Staudamm-Sprengung ändert nichtsSelenskyj sieht Kiews Offensive nicht in GefahrDass der Kreml die annektierte Krim mit der Sprengung des Staudamms vom Wasser abschneidet, erklärt sich der ukrainische Präsident ganz einfach: Moskau wisse bereits, dass es die Halbinsel und den Krieg verliere. Die Offensive sei nicht beeinträchtigt. 06.06.2023
Dammbruch in der UkraineSatellitenbilder zeigen die Flutzone am DniproDer Kachowka-Damm bricht, gewaltige Wassermassen wälzen sich durch den Süden der Ukraine. Welche Ortschaften zwischen Nowa Kachowka und der Dnipro-Mündung bei Cherson sind betroffen? Satellitenbilder und Karten zeigen das betroffene Gelände im Überblick. 06.06.2023Von Martin Morcinek und Laura Stresing
Das Wichtigste zum DammbruchBei Cherson gibt es keine Front mehr, nur noch SchlammMitten in der Nacht bricht der Staudamm Kachowka im Süden der Ukraine durch. Gewaltige Wassermassen überfluten Dutzende Orte. Haben die Russen die Anlage in die Luft gesprengt? Oder war es eine Sabotageaktion der Ukraine, wie der Kreml behauptet? Und wurde der Damm überhaupt absichtlich zerstört? ntv.de beantwortet die wichtigsten Fragen. 06.06.2023Von Frauke Niemeyer, Uladzimir Zhyhachou und Jan Gänger
Kachowka-Staudamm beschädigtWassermassen ergießen sich über Cherson - Tausende betroffenDer wichtige Kachowka-Staudamm im Süden der Ukraine ist eingebrochen, das angrenzende Wasserkraftwerk zerstört. Fluten strömen aus den Resten der Mauer. Die Evakuierungen laufen, in der Regionalhauptstadt Cherson sind offenbar erste Auswirkungen schon zu spüren.06.06.2023
Angriff bei Cherson verhindern?Staudamm-Sprengung könnte "teuflischem Kalkül" folgenSowohl die Ukraine als auch Russland geben sich gegenseitig die Schuld für die Sprengung des Kachowka-Staudamms. Wer dahintersteckt, ist bislang unklar. Eine Theorie ist, dass Russland damit versuche, amphibische Angriffe der Ukrainer zu stoppen, sagt Militärexperte Reisner ntv.de. 06.06.2023
Kraftquelle der SüdukraineDarum ist der Kachowka-Staudamm so wichtigAm frühen Morgen bricht der Kachowka-Staudamm am Fluss Dnipro. Die Ukraine macht Russland dafür verantwortlich. Das Absperrbauwerk und der dazugehörige Stausee sind nicht nur für das Atomkraftwerk Saporischschja wichtig. Auch für Landwirtschaft und Energieversorgung in der Südukraine spielen sie eine wichtige Rolle.06.06.2023
Zerstörter Kachowka-StaudammSelenskyj beruft nationalen Sicherheitsrat einDie Explosionen am Kachowka-Staudamm setzen gewaltige Wassermassen frei. Präsident Selenskyj macht "russische Terroristen" verantwortlich und ruft den nationalen Sicherheitsrat der Ukraine zusammen. Derweil sieht die UN-Atombehörde momentan keine Gefahr für das nahegelegene AKW Saporischschja.06.06.2023
Gebiete werden evakuiertKiew: Russen haben Kachowka-Staudamm gesprengtIn den vergangenen Monaten warnt die Ukraine immer wieder vor einer Sprengung des Staudamms Kachowka durch russische Truppen. Nun scheint das Absperrwerk zerstört. Der ukrainische Generalstab macht Moskau dafür verantwortlich.06.06.2023