Täter vom Iran beauftragt?Israel will Anschlag auf Minister vereitelt habenDie israelische Justiz erhebt Anklage gegen fünf Männer. Laut dem Inlandsgeheimdienst haben sie im Auftrag des Iran Anschläge in Israel und im Westjordanland geplant. Zwei der Verdächtigen hätten Informationen über Polizeiminister Ben-Gvir gesammelt. 27.09.2023
Drastische Strafen möglichIran zieht umstrittenes Kopftuchgesetz durchEs ist eine Antwort der Kleriker: Auf die massiven Proteste gegen die Islamische Republik reagiert Irans Parlament mit einem Gesetz zur Kopftuchpflicht. Dies sieht bei Verstößen gegen die Kleidungsregeln bis zu 15 Jahre Haft vor.20.09.2023
Austausch von GefangenenFünf inhaftierte US-Bürger haben den Iran verlassenDer seit Monaten geplante Gefangenenaustausch zwischen Washington und Teheran schreitet voran. Mehrere ehemals inhaftierte US-Amerikaner sind nach Katar ausgeflogen worden. Der Iran erhält im Gegenzug Milliarden zurück. 18.09.2023
Iran erhält Vermögen zurückWashington und Teheran tauschen Gefangene ausBereits seit Monaten bereiten die USA und der Iran einen Gefangenenaustausch vor. Nun sollen auf beiden Seiten jeweils fünf Inhaftierte in ihre Heimat zurückkehren. Zusätzlich erhält Teheran eingefrorenes Vermögen zurück. Das sorgt für Kritik.18.09.2023
Akkreditierungen entzogenIran löst Entsetzen bei der Atomenergiebehörde ausBei der Internationalen Atomenergiebehörde ist man erschüttert über das "unverhältnismäßige und beispiellose" Vorgehen Irans. Durch die Entziehung weiterer Akkreditierungen seien die Überwachungsmöglichkeiten nun erheblich eingeschränkt. Wie viele Inspektoren es noch gibt, ist nicht bekannt.16.09.2023
Von Sicherheitskräften belagertVater von Mahsa Amini unter Hausarrest gestelltEin Jahr nach dem Tod der Kurdin Mahsa Amini versuchen Behörden im Iran, neue Proteste und Gedenkfeiern zu verhindern. Das Haus der Familie wird offenbar von Sicherheitskräften umstellt, der Vater der jungen Frau muss sich laut Exilmedien einem Verhör unterziehen - sein Haus darf er nicht verlassen.16.09.2023
Iran verschärft RepressionenWie Masha Amini eine ganze Generation prägtAn diesem Samstag jährt sich der Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini zum ersten Mal. Er sorgt im Iran für die schwersten Aufstände seit Jahrzehnten. Trotzdem scheint das iranische Regime wieder die Oberhand gewonnen zu haben: Es tritt noch selbstbewusster auf als vor den Protesten - und noch härter.16.09.2023
Sollten bald auslaufenEuropäer halten an Atom-Sanktionen gegen Iran festWeil Ex-US-Präsident Trump unvermittelt aus dem Atom-Pakt mit dem Iran, Deutschland, Großbritannien und Frankreich aussteigt, reagiert Teheran mit Verstößen. Selbst mit Nachfolger Biden kann das Abkommen nicht erneuert werden. Eine wichtige Frist will Europa nun verstreichen lassen.14.09.2023
Atominspektion weiter behindertIran fährt Uranproduktion zurückIm März gibt der Iran der Internationalen Atomenergiebehörde die Zustimmung, sein Atomprogramm stärker überwachen zu lassen. Doch der Zugang zu Aufzeichnungen von Überwachungskameras bleibt bis heute aus. Einen Fortschritt verzeichnet die IAEA trotzdem.04.09.2023
Teheran verschärft RepressionErster Todestag von Mahsa Amini naht"Die Grausamkeit der iranischen Behörden kennt keine Grenzen", klagt Amnesty International. Fast ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod von Amini gibt es weiterhin Proteste, doch das Vorgehen der Sicherheitskräfte ist schärfer geworden. Und der Westen sieht zu. 04.09.2023