Heftiger Zoff mit USA und BritenBrüssel droht mit Impfstoff-ExportverbotEU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat im Streit um Impfstoffe mit harten Bandagen gedroht: Länder, die selbst den Export von Impfstoffen behinderten oder eine deutlich höhere Impfquote aufweisen, müssten mit Konsequenzen rechnen. Die Botschaft gilt vor allem den USA.17.03.2021
Mindestlohn und bezahlter UrlaubBritische Uber-Fahrer sind jetzt MitarbeiterDer Fahrdienstvermittler Uber kündigt an, seine Vertragspartner in Großbritannien künftig wie Angestellte zu behandeln. Für das US-Unternehmen ein absolutes Novum.17.03.2021
"Hang zum Autoritarismus"Britisches Unterhaus stimmt für PolizeigesetzDer Mord an einer jungen Frau wühlt Großbritannien auf. Der mutmaßliche Täter ist Polizist. Ausgerechnet jetzt drückt die Regierung ein umstrittenes Polizeigesetz durchs Unterhaus. Es beschneidet die Rechte von Demonstranten und stärkt die Sicherheitskräfte. 16.03.2021
Brüssel, London und OsloEinigung auf Fangquoten für die NordseeDeutsche Fischer können wieder in weite Teile der Nordsee fahren. Großbritannien, die EU und Norwegen verständigten sich auf Fangmengen. Diese folgen in weiten Teilen den Expertenempfehlungen - mit Ausnahme beim Kabeljau.16.03.2021
Strategische NeuausrichtungBriten bauen Atomprogramm massiv ausGroßbritannien überprüft seine Sicherheitspolitik. Laut Premier Johnson ist dies die größte Aktion seit 30 Jahren. China gilt nun offiziell als Systemwettbewerber, mit dem man aber im Gespräch bleiben müsse. Im Verhältnis zu Moskau setzt das Königreich auf atomare Abschreckung.16.03.2021
Nach Berichten über ThrombosenViele Länder impfen weiter mit AstrazenecaIn Europa gehen die Länder unterschiedlich mit dem Astrazeneca-Vakzin um. Während Deutschland, Frankreich und Italien die Impfungen mit dem Wirkstoff aussetzen, halten Großbritannien, Österreich und Belgien am Einsatz fest. Gespannt wird die Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde erwartet.16.03.2021
Mehr Sicherheit für FrauenJohnson kündigt erste Folgen aus Mordfall anSeit dem Tod Sarah Everards in London gibt es weltweit eine Debatte über die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum. Der britische Premier Boris Johnson kündigt nun erste Konsequenzen aus den Protesten an - unter anderem soll die Straßenbeleuchtung und Überwachung verbessert werden. 16.03.2021
Mobbing von MitarbeiternKanzlei soll Vorwürfe gegen Meghan prüfenDas britische Königshaus kommt nach dem großen TV-Interview von Meghan und Harry nicht zur Ruhe. Nicht nur die Anschuldigungen gegen die eingesessenen Royals sollen aufgearbeitet werden. Auch die Mobbing-Vorwürfe gegen Meghan selbst sind weiter Thema. Eine externe Kanzlei soll nun Klarheit schaffen. 16.03.2021
Nach Eskalation bei Frauen-DemoLondoner protestieren gegen PolizeigesetzBei einer nicht genehmigten Mahnwache für die getötete Sarah Everard gehen Polizisten gegen Teilnehmer vor. Bilder von zu Boden gedrückten Frauen in Handschellen sorgen für Empörung. Zwei Tage später verhandelt das Unterhaus über ein neues Polizeigesetz. Dagegen regt sich heftiger Widerstand.16.03.2021
Brexit-Streit um NordirlandEU startet Verfahren gegen Großbritannien Der Brexit bleibt ein Zankapfel zwischen Brüssel und London. Nachdem der Ton zuletzt wegen Impfstoff-Exporten rauer geworden ist, leitet die EU nun ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Großbritannien ein: Begründung ist Londons eigenmächtige Auslegung der Nordirland-Regeln.15.03.2021