Italien-Behörden ausgetrickstOligarch ließ festgesetzte Jacht entführenNach dem russischen Überfall auf die Ukraine setzen italienische Behörden eine Jacht des Oligarchen Dmitri Mazepin auf Sardinien fest. Doch dann verschwindet das Schiff aus dem Hafen spurlos. Offenbar gelingt dem kremlnahen Großunternehmer ein filmreifer Coup. 09.12.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Zehntausende Anleger betroffenInternationale Krypto-Bande ausgehobenErmittler mehrerer europäischer Staaten decken eine Bande von Betrügern auf und nehmen viele Verdächtige fest. Sie sollen mit fingierten Geschäften mit Kryptowährungen Zehntausende Anleger geprellt haben. Der Schaden soll Schätzungen zufolge bei 2,4 Milliarden Euro liegen.15.11.2022
Schneeballsystem genutztBerliner sollen Anleger um Millionen gebracht habenMithilfe eines Geflechts aus mehreren Firmen und einem ausgeklügelten Schneeballsystem sollen drei Männer von ihren Anlegern 92,5 Millionen Euro ergaunert haben. Etliche Jahre haben sie damit Erfolg. Nun müssen sich die mutmaßlichen Betrüger vor der Staatsanwaltschaft verantworten.08.07.2022
Kritiker über den Kryptomarkt"Morgens hast du 10.000 Euro, abends noch 3"Auf dem Kryptomarkt jagt zurzeit ein Crash den nächsten. Der freie Informatiker und Berater Jürgen Geuter erklärt im Interview, warum er die Branche für brandgefährlich hält, wer deren potenziellen Opfer sind und wie sie seiner Meinung nach reguliert werden müsste.25.06.2022
Prozess gegen "Erfinder" beginntBehörden holen sich Geld aus Cum-Ex-Geschäften zurückÜber Jahre betrügen Banken und Profi-Anleger die Länder mit verwirrenden Aktien-Schiebereien um Steuereinnahmen. Einige der Bundesländer fordern die entgangenen Einnahmen zurück. Bislang sind so offenbar mehr als 1,8 Milliarden Euro zusammengekommen.02.04.2022
Schaden sinkt auf 570.000 EuroDatenklau am Geldautomaten wird seltenerVor zehn Jahren beläuft sich der Schaden noch auf 34 Millionen Euro, inzwischen sind es bloß noch 570.000 Euro - der Datenklau am Geldautomaten nimmt dank hoher Sicherheitsstandards deutlich ab. Ein weitaus größerer Schaden entsteht derweil durch den Verlust oder Diebstahl von Zahlungskarten.16.01.2022
Kritik am Umgang mit EY-Klagen "Watschn fürs Landgericht, auf beide Backen"Die Art und Weise, wie Wirecard-Anleger mit ihren Klagen in der ersten Instanz abgefertigt wurden, trifft beim Oberlandesgericht München auf scharfe Kritik. Laut Anlegeranwalt Marc Liebscher haben sich die Aussichten für die geprellten Aktionäre auf Schadenersatz damit nun "dramatisch verbessert".12.12.2021
OLG kritisiert Vorinstanz harschGericht öffnet Tür für Wirecard-EntschädigungZahlreiche Anleger haben im Fall des wohl durch Betrug insolvent gegangenen Finanzdienstleisters Wirecard die Wirtschaftsprüfer EY verklagt. Bislang blitzten sie damit vor Gericht ab. Nun aber rügt die nächste Instanz die Entscheidung und macht erhebliche Nachlässigkeiten geltend.09.12.2021
"Ich brauche das Geld nicht"Hacker gibt immer mehr Beute zurückMehr als die Hälfte der 600 Millionen erbeuteten US-Dollar sind nach dem Angriff auf die Kryptoplattform Poly Network wieder da. Der Hacker liefert mit dem Diebesgut auch eine Erklärung für seine Tat. Geldgier zählt offenbar nicht zu seinen Motiven.12.08.2021
Cum-Ex-Urteil mit Signalwirkung"Täter kommen nicht mit der Beute davon"Die Cum-Ex-Geschäfte, mit denen Aktienhändler jahrelang dem Staat das Geld aus der Tasche gezogen haben, sind illegal, urteilt der BGH. Der Staat kann das Geld zurückfordern. Ein Jahr nach Wirecard ist das für den Experten für Finanzkriminaltität, Konrad Duffy, "die Sprache, die Täter am besten verstehen".31.07.2021