"Immer mehr aus Zitrone pressen"Ex-FIFA-Boss Blatter attackiert Nachfolger InfantinoWenn er dem Fußball geschadet habe, dann tue es ihm leid, sagt Ex-FIFA-Boss Sepp Blatter. Gleichzeitig räumt er ein, in seiner Amtszeit vielleicht ein "Monster" geschaffen zu haben. In einem Interview spricht Blatter über eigene Fehler und wirft seinem Nachfolger Gianni Infantino Respektlosigkeit vor.21.12.2022
FIFA und der Emir kapern MessiDie schmierige Schlusspointe dieser WMViermal hat Lionel Messi vergeblich versucht, Fußball-Weltmeister zu werden. Bei seinem mutmaßlich letzten Versuch gelingt der Coup noch. Doch im größten Moment für sein Land wird der vielleicht beste Spieler aller Zeiten für Symbolpolitik missbraucht.18.12.2022Ein Kommentar von Tobias Nordmann
"Warum? Einfach nur warum?"Arabisches Gewand für Messi sorgt für VerwunderungEs ist ein ungewöhnlicher Anblick: Ein in einem leicht durchsichtigen schwarzen Umhang gekleideter Lionel Messi stemmt den WM-Pokal in die Höhe. Das Gewand hat er zuvor vom Emir Katars angezogen bekommen. Die Geste kommt bei Beobachtern nicht sonderlich gut an.18.12.2022
Schatten hat Fußball im GriffAnpfiff zum Ende der WM in Katar bedeutet nichts GutesDas Finale der Fußball-WM 2022 in Katar beginnt ausgerechnet am Tag der Migranten. Argentinien will den ersten Pokal seit 36 Jahren, Lionel Messi einen ruhmreichen Abschied. Frankreich will als erste Mannschaft seit 60 Jahren den Titel verteidigen. Was aber ist in den vergangenen vier Wochen passiert? 18.12.2022Von David Bedürftig & Stephan Uersfeld, Doha
"Infantino ist mein Freund"Hakimi zeigt nach Attacke gegen FIFA-Boss ReueDer marokkanischen Nationalmannschaft gelingt bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit dem Halbfinaleinzug Historisches. Doch in den letzten beiden Spielen fühlen sich die Afrikaner verschaukelt. Den Frust darüber lässt Verteidiger Ashraf Hakimi am FIFA-Boss aus.18.12.2022
Trainer Regragui blickt vorausMarokko schimpft über Schiri und "FIFA Mafia"Zweimal fordert Marokko im Spiel um Platz drei einen Elfmeter, erhört werden diese Rufe nicht. Während die Fußballer deshalb den katarischen Schiedsrichter bedrängen, findet Trainer Walid Regragui versöhnende Worte. Die WM soll nur der Anfang sein. Für Marokko und für Afrika.17.12.2022
"Genauso schlimm wie befürchtet"Menschenrechtler fordert: "System Infantino beenden"Die FIFA verspricht, dass die Fußball-Weltmeisterschaft die Menschenrechtslage in Katar verbessern werde. Human Rights Watch jedoch zieht zum Ende des Turniers ein verheerendes Fazit: "Die WM ist genauso schlimm abgelaufen wie befürchtet", sagen die Menschenrechtler. Und fordern die großen Verbände zum Handeln auf.17.12.2022
FIFA bekommt den Hals nicht vollGianni Infantino rammt Europas Fußball in den BodenDie angeblich "beste WM aller Zeiten" geht zu Ende. Endlich Zeit für FIFA-Boss Gianni Infantino, in die Zukunft zu schauen. Die ist voller Geld und voller Frieden. Dass dabei die Wertevorstellungen Europas außen vor sind, ist für ihn Beweis funktionierender Demokratie.16.12.2022Von Stephan Uersfeld, Doha
FIFA-Boss hebelt das Recht ausDer Fußball bricht in schreckliche Zeiten aufWenn nicht etwas Unvorstellbares passiert, werden die Geschicke des Weltfußballs bis 2031 von FIFA-Boss Gianni Infantino weitergeführt. Für den Sport bedeutet das: keine Demut, nur Gigantismus - und wahrscheinlich weitere Turniere in autoritären Regimen.16.12.2022Ein Kommentar von Tobias Nordmann
Ab 2025 mit 32 TeamsFIFA-Boss Infantino kündigt Mega-Klub-WM anWie eine kleine Fußball-Weltmeisterschaft der Nationalmannschaften soll das Äquivalent für Klubteams künftig sein. Der Plan: Ab 2025 spielen 32 Mannschaften das Turnier aus. Das erklärt FIFA-Präsident Gianni Infantino. Doch wie genau, das ist noch unklar.16.12.2022