Wada schaut ganz genau hinAnti-Doping-Kämpfer besorgt über RusslandJuri Ganus scheut sich nicht, in russischen Dopingskandalen den Staatspräsidenten Wladimir Putin anzugreifen. Nun ist der Chef der Anti-Doping-Agentur seinen Job los. Offiziell wegen finanzieller Verfehlungen. Die Wada ist beunruhigt.30.08.2020
Nach "Operation Aderlass"Eisschnellläufer erleichtert über FreispruchDer Sportarzt Mark S. belastet im Rahmen der "Operation Aderlass" den Eisschnellläufer Robert Lehmann-Dolle. Die Aussagen des Mediziners, der sich wegen Verstößen gegen das Antidopinggesetz vor Gericht verantworten muss, haben schwere Konsequenzen. Nun wird Lehmann-Dolle freigesprochen.18.08.2020
"Das war eine beschissene Zeit"Doping-Freispruch erleichtert BiathletinBei den Olympischen Winterspielen 2014 wird Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle positiv auf Doping getestet und gesperrt. Sie beteuert immer, nicht absichtlich gedopt zu haben - und bekommt jetzt die Bestätigung. Whisthleblower Grigori Rodschenkow erklärt, was damals passiert ist.30.07.2020
Olympia-Ausschluss rückt näherRussland zahlt nicht und bettelt um GnadeSeit Jahren soll Russland seine Doping-Machenschaften aufarbeiten, passiert ist kaum etwas. Deshalb droht den Leichtathletik-Stars ein Startverbot für die Olympischen Spiele 2020. Der russische Verband flüchtet sich in Erklärungen, die Sportler sind wütend.29.07.2020
104,80 Meter für die EwigkeitSo weit wie Uwe Hohn darf niemand werfenÜber seinen unfassbaren Wurf mag Uwe Hohn nur ungern sprechen. Der DDR-Athlet schleudert vor 36 Jahren den Speer auf 104,80 Meter - so weit, dass seinetwegen die Regeln geändert werden. Dem damals 22-Jährigen bringt sein Weltrekord kein Glück, denn die Politik nimmt ihm seine größte Chance.20.07.2020
"Doping-Mentalität gefördert"Wenn Athleten zu Versuchskaninchen werdenDer Erfolgsdruck vor Olympischen Spielen ist riesig, erst recht vor solchen im eigenen Land: Britische Olympioniken haben offenbar deswegen vor den Sommerspielen 2012 in London eine Wunderdroge testen können, die eigentlich für US-Streitkräfte entwickelt worden war. Das Entsetzen ist riesig.13.07.2020
"Weit hinter Erwartungen"Russland lässt Straf-Deadline verstreichenWegen wiederholter Verstöße gegen die Anti-Doping-Regeln muss der russische Leichtathletik-Verband bis zum 1. Juli eigentlich fünf Millionen Euro Strafe zahlen. Tut er aber nicht. Der Weltverband zeigt sich enttäuscht und kann nun mit umso drastischeren Mitteln reagieren.03.07.2020
Kaum noch DopingkontrollenCorona-Krise spielt Betrügern in die KartenDie Anti-Doping-Agenturen sind besorgt: In der Corona-Krise fallen massenweise Dopingtests aus. Wer betrügen will, hat derzeit gute Aussichten, nicht erwischt zu werden. Das hat auch Folgen für die Leistungen der Zukunft.20.06.2020
Zehn Millionen Dollar fehlenRusslands Athleten droht die HöchststrafeZehn Millionen Dollar muss Russlands Leichtathletik-Verband zahlen, die erste Rate ist fällig. Doch noch ist die Rechnung offen. Bleibt die Überweisung aus, hat das für als neutrale Athleten startenden Russen massive Konsequenzen für Olympia 2021.15.06.2020