jetzigem russischen Recht Fakten geschaffen hat. Gebiete zurückgeben? Kann ein möglicher Putin-Nachfolger jedenfalls nicht so einfach.26.10.2022Von Kevin Schulte
Standort über Telegram verratenUkraine: Dutzende Kadyrow-Soldaten ausgeschaltetDer ukrainische Generalstab meldet erfolgreiche Artillerieschläge im Gebiet Cherson. Beim Angriff auf eine ehemalige Schule sollen mindestens 30 tschetschenische Soldaten getötet und weitere verschüttet worden sein. Offenbar wurden ihnen ihre Social-Media-Aktivitäten zu Verhängnis. 26.10.2022
Kiew: Abzug nur "Illusion"Russische Besatzer bilden lokale Miliz in ChersonIn den letzten Wochen verzeichnet die Ukraine deutliche Geländegewinne in Cherson. Zur Verteidigung des Gebiets rekrutiert die russische Verwaltung nun Männer für eine "paramilitärische Heimatwehr". Zuvor gab es Gerüchte um den Abzug der russischen Truppen. Das hält Kiew für ein Ablenkungsmanöver.24.10.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine fürchtet Sprengung von Staudamm - Iraner sollen Ukraine verlassenDer Kachowka-Staudamm in der südukrainischen Region Cherson hält Wassermassen "so groß wie ein Meer". Nach Angaben der ukrainischen Regierung will Russland diese als Waffe einsetzen. Genauso wie iranische Drohnen? Der Iran jedenfalls ruft seine Bürger auf, die Ukraine zu verlassen.21.10.2022