"Alle Forderungen erfüllen"Kreml duldet keinen Kompromiss beim FriedenSeit März liegen die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine auf Eis. Der Kreml gibt seine Bedingungen für ein Ende des Kriegs vor: die Erfüllung aller seiner Forderungen. Dazu gehören die Anerkennung der Separatistengebiete und das Abtreten der Krim. Kiew schließt das bislang aus.23.06.2022
"Donezker Volksrepublik"Moskau benennt Platz vor US-Botschaft provokant umWenn in Zukunft US-Diplomaten aus ihrer Botschaft in Moskau Post verschicken, müssen sie bei ihrer Adresse auf die von Washington nicht anerkannte separatistische "Donezker Volksrepublik" verweisen. So will es Moskaus Stadtverwaltung. Der Affront sollte auch bei anderen Namenskandidaten deutlich werden.22.06.2022
Nach Kriegsprotest im TVRussische Journalistin befürchtet Verhaftung in HeimatEs gibt nur einen Weg, den Ukraine-Krieg zu stoppen: ein anderer Präsident in Moskau. Da ist sich die Journalistin Owsjannikowa, die live im März im russischen Fernsehen protestierte, sicher. Drei Monate später fühle sie sich zwar sicher in Deutschland, aber der lange Arm des Kreml erreiche sie auch hier.22.06.2022
Wegen Waffen und SanktionenKreml will "dem Westen nie wieder vertrauen"Nach der russischen Invasion reagiert der Westen geschlossen mit militärischer Unterstützung für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland. Der Kreml sieht darin einen schwerwiegenden Vertrauensbruch. 21.06.2022
Ratschläge an Scholz aus MoskauKreml: Weitere Aufrüstung der Ukraine "sinnlos"Das Treffen zwischen dem Bundeskanzler und dem ukrainischen Präsidenten wird auch von Moskau mit großem Interesse verfolgt. Putins Sprecher betont, dass Scholz nicht nur über Waffenlieferungen sprechen, sondern Selenskyj seine Kräftefehleinschätzung deutlich machen sollte. 16.06.2022
"Schwarze Liste" immer längerRussland verbietet britischen Journalisten EinreiseEin weiterer Schritt Russlands gegen die Pressefreiheit im Land: Das Außenministerium belegt viele britische Journalisten und Medienvertreter mit einem Einreiseverbot, teils mit absurden Begründungen. Auch Vertreter des britischen Verteidigungsministeriums landen auf der "schwarzen Liste".14.06.2022
Überraschende Wende, neuer JobPutins "Postergirl" bekommt Maulkorb verpasstEinen Tag nachdem Putin seine Lieblingsjuristin feuert, findet Russlands Machthaber bereits einen neuen Job für Natalja Poklonskaja. Das wegen ihrer Kritik am Ukraine-Krieg gerügte "Postergirl" berät jetzt den Generalstaatsanwalt. Gleichzeitig wird sie wohl unter Aufsicht gestellt.14.06.2022Von David Bedürftig
Aus Strafkolonie abtransportiertWohin hat Putin Kreml-Gegner Nawalny verschleppt?Unterstützer Alexej Nawalnys berichten, dass der Kreml-Gegner aus seinem Gefängnis zu einem unbekannten Ort ohne Unterweisung seiner Anwälte abtransportiert wird. Seine Sprecherin fürchtet ein härteres Straflager - und dass Nawalny nun allein in einem System ist, "das bereits versucht hat, ihn zu töten".14.06.2022
Juristin plötzlich gegen KriegPutin schmeißt sein "Postergirl" rausSie steht auf ukrainischen Fahndungslisten, gilt in Russland als "Putins Postergirl" und Star mit Hunderttausenden Instagram-Fans, löst in Japan einen Manga-Kult aus. Doch nun hat die Juristin Natalja Poklonskaja den Angriff auf die Ukraine kritisiert - und wird prompt vom Kreml-Chef gefeuert.13.06.2022
Russischer Kremlkritiker im ExilEx-Regierungschef warnt vor Angriff auf BaltikumRusslands ehemaliger Ministerpräsident Kasjanow verlässt nach dem Angriff auf die Ukraine sein Land. Aus dem Exil warnt er nun vor deren Niederlage: In diesem Fall wären die baltischen Staaten "als Nächstes dran". Einschätzungen des Westens zum Umgang mit Putin hält der Kremlkritiker für falsch.13.06.2022