6500 Tote seit der WM-VergabeDruck auf Katar soll durch FIFA steigenGianni Infantino als Wächter über die Menschenrechte? Ganz so weit soll es nicht kommen, aber: Der FIFA-Präsident wird dazu aufgerufen, den Druck auf WM-Gastgeber 2022 hochzuhalten. Denn die Aufmerksamkeit sorge für Fortschritte. Ausbeutung gehört aber weiter zum Alltag der Gastarbeiter.22.03.2021
Kritik an Erdogan-Entscheidung"Schlag ins Gesicht" türkischer Frauen Gewalt gegen Frauen ist in der Türkei ein verbreitetes Problem. Nun tritt das Land aus der Istanbul-Konvention, einer internationalen Vereinbarung, die Misshandlungen verhindern sollte, aus. Die Bundesregierung spricht von einem falschen Signal, andere wählen drastischere Worte.20.03.2021
Rückschlag für FrauenrechteTürkei verlässt Istanbul-KonventionAm 8. März kündigt der türkische Staatschef Erdogan an, der Staat wolle stärker gegen Gewalt gegen Frauen vorgehen. Nun passiert das Gegenteil: Die Türkei kündigt die Istanbul-Konvention auf, das europaweite Menschenrechtsabkommen zum Schutz von Frauen.20.03.2021
US-Gespräche mit ChinaDiplomaten geraten öffentlich aneinander Ein Aufeinandertreffen der diplomatischen Vertreter von China und den USA verspricht keine harmonischen Gespräche unter Gleichgesinnten. Der erste Kontakt des neuen US-Außenministers mit seinem chinesischen Pendant verläuft dann aber noch hitziger als erwartet. 19.03.2021
Nach diplomatischer EiszeitUSA und China nehmen Dialog wieder aufUnter der Regierung von Donald Trump sackt das Verhältnis zwischen China und den USA auf einen historischen Tiefpunkt. Nun trifft der neue US-Außenminister auf seinen Amtskollegen aus der Volksrepublik. An konfliktträchtigen Themen mangelt es nicht, wie gleich zu Beginn klar wird.19.03.2021
Wegen Menschenrechtsverletzungen90 Prozent befürworten Boykott der Katar-WMEin Rasenproduzent aus Katar hat es schon getan, der norwegische Fußballverband steht kurz davor - und nun spricht sich eine überwältigende Mehrheit der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage ebenfalls für einen Boykott der WM 2022 in Katar aus.18.03.2021
"Würde um Jahre zurückwerfen"Expertin warnt Fußballer vor WM-BoykottUm die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar gibt es seit dem Tag der Vergabe heftige Diskussionen, bis zum Anpfiff des Auftaktspiels werden diese nicht abreißen. Boykottaufrufe bleiben gleichbleibend laut. Nach Überzeugung von Amnesty International sind die aber kontraproduktiv.18.03.2021
IOC geht vor China in die KnieImpfstoff im Tausch für tödliche StilleChina verkauft Impfstoff an das IOC für die Olympischen Spiele, Präsident Thomas Bach bedankt sich artig und verteidigt die Winterspiele in Peking. Menschenrechtsverletzungen, wie der "Genozid" an einer Million Uiguren, interessieren das IOC nicht. Das Schweigen kostet Leben.12.03.2021Ein Kommentar von David Bedürftig
"Friedhof"-WM ohne Haaland?Boykott-Frage spaltet Norwegens VerbandKlubs und Fans wollen die norwegische Nationalmannschaft um Jungstar Erling Haaland zu einem Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar zwingen. Die Nationalelf selbst ist noch unentschieden. Am Sonntag kommt es zum Showdown mit dem Verband. 12.03.2021
Tausende tote ArbeiterKatar: Rasenproduzent lässt WM-Deal platzenZum professionellen Fußballspielen braucht es einen ordentlichen Rasen. Für das Grün bei der WM im Wüstenstaat Katar 2022 sollte eigentlich ein niederländischer Produzent sorgen, nach einem Bericht über Tausende tote Arbeitsmigranten zieht der nun zurück.12.03.2021