"Infantino ist mein Freund"Hakimi zeigt nach Attacke gegen FIFA-Boss ReueDer marokkanischen Nationalmannschaft gelingt bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit dem Halbfinaleinzug Historisches. Doch in den letzten beiden Spielen fühlen sich die Afrikaner verschaukelt. Den Frust darüber lässt Verteidiger Ashraf Hakimi am FIFA-Boss aus.18.12.2022
Trainer Regragui blickt vorausMarokko schimpft über Schiri und "FIFA Mafia"Zweimal fordert Marokko im Spiel um Platz drei einen Elfmeter, erhört werden diese Rufe nicht. Während die Fußballer deshalb den katarischen Schiedsrichter bedrängen, findet Trainer Walid Regragui versöhnende Worte. Die WM soll nur der Anfang sein. Für Marokko und für Afrika.17.12.2022
Dreck, Armut, AlkoholDas Elend, das Katar mit aller Macht verstecktEingepfercht zu siebt in einem Zimmer leben Arbeiter in Katars Industrial Area. Staub, Müll, Armut: Hier gibt es kein Glitzer und keine WM, sondern Leid und Angst. Und Alkohol unterm Ladentisch. Ein Bericht aus dem Elendsviertel, das niemand zu Gesicht bekommen soll.17.12.2022Von David Bedürftig, Doha
FIFA bekommt den Hals nicht vollGianni Infantino rammt Europas Fußball in den BodenDie angeblich "beste WM aller Zeiten" geht zu Ende. Endlich Zeit für FIFA-Boss Gianni Infantino, in die Zukunft zu schauen. Die ist voller Geld und voller Frieden. Dass dabei die Wertevorstellungen Europas außen vor sind, ist für ihn Beweis funktionierender Demokratie.16.12.2022Von Stephan Uersfeld, Doha
FIFA-Boss hebelt das Recht ausDer Fußball bricht in schreckliche Zeiten aufWenn nicht etwas Unvorstellbares passiert, werden die Geschicke des Weltfußballs bis 2031 von FIFA-Boss Gianni Infantino weitergeführt. Für den Sport bedeutet das: keine Demut, nur Gigantismus - und wahrscheinlich weitere Turniere in autoritären Regimen.16.12.2022Ein Kommentar von Tobias Nordmann
Ab 2025 mit 32 TeamsFIFA-Boss Infantino kündigt Mega-Klub-WM anWie eine kleine Fußball-Weltmeisterschaft der Nationalmannschaften soll das Äquivalent für Klubteams künftig sein. Der Plan: Ab 2025 spielen 32 Mannschaften das Turnier aus. Das erklärt FIFA-Präsident Gianni Infantino. Doch wie genau, das ist noch unklar.16.12.2022
"Nicht im Sinne des Fußballs"Lahm rechnet mit FIFA-Boss Infantino abGianni Infantino ist der umstrittenste Fußball-Funktionär der Welt - das Gebaren des FIFA-Chefs bei der Weltmeisterschaft in Katar sorgt international für reichlich Empörung. Ex-Nationalspieler Philipp Lahm knöpft sich den Schweizer nun mit markigen Worten vor.16.12.2022
"Es schaudert mich"Nationaltrainer vermutet FIFA-"Gehirnwäsche" bei WengerTrainerlegende Arsène Wenger ist seit einiger Zeit im Bereich Globale Fußball-Entwicklung für die FIFA tätig - und trifft seitdem "die dümmsten Aussagen", sagt Stale Solbakken, der Nationaltrainer Norwegens. Der ehemalige Bundesligacoach vermutet eine "Gehirnwäsche" beim einstigen Fußball-Vordenker.15.12.2022
UEFA darf wohl ausschließenEuGH hat schlechte Nachrichten für Super-League-KlubsWer bei der Super League mitmachen will, muss sich ganz bewusst entscheiden: Die Wettbewerbe bei der UEFA und der FIFA könnten damit Tabu sein, wenn es die Verbände so verfügen. Das Gutachten des Europäischen Gerichtshofs stärkt die großen Verbände.15.12.2022
Infantino greift zur PfeifeDie FIFA tut so, als wäre nie etwas gewesenDie Weltmeisterschaft steuert mit den Halbfinalspielen am Dienstag und Mittwoch fußballerisch auf ihren Höhepunkt zu. Dass es diesem Turnier noch gelungen ist, den Fokus auf das Sportliche zu richten, dürfte die FIFA massiv erleichtern. Und die hat ohnehin ihren Spaß.13.12.2022Von Tobias Nordmann