Demonstration nach Tod in KöthenStadtchef erbost über "rechte Touristen"Nach einem Streit mit Asylbewerbern stirbt ein 22-jähriger Deutscher an akutem Herzversagen. In Köthen kommt es daraufhin zu einem "Trauermarsch", an dem auch Rechte teilnehmen. Der Bürgermeister der Kleinstadt ist entsetzt über die von diesen verbreitete Hetze.10.09.2018
Aggressive Stimmung bei DemoHaftbefehl gegen Köthen-Verdächtige erlassenBei einem Streit in Köthen stirbt ein 22-Jähriger, die Polizei nimmt zwei Afghanen fest. Die Obduktion zeigt nun: Der Mann starb an einem nicht unmittelbar mit den Verletzungen zusammenhängenden Herzversagen. Dennoch wird Haftbefehl gegen die Verdächtigen erlassen.09.09.2018
Scharfe Kritik am InnenministerSeehofer: Wäre in Chemnitz auch mitgelaufenMigration sei die "Mutter aller Probleme", sagt Seehofer - und dass er in Chemnitz auch auf die Straße gegangen wäre. Dafür erntet der Innenminister heftige Kritik. Für die SPD ist er der "Vater von reichlich Problemen". Auch von Rücktritt ist die Rede. 06.09.2018
Seehofer verteidigt Demos"Migration ist Mutter aller Probleme"Innenminister Seehofer sagt lange nichts zu den Ausschreitungen in Chemnitz. Am Rande der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe äußert er nun Verständnis für die Empörung der Menschen. Und er findet deutliche Worte zum Thema Migration.06.09.2018
Protest in Hamburg10.000 demonstrieren gegen RechtsNach den Ausschreitungen in Chemnitz kündigt das "Merkel muss weg"-Bündnis in Hamburg wieder regelmäßige Kundgebungen an. Tatsächlich kommen Tausende an den Gänsemarkt. Allerdings zur Gegendemonstration. 05.09.2018
Mehr Zivilcourage gegen RechtsKretschmer: Die Mehrheit muss lauter werdenIn Chemnitz gehen am Wochenende mehrere Tausend Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit auf die Straße. Das allein reicht nicht, mahnt Sachsens Ministerpräsident. Michael Kretschmer will, dass mehr Chemnitzer widersprechen, wenn sie rechte Parolen hören.02.09.2018
Vereinzelt Gewalt bei DemosIn Chemnitz wurden 18 Menschen verletztDie meisten Demonstranten in Chemnitz bleiben friedlich. Jedoch nicht alle und so gibt es Verletzte und Dutzende Anzeigen. Die Polizei beschäftigt nun unter anderem ein Angriff auf die Gruppe eines SPD-Politikers. Die Proteste sind noch nicht vorbei.02.09.2018
Zu wenig Polizei in ChemnitzSachsen: Es gab keine Behörden-PanneFührte ein Fehler des sächsischen Innenministeriums dazu, dass am vergangenen Montag in Chemnitz nicht genug Polizisten eingesetzt wurden? Ministerium und Bundespolizei bestreiten das. Sicher ist: Vor Ort gab es nicht genug Sicherheitskräfte.01.09.2018
Zu kleines Aufgebot in ChemnitzPolizei bat falsche Stelle um UnterstützungBei den Demonstrationen zu Beginn der Woche in Chemnitz ereignen sich heftige Ausschreitungen. Die Polizei kann dies kaum verhindern, weil sie unterbesetzt ist. Ein Grund dafür ist offenbar eine schwere Behördenpanne. 01.09.2018
Mehrere Großdemos geplantLage in Chemnitz ist angespannt, aber ruhigEin Großaufgebot der Polizei soll mehrere Demonstrationen in Chemnitz absichern. Eine erste, kleine Kundgebung bleibt friedlich. Derweil wendet sich ein Bündnis aus Bürgern und Unternehmen aus der sächsischen Stadt gegen Hass und Gewalt.01.09.2018