Jahr endet mit blauem AugeFrauen fachen Dauer-Krisenherd DFB ganz neu anWM-Debakel, Trainer-Chaos, Kommunikations-Pannen: Das Jahr 2023 läuft nach dem begeisternden Hoch ein Jahr zuvor für die DFB-Frauen total mies. Sie kommen immerhin mit einem blauen Auge davon, der Traum von Olympia lebt. Aber er wird begleitet von zahlreichen großen Aufgaben. 24.12.2023Von Anja Rau
Frauen-Bundestrainer bis ParisDFB ermöglicht Hrubesch sein Olympia-"Highlight"Schon seit Wochen geistert der Gedanke herum, nun gibt es Klarheit: Horst Hrubesch bleibt Bundestrainer der DFB-Frauen - auch bei einer Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris. Zuvor hat der 72-Jährige in einem Interview davon geschwärmt.15.12.2023
"Olympia wäre ein Highlight""Kopfballungeheuer" Hrubesch verwehrt sich AltersgrenzeHorst Hrubesch bezeichnet sich selbst als "alten Mann", mit 72 Jahren könnte er bereits lange in Rente sein. Doch zur Ruhe setzen kommt für den Interimstrainer der DFB-Frauen gar nicht infrage. Im Gegenteil, das olympische Feuer brennt bereits in ihm.14.12.2023
Auch Joti Chatzialexiou gehtDFB verliert nach 20 Jahren einen "zentralen Player"Joti Chatzialexiou ist seit 20 Jahren beim Deutschen Fußball-Bund und seit 2018 als sportlicher Leiter für die Nationalmannschaften verantwortlich. Zum Jahresende trennen sich die Wege, zuletzt kriselte es.12.12.2023
FIFA- und FIFPRO-AnalyseFrauen bei WM mit Hasskommentaren zugemülltBei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Australien und Neuseeland werden die Spielerinnen nicht verschont. In den Sozialen Medien kübeln die Nutzer ihren Müll über ihnen aus. Sie beleidigen homophob, sexuell und rassistisch. Eine FIFA- und FIFPRO-Analyse liefert jetzt erschütternde Ergebnisse.12.12.2023
"Falls etwas schiefgeht ..."Wunschlos eröffnet DFB-Frauen doppelte Olympia-ChanceDie Olympia-Quali-Formel für die deutschen Fußballerinnen ist simpel: Beim Nations-League-Finalturnier müssen sie eines von zwei Spielen gewinnen. Denn Halbfinalgegner Frankreich ist als Olympia-Gastgeber schon sicher dabei. Bei Trainer Horst Hrubesch weckt die Auslosung Erinnerungen an 1982.11.12.2023
Nia Künzer ist mutige WahlDFB verlässt den Rudi-Völler-PfadZum Jahr 2024 wird es beim Deutschen Fußball-Bund erstmals eine Sportdirektorin geben, die sich um den Fußball der Frauen kümmert. Nia Künzer wird das Pendant zu Rudi Völler. Doch es gibt berechtigten Grund zur Hoffnung, dass die 43-Jährige vieles besser machen wird.07.12.2023Ein Kommentar von Anja Rau
"Zurück in die Erfolgsspur"Ex-Weltmeisterin Künzer wird DFB-DirektorinNia Künzer sicherte der deutschen Auswahl 2003 den WM-Titel. Jetzt wird sie beim Deutschen Fußball-Bund Direktorin für den Frauenfußball. Die 43 Jahre alte Weltmeisterin von 2003 tritt das neu geschaffene Amt am 1. Januar an. Nach dem Debakel von Australien soll sie das Team voranbringen.07.12.2023
Olympia-Traum nach DuselpunktHorst Hrubesch zwängt DFB-Frauen in die AußenseiterrolleWeil Dänemark gegen Island verliert, reicht den DFB-Frauen ein mageres Unentschieden in Wales. Die Auswahl von Interimstrainer Horst Hrubesch darf weiter von Olympia träumen. Der 72-jährige Coach meckert kurz und blickt dann nach vorn: in eine Zukunft als Außenseiter.06.12.2023
Hrubesch macht weiterSchwache DFB-Frauen duseln sich in die Olympia-QualiEine erste Hälfte zum Vergessen und auch nach der Pause keine Treffer: Trotz eines schwachen Auftritts dürfen die DFB-Frauen weiter von Olympia träumen. Zu verdanken haben sie das vor allem Island, das im Nations-League-Parallelspiel gegen Dänemark gewinnt.05.12.2023