Friedenspflicht vor dem EndeIG Metall macht Ernst: Warnstreiks bei VW ab DezemberSeit Wochen streiten IG Metall und VW über einen neuen Tarifvertrag. In der kommenden Woche endet nun die Friedenspflicht. Gewerkschafter erklären, dass ab 1. Dezember Warnstreiks möglich seien, die "das Land in seiner Intensität lange nicht mehr gesehen haben könnte".22.11.2024
Großer Stellenabbau erwartet"Das Gehaltsniveau bei VW ist ein Problem"Volkswagens Arbeitnehmer fordern, alle Werke zu erhalten und auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Im Gegenzug wollen sie Abstriche beim Gehalt machen. Branchenkenner rechnen trotzdem mit einem deutlichen Jobabbau. Selbst Entlassungen sind dabei denkbar.21.11.2024Von Christina Lohner
Proteste geplantIG Metall begegnet VW in Tarifrunde mit massivem DruckWie geht es für die Tausenden Beschäftigten bei VW weiter? Der Konzern plant, die Bezüge in der Krise zu kürzen. Die Arbeitnehmer kontern mit einem eigenen Zukunftskonzept. Noch gibt sich der Autobauer bedeckt, zum Start der dritten Tarifrunde mobilisiert die IG Metall zu einer großen Demonstration in Wolfsburg.21.11.2024
Alle Standorte erhaltenIG Metall bietet VW Gehaltsverzicht von 1,5 Milliarden an - und droht mit gigantischem StreikVolkswagen steckt in einer schweren Krise. Um die Kosten zu senken, plant das VW-Management Werksschließungen und einen Jobabbau. Der Konzernbetriebsrat und die IG Metall widersprechen. Sie sind überzeugt, die Sanierung könne mit ihrem Konzept auch ohne Kündigungen gelingen.20.11.2024
5,1 Prozent mehr LohnTarifeinigung für Millionen Beschäftigte der MetallindustrieMit neuen Methoden hat die IG Metall relativ schnell einen Kompromiss mit den Arbeitgebern für die Tarifverträge der vielen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie gefunden. Weitere Streiks wird es nicht geben. Die vereinbarte Lohnerhöhung liegt bei 5,1 Prozent plus Zusatzgeld.12.11.2024
Konzernleitung macht AnsageVW-Beschäftigte sollen auf zehn Prozent Gehalt verzichtenDer Volkswagen-Konzern droht mit der Schließung von drei Werken und sucht nach "gemeinsam getragenen Lösungen", um diese Katastrophe zu verhindern. Im laufenden Tarifpoker geht der Personalvorstand deshalb auf Konfrontation. Er fordert, dass seine Angestellten ein saftiges Lohnminus hinnehmen.30.10.2024
Fahrt in den Abgrund?"VW hatte in den 1990ern eine Lösung gegen Stellenabbau"Europas größter Autobauer steht vor radikalen Entscheidungen. Gelingt es dem VW-Konzern, das Ruder herumzureißen? Autoexperten sehen viele Probleme, aber auch Möglichkeiten, einen Stellenabbau im letzten Moment zu verhindern. Die Wolfsburger müssen nur in die Vergangenheit gucken.30.10.2024Von Juliane Kipper
Arbeitskampf gestartet70.000 Beschäftigte streiken in Metall- und ElektroindustrieIm Streit um mehr Geld für Beschäftigte in der wichtigsten deutschen Industrie beteiligten sich Zehntausende in ganz Deutschland an Streiks. Die IG Metall ruft noch die ganze Woche dazu auf. Denn noch immer liegen die Forderung der Gewerkschaft und das Angebot der Arbeitgeberverbände weit auseinander.29.10.2024
Ziel: Sieben Prozent mehr Metaller starten erste Warnstreiks Nach Ablauf der Friedenspflicht haben kurz nach Mitternacht die Warnstreiks in der deutschen Metall- und Elektroindustrie begonnen. Der Arbeitskampf läuft bundesweit. Auch ein Volkswagen-Werk wird bestreikt.29.10.2024
"Der Vorstand steht gegen uns"Betriebsrat und IG Metall sprechen von Verrat in WolfsburgDie VW-Führung präsentiert der Belegschaft ein gewaltiges Sparprogramm. Mindestens drei Werke und Zehntausende Jobs stehen auf der Streichliste. Die Gewerkschaft IG Metall bezeichnet diese "Rabiat-Pläne" als "in keiner Weise hinnehmbar". Auch Betriebsratschefin Cavallo ist empört.28.10.2024