Der Kriegstag im ÜberblickUkraine kämpft sich in Cherson weiter vor - Kreml dementiert Bericht über geplanten Atomtest Die Kämpfe in den von Russland annektierten ukrainischen Gebieten halten an. In Cherson werden russische Truppen zunehmend in die Defensive gedrängt. Obwohl Präsident Putin angesichts möglicher weiterer Verluste unter Druck steht, weist der Kreml den Vorwurf zurück, er wolle Nuklearwaffen testen oder einsetzen.04.10.2022
Ukrainische Erfolge in ChersonRussischer Nationalist: "Der Rückzug geht weiter"Russland annektiert die südukrainische Region Cherson durch ein Pseudo-Referendum. Doch militärisch kontrolliert es das Gebiet nur teilweise. Der Ukraine gelingen dort weitere Vorstöße. Im Norden der Region ziehen sich die Truppen des Kremls wohl aus Angst vor einer Einkesselung zurück.04.10.2022Von Lea Verstl
"Annexion ist bedeutungslos"Selenskyj vermeldet Befreiung von Orten in ChersonDer ukrainische Präsident Selenskyj erklärt die russischen Annexionen in seiner nächtlichen Ansprache für unwirksam, wenn Gebiete erst befreit seien. Konkret ist das in Cherson der Fall, wo nach seinen Angaben weitere Ortschaften zurückerobert werden. Russische Quellen sehen die Verteidigungslinie in Gefahr.03.10.2022
Erdogan drängt zu MäßigungPutin erklärt Cherson und Saporischschja zu unabhängigen StaatenFür die - völkerrechtswidrige - Angliederung der besetzten Gebiete in der Ukraine an Russland schreibt der Kreml ein Protokoll vor. Das wird nun schnell abgearbeitet, damit in Moskau wie geplant am Freitag gefeiert werden kann. Auch mahnende Worte vom türkischen Staatschef Erdogan scheinen Putin nicht zu bremsen. 30.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickMoskau lässt Russen nicht mehr ausreisen - Referendum sorgt für Massenflucht aus ChersonWährend die Separatisten um die Annexion der besetzten Gebiete bitten, verlassen Ukrainer in Scharen ihre Dörfer. Die Angst vor dem Kriegsdienst treibt auch in Russland Tausende in die Flucht. Moskau stoppt die Ausgabe von Reisepässen. Im Osten der Ukraine droht der russischen Armee das nächste Debakel. 28.09.2022
Nach ScheinreferendenBesetzte Gebiete sollen zügig Russland beitretenEs kann ihnen gar nicht schnell genug gehen. Nach den Scheinreferenden in vier besetzten Gebieten der Ukraine wollen die Besatzer direkt den Anschluss an Russland beantragen. Die internationale Gemeinschaft hat die Anerkennung bereits abgelehnt.28.09.2022
"Prozess wird weitergehen"Russland kündigt weitere sogenannte Referenden anDie Scheinreferenden in Teilen der Ostukraine sollen nicht die letzten gewesen sein, sagt der russische UN-Botschafter vor dem UN-Sicherheitsrat. Selenskyj nennt die Abstimmungen eine "Farce" und kündigt seinerseits die Rückeroberung der betroffenen Gebiete an.28.09.2022
"Kein Einfluss auf Ukraine"Russische Besatzer vermelden klare Siege bei ScheinreferendenEs ist keine Überraschung: In den besetzten Regionen Saporischschja, Cherson und Luhansk wollen die russischen Besatzer eine überwältigende Zustimmung für eine Annexion an Russland nach den Scheinreferenden erkennen. Laut Beobachtern wurden Ukrainer zum Urnengang gezwungen.27.09.2022
Neuer Verwalter soll feststehenPlant Kreml großen "Krimbezirk" nach Annexion?Putins Annexion der Halbinsel Krim ist in Russland populär. Per Referendum sollen besetzte Gebiete in Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson ebenfalls im Eiltempo einverleibt werden. Sie alle könnten zu einem neuen "Krimbezirk" zusammengefasst werden, berichtet eine Zeitung. 27.09.2022
Selenskyj will Mariupol befreienExperte sieht "hohes Risiko" bei neuer Offensive Gerade erst konnte die Ukraine rund um Charkiw und Cherson Erfolge vermelden, da kündigt Selenskyj die nächste Offensive an: Auch Mariupol und Melitopol sollen befreit werden. Doch Experte Richter sieht große Hindernisse auf die Truppe zukommen.19.09.2022Von Frauke Niemeyer