"Verfolgung glaubhaft machen"Deutschland erleichtert Aufnahme von Putin-GegnernBisher müssen verfolgte Kreml-Kritiker eine Sicherheitsüberprüfung überstehen, bevor sie in Deutschland aufgenommen werden können. Und dann reicht es in der Regel nur für ein dreimonatiges Schengen-Visum. Nun soll die Aufnahme unbürokratischer und für einen längeren Zeitraum möglich werden.30.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine meldet Beschuss von Saporischschja - Russland richtet Seepassage aus Mariupol einRusslands Großoffensive im Donbass bereitet der Ukraine massive Probleme. Nach tagelangem Beschuss ist Luhansk nahezu vollständig in russischer Hand. Doch auch aus dem Süden des Landes werden neue Angriffe gemeldet - Raketen sollen die Großstadt Saporischschja getroffen haben.25.05.2022
Für SchwerverbrecherNawalny muss in noch härteres GefängnisSein Berufungsgesuch gegen eine neunjährige Haftstrafe wegen angeblichen Betrugs ist gescheitert. Damit einher geht eine Verlegung des Kremlkritikers Nawalny vom Straflager in ein noch strengeres Gefängnis. Er darf seine Familie nun noch seltener treffen. Per Videoschalte wetterte er aber vor allem gegen Russlands "blöden Krieg".24.05.2022
"Putins Ziele werden erreicht"Schoigu wähnt Russland auf der SiegerstraßeSeit drei Monaten tobt der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Trotz Rückschlägen und des nur langsamen Vormarschs der Kreml-Truppen glaubt Verteidigungsminister Schoigu fest an einen Sieg Moskaus. Die Operation werden fortgesetzt, "bis alle Aufgaben erfüllt sind", so der Putin-Vertraute. 24.05.2022
Telefonstreiche gegen KriegMassive Scherzanruf-Aktion soll Russlands Führung ärgernAngesichts des Krieges gegen die Ukraine nimmt eine Künstlergruppe Russlands Führung ins Visier - und zwar mit Scherzanrufen. Per Klick sollen zwei russische Führungsmitglieder telefonisch miteinander verbunden werden. Der Auslöser des Anrufs darf mithören und sich amüsieren. Doch funktioniert das auch?18.05.2022
Kriegsverbrecherprozess in KiewRussischer Soldat gesteht Mord an ZivilistenDie ukrainische Staatsanwaltschaft ermittelt in 11.000 Fällen wegen Kriegsverbrechen gegen russische Soldaten. Nun beginnt in Kiew der erste Prozess. Ein 21-Jähriger gesteht, nach einem Autodiebstahl einen Zivilisten erschossen zu haben. Der Kreml erklärt, man habe dazu keine Informationen.18.05.2022
Kiew hofft auf GefangenentauschAsowstal-Kämpfer müssen Folter und Tod fürchtenMehr als 200 Soldaten aus dem belagerten Stahlwerk sollen in den russisch besetzten Ort Oleniwka gebracht worden sein. Ihnen drohen Folter und vielleicht sogar die Todesstrafe. Scharfmacher in Moskau hetzen gegen die Asow-Kämpfer, sie seien die vom Kreml gejagten "Nazis". 17.05.2022
"Kriminell fahrlässig"Russischer Hardliner attackiert SchoiguDie Fronten verhärten sich. Sergej Schoigu, der Verteidigungsminister Russlands, muss harte Worte aus den eigenen Reihen hinnehmen. Ein ehemaliger Kommandeur macht ihn für den mangelnden Erfolg im Ukraine-Krieg verantwortlich. Moskau zeigt sich bisher unbekümmert. 13.05.2022
Staat um Millionen geprelltBerliner Betrüger veräußern Grundstücke RusslandsOhne dass Moskau etwas davon mitbekam, sollen Berliner Immobilienschwindler riesige Grundstücke in russischem Besitz veräußert haben. Ein Zahnarzt gab sich als Kreml-Beauftragter aus. Allein ein Verkauf brachte 13,5 Millionen Euro. Russland kämpft nun um die Eigentumsrechte.13.05.2022
Kremlkritische Frauen-Punkband"Pussy Riot Anti-War Tour" startet in BerlinDie Frontfrau der Punkband Pussy Riot flüchtet zu Beginn der Woche aus Russland, wo sie unter Hausarrest stand. Nun starten die kremlkritischen Musikerinnen ihre Tournee in Berlin - und setzten dabei ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine. 13.05.2022