CDU-Politiker im "ntv Frühstart"Röttgen: "EU-Hilfsfonds muss groß sein"Für den CDU-Außenpolitiker Röttgen kann das 500-Milliarden-Hilfspaket der EU erst der Anfang sein. Die Dimensionen der Krise erforderten ihm zufolge auch ein überdimensionales Gegensteuern. Ein Hilfsfond dürfe aber nicht nur an Kredite geknüpft werden. 24.04.2020
Unklar, ob alle aus Krise kommenFratzscher rechnet mit längerer ErholungDie wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Corona-Krise sind massiv. Und der Ausgang ist offen. DIW-Chef Fratzscher plädiert für eine "kluge Unterstützung" einiger Euro-Länder. Auch Deutschland werde für eine Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau Zeit brauchen.22.04.2020
"Deutlich mehr Finanzmittel"Berlin will mehr nach Brüssel überweisenDie EU ringt um einen Haushalt sowie um Hilfen zur Belebung der Wirtschaft in der Krise. Ungelöst ist das Thema Corona-Bonds. Eine schnelle Lösung zeichnet sich nicht ab. Sicher ist nur: Deutschland wird künftig mehr Geld für die EU ausgeben.22.04.2020
7,25 Prozent des BIPBund erwartet deutliches HaushaltsdefizitIn der Corona-Krise sinkt die Wirtschaftsleistung deutlich und zugleich erhöht der Staat seine Ausgaben. Folglich ist es mit einem ausgeglichenen Etat vorbei. Das Kabinett meldet nun seine Defizitprognose nach Brüssel - will an den langfristigen Zielen aber festhalten.22.04.2020
Hasskampagne wegen Corona-BondsIn Italien kocht die Wut auf "Hitlers Enkel"Deutschland hat der Corona-Krisenregion Lombardei in der Not früh geholfen. Doch nicht Dankbarkeit dominiert in Italien, sondern blanker Hass auf die Deutschen. Er wird geschürt von Populisten, die lieber spalten, als Verantwortung für die eigene Misswirtschaft zu tragen. 20.04.2020Von Udo Gümpel, Rom
Hilfe in der Corona-KriseMuss EU noch 500 Milliarden organisieren?Ein erstes Hilfspaket in Höhe von mehr als 500 Milliarden Euro ist von den EU-Staaten bereits geschnürt. Doch das wird bei weitem nicht ausreichen, um der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise Herr zu werden, befürchtet der Chef des Eurorettungsschirms. Es fehle eine gewaltige Summe.19.04.2020
Bürgern zeigen, was Europa kannIn Corona-Krise muss sich EU beweisenDie Corona-Krise und ihre Folgen zerren am europäischen Zusammenhalt. Zu Beginn der Pandemie gibt Brüssel kein gutes Bild ab. Doch noch gibt es die Chance für die EU, sich zu beweisen - und so China und den USA das eigene Beispiel entgegenzusetzen.19.04.2020Ein Gastbeitrag von Prof. em. Hartmut Kaelble
Hohe Verschuldung drohtMerz erwartet viele InsolvenzenDer Unionspolitiker Friedrich Merz warnt vor einer Welle von Unternehmenspleiten und hoher Arbeitslosigkeit. Für die Krisen-Bewältigung brauche es auch eine bessere finanzielle Ausstattung der EU. 18.04.2020
Brexit in Corona-ZeitenBoris Johnsons vergessene KriseWochenlang kämpfte Boris Johnson mit dem Corona-Virus, der EU-Austritt spielte für ihn keine Rolle mehr. Doch nach seiner Genesung drängt der Brexit mit Macht zurück auf die Agenda: Großbritannien bleibt nur eine Lösung, um den historischen Wirtschafts-Crash nicht noch zu verschlimmern.18.04.2020Von Hannes Vogel
Flüchtlinge gerecht verteilenGroße Vier einigen sich auf EU-AsylreformAuch während der Corona-Krise fliehen Menschen nach Europa. Doch die EU hat noch immer nicht geklärt, wie diese verteilt werden sollen. Nun haben sich immerhin schon einmal die größten vier EU-Staaten, darunter Deutschland, auf eine Reform geeinigt.17.04.2020