Melnyks Bitte läuft ins Leere"U-Boote sind zurzeit unrealistisch"Die Ukraine gibt in ihrer Forderung nach mehr Waffen nicht auf. Nach Kampfpanzern und -flugzeugen wirbt Vize-Außenminister Melnyk vehement für deutsche U-Boote. Er hat recht: Sie hätten einen hohen militärischen Nutzen. Doch zu einer Lieferung wird es wohl nicht kommen.30.01.2023Von Vivian Micks
Panzer von USA und "Vasallen"Moskau nennt Verhandlungen sinnlosDie geplanten Panzerlieferungen aus dem Westen sind in den Augen der russischen Führung "höchst destruktiv". Dass er nicht mit der Ukraine oder "deren Puppenspielern" über einen Frieden verhandelt, schiebt der Kreml auf die Waffenlieferungen.30.01.2023
Debatte um KampfpanzerHeusgen: Scholz hat sich in den USA keine Freunde gemachtImmer wieder deutet der Kreml den möglichen Einsatz von Nuklearwaffen an. Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Heusgen, hält Ängste vor einer Eskalation trotzdem für unbegründet. Mit dem langen Zögern bei der Kampfpanzer-Zusage habe Deutschland Vertrauen verspielt, kritisiert der Spitzendiplomat.30.01.2023
"Wirklich alles gesagt"Scholz genervt von Debatte um KampfflugzeugeSPD-Chefin Esken erteilt einer möglichen Lieferung von Militärflugzeugen an die Ukraine keine grundsätzliche Absage. Kanzler Scholz reagiert dagegen mit Unverständnis auf die Diskussion um weitere Waffenlieferungen und warnt erneut vor einem "Überbietungswettbewerb". 30.01.2023
Waffenlieferungen an die UkraineEsken meidet die Kampfjet-AbsageDie Bitte aus Kiew, zusätzlich zu den Panzern auch Militärflugzeuge zu liefern, stößt bei Bundeskanzler Scholz auf Ablehnung. Seine Parteichefin Esken äußert sich nicht so eindeutig. Auf die Frage, ob sie Kampfjet-Sendungen ausschließe, antwortet sie ausweichend.29.01.2023
Interview mit Rolf Nikel"Der 'polnische Moment' könnte schnell vorbei sein"Der ehemalige deutsche Botschafter in Polen, Rolf Nikel, wirft der polnischen Regierung vor, "durch öffentliche Kritik aus dem Scheitern der deutschen Russland-, Ukraine- und Energiepolitik politisches Kapital zu schlagen". Zugleich kann Nikel verstehen, dass Deutschland in Polen Vertrauen verloren hat.29.01.2023
"Keine Eskalation zulassen"Scholz fürchtet "Überbietungswettbewerb" bei WaffensystemenNeben Kampfpanzern könnte die Ukraine im Kampf gegen Russland auch Unterstützung für ihre Luftwaffe brauchen. Für den Bundeskanzler steht das überhaupt nicht zur Debatte. Es gelte zu verhindern, dass sich der Krieg auf die NATO ausweite, betont Scholz. 29.01.2023
30 Exemplare sowjetischer BauartPolen will neben Leoparden 60 weitere Panzer liefernAls Bundeskanzler Scholz sich noch weigert, der Ukraine Leopard-Panzer zu schicken, drängt ihn insbesondere Polen zur Zustimmung. Nun, da sie erteilt ist, macht Warschau bei der Sendung des deutschen Kriegsgeräts nicht Halt.27.01.2023
Wieduwilts WocheHerr Scholz ist mein Hirte, mir wird's an nichts mangelnHört man dem Bundeskanzler genau zu, sind seine Prioritäten sonnenklar: Ängste first, Ukraine second. Scholz geht den Weg der geringsten Zumutung - und will, dass wir es "Führung" nennen.27.01.2023Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
Generalsekretär im "Frühstart"Kühnert: Krim-Befreiung mithilfe deutscher Panzer legitimWie weit mischt sich Deutschland mit der Lieferung von Leopard-2-Panzern in den Ukraine-Krieg ein? Die Ziele definiert die Ukraine selbst, betont SPD-Generalsekretär Kühnert. Selbst wenn die Waffenlieferungen dazu genutzt würden, die Krim zu befreien, sei das legitim.27.01.2023