Dopingnetzwerk vor GerichtEin großer Prozess, auch als AbschreckungBei Razzien während der nordischen Ski-WM in Seefeld und zeitgleich in Erfurt decken Ermittler im Februar 2019 ein internationales Dopingnetzwerk auf. Als Drahtzieher wird der Mediziner Mark S. identifiziert, mit vier Komplizen soll er jahrelang Sportler gedopt haben. Nun kommt es zum Prozess.16.09.2020
Wie sauber ist Bjarne Riis?Das Schreckgespenst ist zurück bei der TourBjarne Riis ist eine der prägenden Figuren der jüngeren Radsportgeschichte. Der Däne steht für große Erfolge aber vor allem für ganz viel, das bei der Tour de France immer den Zweifel mitrollen lässt. Dass Riis nun zur Tour zurückgekehrt ist, sorgt für mehr als Stirnrunzeln.03.09.2020
Wada schaut ganz genau hinAnti-Doping-Kämpfer besorgt über RusslandJuri Ganus scheut sich nicht, in russischen Dopingskandalen den Staatspräsidenten Wladimir Putin anzugreifen. Nun ist der Chef der Anti-Doping-Agentur seinen Job los. Offiziell wegen finanzieller Verfehlungen. Die Wada ist beunruhigt.30.08.2020
Nach "Operation Aderlass"Eisschnellläufer erleichtert über FreispruchDer Sportarzt Mark S. belastet im Rahmen der "Operation Aderlass" den Eisschnellläufer Robert Lehmann-Dolle. Die Aussagen des Mediziners, der sich wegen Verstößen gegen das Antidopinggesetz vor Gericht verantworten muss, haben schwere Konsequenzen. Nun wird Lehmann-Dolle freigesprochen.18.08.2020
"Das war eine beschissene Zeit"Doping-Freispruch erleichtert BiathletinBei den Olympischen Winterspielen 2014 wird Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle positiv auf Doping getestet und gesperrt. Sie beteuert immer, nicht absichtlich gedopt zu haben - und bekommt jetzt die Bestätigung. Whisthleblower Grigori Rodschenkow erklärt, was damals passiert ist.30.07.2020
Olympia-Ausschluss rückt näherRussland zahlt nicht und bettelt um GnadeSeit Jahren soll Russland seine Doping-Machenschaften aufarbeiten, passiert ist kaum etwas. Deshalb droht den Leichtathletik-Stars ein Startverbot für die Olympischen Spiele 2020. Der russische Verband flüchtet sich in Erklärungen, die Sportler sind wütend.29.07.2020
104,80 Meter für die EwigkeitSo weit wie Uwe Hohn darf niemand werfenÜber seinen unfassbaren Wurf mag Uwe Hohn nur ungern sprechen. Der DDR-Athlet schleudert vor 36 Jahren den Speer auf 104,80 Meter - so weit, dass seinetwegen die Regeln geändert werden. Dem damals 22-Jährigen bringt sein Weltrekord kein Glück, denn die Politik nimmt ihm seine größte Chance.20.07.2020
"Doping-Mentalität gefördert"Wenn Athleten zu Versuchskaninchen werdenDer Erfolgsdruck vor Olympischen Spielen ist riesig, erst recht vor solchen im eigenen Land: Britische Olympioniken haben offenbar deswegen vor den Sommerspielen 2012 in London eine Wunderdroge testen können, die eigentlich für US-Streitkräfte entwickelt worden war. Das Entsetzen ist riesig.13.07.2020
"Weit hinter Erwartungen"Russland lässt Straf-Deadline verstreichenWegen wiederholter Verstöße gegen die Anti-Doping-Regeln muss der russische Leichtathletik-Verband bis zum 1. Juli eigentlich fünf Millionen Euro Strafe zahlen. Tut er aber nicht. Der Weltverband zeigt sich enttäuscht und kann nun mit umso drastischeren Mitteln reagieren.03.07.2020