Weselsky, der streitbare SachseDer härteste Gegner des Bahn-Vorstands geht in RenteClaus Weselsky legte mit seiner GdL den Bahnverkehr in Deutschland lahm, beschimpfte Konzernvorstände und strapazierte die Geduld der Fahrgäste. Statt auf Kompromisse setzte er auf Konfrontation - und hatte damit durchschlagenden Erfolg.04.09.2024Von Jan Gänger
Wie wählt der GDL-Chef? Weselsky liebäugelt mit Wagenknecht-ParteiGDL-Chef Weselsky übt deutliche Kritik an der hiesigen Parteienlandschaft. Besonders stark moniert er eine angebliche Kluft zwischen "politischer Klasse und Bürgern". Während er die AfD "anfangs mal als wirkliche Alternative betrachtet" habe, gilt seine Sympathie nun einer jüngst gegründeten Partei.03.07.2024
Umdenken nach Erfahrung mit GDLFDP will strengere Streikregeln bei der BahnTreffen Arbeitskämpfe die kritische Infrastruktur, müssen oftmals unbeteiligte Dritte darunter leiden. Um etwa Bahnpendler künftig besser zu schützen, schlägt die FDP eine Verschärfung des Streikrechts vor. So soll eine Schlichtung vorgeschrieben und die Vorwarnzeit länger werden. 02.07.2024
GDL "soll keine Schule machen"FDP fordert Ankündigungsfrist und Notbetrieb bei StreiksDer lang andauernde und intensiv geführte Arbeitskampf zwischen der GDL und der Deutschen Bahn hat ein Nachspiel. Die FDP will das Streikrecht einschränken und dafür unter anderem eine Ankündigungsfrist und Abkühlungsphase einführen. 04.06.2024
Trotz 35-Stunden-WocheDeutsche Bahn erwartet keinen LokführermangelNach monatelangen Verhandlungen und zahlreichen Streiks einigen sich die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL auf eine 35-Stunden-Woche. Bahn-Vorstand Seiler entkräftet Befürchtungen, dass es daher in Zukunft einen Personalmangel geben wird.21.05.2024
"Offene Kriegserklärung"Potenzieller Weselsky-Nachfolger schießt gegen Deutsche BahnDie Deutsche Bahn und die Lokomotivführer-Gewerkschaft GDL haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt. GDL-Chef Weselsky will im Herbst in den Ruhestand gehen. Sein designierter Nachfolger rechnet nun mit dem Bahn-Management ab. Für die Fahrgäste hat er jedoch eine gute Nachricht. 04.04.2024
Wissing im ntv FrühstartErgebnis des Bahnstreiks "wird sich auf Preise auswirken"Der Bundesverkehrsminister schenkt reinen Wein ein: Die Bahntickets werden nach seinen Worten teurer. Bessere Löhne müssten auch finanziert werden. Allerdings ist Wissing erleichtert, dass der epische Lokführerstreik vorbei ist. Jetzt gelte es, in die Zukunft zu schauen.27.03.2024
35 Stunden als WahlmodellDas steht im Tarifkompromiss zwischen Bahn und GDLIm Kernstreitpunkt Arbeitszeit hat die Deutsche Bahn mit der GDL einen "innovativen" Kompromiss gefunden. Ein "Arbeitszeitkorridor" sieht vor, dass die Mitarbeitenden ihre Arbeitszeit künftig selbst wählen können. Wer mehr arbeitet, erhält auch mehr Geld. Die wichtigsten Punkte im Überblick.26.03.2024Von Diana Dittmer
Bericht zu TarifvertragsdetailsBahn und GDL vereinbaren 35-Stunden-Woche ab 2029Sechs Mal streiken die Lokführer seit November. Aus der Politik kommen erste Forderungen, das Streikrecht zu verschärfen. Nun gelingt GDL und Deutscher Bahn der Durchbruch. Die 35-Stunden-Woche kommt. Allerdings nicht sofort. 26.03.2024
Milliarden-Erlös angepeiltSchenker-Verkauf dürfte noch dauernDie Zahlen der Deutschen Bahn sehen nicht gut aus. Positive Ausnahme ist die Logistiksparte Schenker. Auch die macht 2023 weniger Gewinn als zuvor, wirft aber weiterhin Geld ab. Der geplante Verkauf soll der Bahn entsprechend viel einbringen. Darauf muss aber noch ein wenig gewartet werden.21.03.2024