"Krieg könnte noch lange dauern"Botschafter Melnyk lobt deutsche WaffenlieferungenNach langem Zögern entschließt sich die Bundesregierung doch noch Waffen in die Ukraine zu schicken. Der ukrainische Botschafter Melnyk feiert die Entscheidung als historisch. Gleichzeitig mahnt er, dass der Krieg noch lange dauern könnte.27.02.2022
Legende um FliegerassWie der "Geist von Kiew" den Ukrainern Hoffnung gibtWährend russische Einheiten die Verteidiger von Kiew in die Zange nehmen, verbreitet sich im Netz die Geschichte eines erfolgreichen Jagdpiloten, der über der Hauptstadt wacht. Doch an der Echtheit der Heldengeschichte gibt es einige Zweifel. 27.02.2022Von Janis Peitsch
Ausschluss aus SwiftWesten will russischen Finanzsektor austrocknenAls Reaktion auf den russischen Überfall auf die Ukraine beschließt eine Gruppe westlicher Verbündeter den Ausschluss russischer Banken aus dem internationalen Zahlungssystem Swift. Russische Im- und Exporte sollen so gestoppt werden.26.02.2022
"Die Nacht wird schwierig"Kiew bereitet sich auf nächsten Angriff vorAm Freitagabend warnt Präsident Selenskyj die Einwohner Kiews vor einem russischen Großangriff. Doch trotz Abwehrerfolge der Verteidiger scheint die Gefahr nicht gebannt. Bürgermeister Klitschko befürchtet eine weitere schwierige Nacht für die Hauptstadt.26.02.2022
Lufthansa setzt Verbindungen ausDeutschland will Luftraum für russische Flieger sperrenAls Reaktion auf Moskaus Angriff auf die Ukraine sperren mehrere EU-Länder ihren Luftraum für russische Flugzeuge. Nun zieht auch die Bundesregierung nach. Die Lufthansa teilt mit, vorerst nicht mehr russisches Territorium überfliegen zu wollen. Betroffen davon sind auch Routen nach Asien. 26.02.2022
Milliardeninvestition geplantMagdeburg kann auf Intel-Fabrik hoffenSchon länger sucht der Computerchip-Hersteller Intel einen neuen Standort in Europa. Das milliardenschwere Werk könnte nach Magdeburg kommen. Der Bund unterstützt die Ansiedlung offenbar mit hohen Subventionen. 26.02.2022
Offensive stocktRussen laut Pentagon "zunehmend frustriert"Die US-Regierung verbreitet ihre Sicht auf den militärischen Fortgang in der Ukraine. Demnach tun sich die russischen Streitkräfte schwer und seien "zunehmend frustriert". Inzwischen befänden mehr als die Hälfte der zuvor an der Grenze zusammengezogenen Kampftruppen in der Ukraine.26.02.2022
Wir finanzieren Putin weiterDie bequeme SanktionslügeWie die bisherigen Sanktionen soll auch die gezielte Einschränkung Russlands beim Zahlungssystem Swift eine große Ausnahme haben: den Energiesektor. Das heißt nichts anderes, als dass Europa und die USA Putins Kriegsmaschine weiterfinanzieren. Die russischen Exporterlöse könnten sogar weiter steigen. 26.02.2022Ein Kommentar von Max Borowski
Druck auf Finanzsystem wächstLindner sieht Fortschritte bei Isolation RusslandsDie EU und die USA bereiten schon den nächsten Schritt bei den Sanktionen vor. Das Finanzsystem Russlands ist das Ziel. Damit verbunden wäre ein Ausschluss aus dem Swift-Abkommen, das aber Kollateralschäden nach sich ziehen könnte.26.02.2022
Belarussen fliehen aus Ukraine"Das ganze Leben in Kiew zurückgelassen"Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine lassen viele Zehntausend Menschen ihre Häuser, Familien und Freunde zurück und fliehen Richtung Westen. Für einige von ihnen ist es nicht die erste Flucht. Die einen sind verzweifelt, die anderen versuchen, optimistisch zu bleiben. Doch wie es weitergeht, weiß niemand. Zwei Fluchtgeschichten.26.02.2022Von Uladzimir Zhyhachou