Druck von innen und außenLibanons Regierung tritt zurückNach den massiven Protesten der vergangenen Tage im Anschluss an die verheerende Explosion im Hafen von Beirut beugt sich die libanesische Regierung. Ministerpräsident Diab tritt mit seiner Regierung ab. Vier Minister haben ihren Posten bereits geräumt.10.08.2020
Explosionen nicht nur in BeirutAmmoniumnitrat ist gefährlich, aber wichtigZwei gewaltige Detonationen legen große Teile Beiruts in Schutt und Asche. 2750 Tonnen Ammoniumnitrat gehen in die Luft. Eine vielseitige, aber gefährliche Chemikalie, die der Welt schon seit 100 Jahren Probleme macht, aber unseren Hunger stillt.10.08.2020Von Kevin Schulte
Erst Explosion, jetzt TränengasDie Gewalt kehrt zurück nach BeirutDie Wut auf eine aus ihrer Sicht korrupte Machtelite treibt schon im Oktober Tausende Menschen im Libanon auf die Straßen. Jetzt, nach der Explosion mit so vielen Toten und Verletzten, nehmen die Proteste wieder zu. Für viele scheint ein Punkt erreicht, an dem nichts mehr zu verlieren ist.10.08.2020
Keine Hoffnung auf ÜberlebendeTHW stellt Rettungsarbeiten in Beirut einInternationale Rettungskräfte unterstützten die libanesischen Behörden nach der Explosionskatastrophe bei den Bergungsarbeiten. Doch oft können sie nur noch Leichen bergen. Die ersten deutschen Helfer verlassen bereits am Montag das Land.09.08.2020
Libanesen auf der Straße"Die Wut ist riesengroß"Was entzündete die Tausende Tonnen Ammoniumnitrat im Hafen von Beirut? Unter den Libanesen kursieren viele Gerüchte, doch für die ungesicherte Lagerung scheint vielen die Hisbollah verantwortlich. Die Wut der Menschen wächst, wie ein Beiruter Politologe im Interview mit ntv.de erklärt.09.08.2020
Soforthilfe für WiederaufbauDeutschland zahlt Libanon zehn MillionenDie gewaltige Explosion, die Beirut erschüttert hat, verwüstet den Hafen der Stadt und zerstört etliche weitere Gebäude, darunter viele Wohnhäuser. Der ohnehin schon gebeutelte Libanon ist für den Wiederaufbau auf Hilfe von außen angewiesen. Deutschland beteiligt sich.09.08.2020
Mehrere Ministerien gestürmtLibanesischer Premier kündigt Neuwahlen anTausende Menschen protestieren nach der Explosionskatastrophe in Beirut gegen die libanesische Regierung. "Rache, Rache bis zum Sturz des Regimes", skandieren sie auf ihrem Marsch durch das beschädigte Stadtzentrum. Der Premierminister verspricht Neuwahlen.08.08.2020
Nach tödlicher ExplosionBeiruts Polizei verhaftet Hafen-ChefsNachdem eine Explosion im Hafen von Beirut große Teile der libanesischen Hauptstadt verwüstet und zahlreiche Menschen getötet hat, werden mehrere mögliche Verantwortliche festgenommen. Darunter sind wohl auch der Direktor des Hafens und der Zoll-Chef.08.08.2020
Proteste in zerstörter StadtBeirut begegnet Zorn mit TränengasMehr als 100 Tote, Tausende Verletzte - und die explosive Gefahr im Hafen von Beirut war wohl schon seit Jahren bekannt. Nach der verheerenden Katastrophe entlädt sich die Wut auf die Regierung in den zertrümmerten Straßen der Stadt.07.08.2020
Ermittlungen nach Explosion 16 Hafen-Mitarbeiter in Beirut festgenommenDer Druck auf die libanesischen Behörden, die Explosionskatastrophe von Beirut aufzuklären, ist immens - nun präsentiert der Militärstaatsanwalt erste mutmaßlich Verantwortliche. Es handelt sich vor allem um Angestellte aus Hafenverwaltung und Zollbehörde. Ob gegen sie Anklage erhoben wird, ist jedoch ungewiss. 06.08.2020