Uneinigkeit bei Geldpolitik?Lautenschläger verlässt EZB-DirektoriumSeit 2014 sitzt Sabine Lautenschläger im Rat und im Direktorium der Europäischen Zentralbank. Sie gehört zu den Kritikern einer extrem lockeren Geldpolitik und milliardenschwerer Anleihenkäufe. Im Gremium kann sie sich dahingehend nicht immer durchsetzen. Jetzt erklärt die Deutsche ihren Rücktritt.25.09.2019
Weidmann kritisiert EZB-Kurs"Draghi ist über das Ziel hinausgeschossen"Höhere Strafzinsen und neuerliche Anleihenkäufe: Die EZB stemmt sich gegen einen drohenden Wirtschaftsabschwung. Doch innerhalb der Notenbank ist der Kurs nicht unumstritten. Bundesbank-Chef Weidmann findet deutliche Worte am Tag danach.13.09.2019
Maßnahmenpaket erwartetÖkonomen erwarten Zinsschritt der EZBEuropas Währungshüter entscheiden erneut über den künftigen Kurs: Notenbank-Chef Draghi lässt im Vorfeld keinen Zweifel daran, dass die expansive Geldpolitik ausgeweitet werden könnte. Der Einlagesatz, heißt es, dürfte tiefer in den Minusbereich rutschen. Und das ist nicht die einzige Stellschraube.12.09.2019
EZB-Ratsmitglied skeptisch Holzmann kritisiert expansive GeldpolitikGeht es nach der künftigen EZB-Präsidentin Lagarde, hat die Europäische Zentralbank noch Spielraum bei den Zinsen - wenn erforderlich. Robert Holzmann, neues EZB-Ratsmitglied, sieht das anders und geht auf Konfrontationskurs.02.09.2019
50 Jahre? 100 Jahre?US-Finanzminister plant ultralange BondsIn den USA liegt die Rendite des zehnjährigen Bonds unter der des zweijährigen. Diese inverse Zinskurve deutet auf eine Rezession hin. Gleichzeitig werden 30-jährige Anleihen so niedrig verzinst wie nie zuvor. Das ruft US-Finanzminister Mnuchin auf den Plan.29.08.2019
Konjunkturpaket noch nicht nötigBundesbankchef Weidmann warnt vor PanikDie deutsche Wirtschaft befinde sich in einer Flaute, sagt Bundesbankchef Weidmann. Allerdings warnt er davor, deswegen in "Aktionismus" oder "Panik" zu verfallen. Das gelte sowohl für die Regierung, als auch für die EZB.24.08.2019
Präsident nennt Fed-Chef "Feind"US-Notenbanker rechnen mit Trump abDie amerikanischen Notenbanker haben sich trotz Trumps Beschimpfungen lange zurückgehalten. Auf dem jährlichen Fed-Treffen gehen sie nun allerdings in die Offensive und mit der erratischen Politik des Präsidenten ins Gericht. 24.08.2019Von Max Borowski
Neue Details aus den "Minutes"Fed-Notenbanker zweifeln am ZinskursBeinahe hätte Trump Ende Juli seinen Willen bekommen: Das frisch veröffentlichte Protokoll der Fed-Sitzung belegt, wie schwer die US-Währungshüter zwischen Zoll-Sorgen, Inflation und Markterwartungen um das richtige Vorgehen ringen. Was wird Powell in Jackson Hole sagen?21.08.2019
Söders Verbot von StrafzinsenEin Bayer in Maduros ParalleluniversumMarkus Söders Vorstellung von Geld und Zinsen scheint aus einer von jeglicher Logik befreiten Traumwelt zu stammen. Das ganze kombiniert er nun mit sozialistischem Populismus - und herauskommt ein groteskes Strafzinsverbot für Banken. 21.08.2019Ein Kommentar von Max Borowski
Scheinheilige NotenbankkritikDeutschland ist schuld am MinuszinsIn den USA sinken den einen die Zinsen nicht genug, in Europa den anderen viel zu stark. Diese Kritik ist scheinheilig. Die Zentralbanker müssen Probleme lösen, die die Politik verursacht hat. Zum Dank fürs Saubermachen werden sie dafür beschimpft, dass der Boden nass geworden ist. 01.08.2019Ein Kommentar von Max Borowski