Vereinbarte Summe "nicht genug"Namibia kündigt weitere Zahlungen Berlins anDie Einigung Deutschlands und Namibias auf ein Versöhnungsabkommen stößt bei Vertretern der Herero und Nama auf scharfe Kritik. Vizepräsident Nangolo Mbumba versucht, die Bevölkerung zu beschwichtigen und stellt weitere Zahlungen Berlins in Aussicht.04.06.2021
Queen mit SonderrechtenBericht heizt royale Rassismus-Debatte anEin Zeitungsbericht heizt die Debatte zu Rassismus in der britischen Königsfamilie weiter an. Bei der Auswahl der Angestellten im Buckingham-Palast soll auf Hautfarbe und Herkunft geachtet worden sein. Eine Ausnahmeregel für die Queen soll den Vorgang in den 1960er-Jahren erst möglich gemacht haben.02.06.2021
Der Völkermord wird anerkannt"Eine tiefsitzende, schwere Verletzung"Nach jahrelangem Widerstand hat Deutschland sich bereit erklärt, den Völkermord an den Herero und Nama als das zu bezeichnen, was er tatsächlich war: als Völkermord. Heidemarie Wieczorek-Zeul hat dies schon vor 17 Jahren gemacht. Ein Interview.29.05.2021
Herero lehnen Einigung ab"Es ist schmerzhaft, wirklich schmerzhaft"Nach jahrelangen Verhandlungen erkennt Deutschland die Verbrechen an Herero und Namibia zwischen 1904 und 1908 als Völkermord an - und verspricht als "Geste der Anerkennung" einen Milliardenbetrag. In Namibia sorgt die Einigung für gemischte Reaktionen. 28.05.2021
Kolonialzeit im heutigen NamibiaDeutschland erkennt Völkermord anIn der Zeit des deutschen Kaiserreichs gehen Kolonialtruppen brutal gegen Volksgruppen im heutigen Namibia vor. Nun erkennt Deutschland die damalige Tötung von etwa 75.000 Menschen als Völkermord an. Bundespräsident Steinmeier wird um Vergebung bitten. Geld soll fließen.28.05.2021
Aussöhnung mit NamibiaDeutschland gesteht Völkermord einSeit 2015 führt Berlin mit Namibia Verhandlungen über Entschädigungen für die deutschen Kolonialverbrechen. Nun einigen sich beide Länder auf ein Abkommen. Demzufolge erkennt Deutschland die Massaker an den Herero und Nama als Völkermord an und will erstmals offiziell um Entschuldigung bitten.16.05.2021
Südafrika benennt Städte umAus "Berlin" wird "Ntabozuko"Südafrika tauft etliche Orte um und distanziert sich damit auch auf der Landkarte von seiner Kolonialgeschichte. Berlin heißt ab sofort Ntabozuko und auch Port Elizabeth bekommt einen neuen Namen, der aus der klickreichen Sprache der Xhosa stammt.25.02.2021
"Jung" nicht zeitgemäßAustralien ändert seine NationalhymneEin Jahr lang diskutieren die Bürger in Australien über eine Anpassung der Nationalhymne. Der Liedtext spiegelt in den Augen vieler nicht die jahrtausendealte Geschichte der indigenen Bevölkerung wider. Nun sollen die Aborigines mit einem neuen Wort gewürdigt werden.01.01.2021
Politiker in Ex-KolonieAdolf Hitler zum Landrat in Namibia gewähltDeutsche Vor- und Nachnamen sind in der ehemaligen Kolonie Namibia keine Seltenheit. Ein Kommunalpolitiker sorgt nach seiner Wahl zum Landrat mit seinem ungewöhnlichen Namen allerdings für Aufsehen.03.12.2020
Kopfschmuck im Wiener MuseumMexiko will berühmte Azteken-Krone zurückDie Federkrone des berühmten Azteken-Herrschers Montezuma befindet sich seit Jahrhunderten nicht mehr im Besitz Mexikos - zurzeit liegt die Reliquie im Museum von Wien. Das soll sich ändern. Dafür schickt der mexikanische Präsident eigens seine Frau nach Österreich.13.10.2020