Blutige WM und wirrer FIFA-BossEin dunkler Schatten legt sich über den FußballDie blutigste Weltmeisterschaft der Geschichte beginnt. In Katar laufen viele Sachen schief, und die FIFA begeht den endgültigen Ausverkauf des Fußballs, aber geriert sich als Weltretter. Es bedarf bei diesem Turnier besonders kritischer Beobachtung - aber ohne Fingerzeig von oben herab.20.11.2022Von David Bedürftig und Stephan Uersfeld, Al-Khor
Bizarrer Auftritt des FIFA-Chefs"Beschämender" Infantino löst Empörung und Widerspruch ausDer seltsame Auftritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino wirkt nach. Vor allem aus Europa wird Widerspruch laut, nachdem der Schweizer sich für WM-Gastgeber Katar in die Bresche wirft. Es wird sogar der Verdacht geäußert, Infantino erhalte seine Argumente direkt aus katarischen Behörden.20.11.2022
Das Tagebuch zur WM in KatarMetallgitter brechen den Willen der WM-BesucherAm Vorabend der Fußball-WM bereitet sich Doha auf das laut FIFA-Präsident Gianni Infantino schon wieder beste Turnier aller Zeiten vor. Die Besucher bekommen einen ersten Eindruck vom Katar-Kapitalismus, der den Willen der Menschen bricht, sie zu einer willenlosen Einheit werden lässt.20.11.2022Von David Bedürftig und Stephan Uersfeld, Doha
Infantino: Wirr, wild, schädlichDer perfideste Jesus aller ZeitenEs ist nicht leicht, Gianni Infantino zu sein. Der FIFA-Boss muss mit seinem Fußball die Welt retten, den Weltkrieg verhindern und doch immer nur Kritik fressen. Einen Tag vor Beginn der Fußball-WM in Katar absolviert er die eigene Kreuzigung. Seine Rede ist so verstörend wie abgehoben. 19.11.2022Ein Kommentar von David Bedürftig & Stephan Uersfeld, Doha
Verteidigungsrede vor Katar-WMDie wirren Aussagen des Gianni Infantino im WortlautFIFA-Präsident Gianni Infantino hat auf der Auftaktpressekonferenz zur Fußball-WM in Katar zahlreiche Themen angesprochen und sich offenbar seinen Frust vor dem Eröffnungsspiel von der Seele geredet. Die entscheidenden Aussagen im Überblick.19.11.2022
Pressekonferenz zum WM-AuftaktFIFA-Boss Infantino fühlt sich "homosexuell" und "als Katarer"Die Kritik an WM-Ausrichter Katar ist kurz vor Turnierbeginn gewaltig. FIFA-Präsident Gianni Infantino wirft sich einmal mehr schützend vor das Emirat - und spricht gewissermaßen davon, sich in jeden Menschen der Welt hineinfühlen zu können.19.11.2022
Es geht nicht nur ums WM-BierDie FIFA wird von Lieblingskind Katar erdolchtFußball und Bier gehören für viele Fans zusammen. Man muss das nicht gut finden. So wie das Emirat Katar. Das verbietet den Ausschank in den Stadien. Ein Affront gegen die FIFA, die nun von jenen erdolcht wird, die sie stets gegen alle Widerstände beschützt haben.18.11.2022Ein Kommentar von Tobias Nordmann
Ist Bier-Verbot nur der Anfang?Katars Wortbruch versetzt Fans in Angst und SorgeZwei Tage vor dem Eröffnungsspiel verbietet Katar nun doch den Ausschank von Alkohol rund um die WM-Stadien. Die FIFA duckt sich weg, der Sponsor ist machtlos. Vor allem jedoch überlegen Fans, was diese offenbar eigenmächtige Kehrtwende für andere Konfliktfelder bedeutet.18.11.2022Von Torben Siemer
Übermächtiger FIFA-BossNiemand traut sich ins direkte Duell mit InfantinoDie tapfere deutsche Opposition hat keinem Herausforderer genug Mut gemacht - niemand wagt sich in das offenbar aussichtslose Rennen: Die Wahl zum FIFA-Präsidenten ist vier Monate vor dem Votum bereits zugunsten des äußerst umstrittenen Gianni Infantino entschieden. 17.11.2022
Kein Gegenkandidat für FIFA-WahlDFB verweigert Infantino die UnterstützungGianni Infantino ist der höchst umstrittene Chef des Fußball-Weltverbands - und wird das vermutlich auch bleiben. Denn bislang gibt es keinen Gegenkandidaten für die Wahl im kommenden Jahr. Der DFB macht indes klar, wie unzufrieden er mit Infantino ist - und wendet sich (ein bisschen) ab.16.11.2022