"Falsche Schwerpunkte gesetzt"Ost-Länder kritisieren KohlekommissionSchon nächste Woche wollen sich die Mitglieder der Kohlekommission auf ein Konzept für den Kohleausstieg einigen. Mit den Vorstößen können die ostdeutschen Regierungschefs allerdings nichts anfangen. Die Gruppe habe keine Ahnung von Strukturwandel, finden sie.18.11.2018
400 Strafanzeigen gestelltPolizei räumt Kohlegegner von GleisenTausende Aktivisten protestieren am Wochenende gegen den Braunkohleabbau Hambach. Sie besetzen einen Bagger, blockieren Straßen und Gleise. Während die Polizei versucht, die Blockaden aufzulösen, ermittelt die Justiz gegen zahlreiche Kohlegegner.28.10.2018
"Zerstörerische Technologie"Tausende Kohlegegner protestieren wiederIm Rheinland finden sich Tausende Umweltaktivisten zusammen, um gegen Kohlestrom zu demonstrieren. Sie blockieren die Gleise der "Hambachbahn", einige besetzen einen Bagger. Die Polizei greift ein - auch um die Protestler zu schützen, heißt es.27.10.2018
Zwischenbericht beschlossenKommission will in Kohlereviere investierenWie kann der Kohleausstieg für die Betroffenen in den Revieren möglichst gut umgesetzt werden? Die Kohlekommission erarbeitet dafür Vorschläge. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer pocht darauf, an die nötige Reihenfolge bei den Maßnahmen zu denken.25.10.2018
Aktion gegen BesetzerPolizei räumt Häuser auf RWE-GeländeDie Polizei löst ein neues Protestcamp des Bündnisses "Ende Gelände" im rheinischen Braunkohlerevier des Konzerns RWE auf. Sie warnt zudem vor weiteren Blockaden. Den 109 beteiligten Aktivisten droht bereits ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs.25.10.2018
Weiter Streit um Hambacher ForstKohlegegner errichten neues ProtestcampIm Ringen um die Zukunft des Hambacher Forsts macht ein Protestbündnis früher als genehmigt gegen die Kohleindustrie mobil. Die Aktivisten nennen dafür pragmatische Gründe. Derweil solidarisieren sich Dutzende Promis mit den Umweltschützern.23.10.2018
Geld, Zeit und neue JobsOst-Länder drängen KohlekommissionDer Plan für den deutschen Kohleausstieg soll in ein paar Wochen auf dem Tisch liegen. Drei ostdeutsche Länder fordern schnelle und konkrete Milliarden-Hilfen, sonst werde es nichts mit einem Kompromiss. Den Regierungschefs sitzt wohl die Angst im Nacken.19.10.2018
Angst vor JobverlustRWE-Mitarbeiter blockieren TagebaueWeil der Hambacher Forst vorerst nicht gerodet werden darf, will RWE Arbeitsplätze streichen. Deshalb demonstrieren im Rheinischen Braunkohlerevier nach den Umweltschützern nun die Mitarbeiter des Energiekonzerns. Wegen einer Aktion ermittelt die Polizei.15.10.2018
Rodungsstopp im Hambacher ForstRWE kündigt Stellenabbau anDer Rodungsstopp im Hambacher Forst könnte für die Beschäftigten von RWE Folgen haben. Laut Konzernchef Schmitz müssen Arbeitsplätze gestrichen werden. Den finanziellen Schaden für RWE hält er für überschaubar.13.10.2018
Für Einsatz im Hambacher ForstPolizisten erhalten Sonderurlaub Wochenlang ist es im Hambacher Forst wegen der geplanten Rodung zu Ausschreitungen gekommen. Dabei waren rund 31.000 Polizisten im Einsatz. Laut Innenminister Herbert Reul verdienen sie dafür eine "ganz besondere Wertschätzung".12.10.2018