Nach Kriegsbeginn zurückgetretenEx-Kreml-Beamter liegt auf IntensivstationKurz nach Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine tritt der Kreml-Beamte Anatoli Tschubais zurück. Berichten zufolge soll er mit dem Überfall auf das Nachbarland nicht einverstanden gewesen sein. Monate später muss er plötzlich während seines Urlaubs ins Krankenhaus. Er selbst gehe aber nicht von einer Vergiftung aus.01.08.2022
Protest gegen Krieg und PutinJournalistin Owsjannikowa erneut verurteiltMarina Owsjannikowa wird weltbekannt, als sie im russischen Fernsehen ein Schild hochhält. "Hier werdet ihr belogen", ist darauf zu lesen. Obwohl ihr eine lange Haftstrafe droht, protestiert die russische Redakteurin seitdem mehrmals gegen den russischen Angriffskrieg. Ein Gericht spricht sie erneut schuldig.28.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickSchoigu befiehlt Ausweitung der Angriffe - Gazprom fordert Turbine zurückBei seinem Truppenbesuch in der Ukraine fordert der russische Verteidigungsminister Schoigu, dass die Angriffe ausgeweitet werden. Vom Kreml unterstützte Besatzer führen unterdessen im großen Umfang Getreide aus. Und beim Streit um die Gas-Turbine für Nord Stream 1 gibt es eine neue Wendung.16.07.2022
Wunsch statt Realität?London wirft Kreml militärische Falschangaben vorDen Ukrainern gelingt es offenbar, der russischen Offensive im Donbass den Schwung zu nehmen. Der britische Geheimdienst schreibt in seinem täglichen Lagebericht auch, dass Moskau es mit seinen eigenen militärischen Angaben wohl nicht so genau nehme.16.07.2022
Teil-Entvölkerung als ZielUSA: Moskau hat bis zu 1,6 Millionen Ukrainer "deportiert"Kiew hat bereits von massenhaften Verschleppungen nach Russland berichtet. Das US-Außenministerium gibt jetzt konkrete Zahlen heraus und beruft sich dabei sogar auf Quellen aus der Moskauer Regierung. Die Zwangsumsiedlungen seien demnach frühzeitig geplant worden.13.07.2022
"Notwendig ist gute Gesundheit"Russische Stadt sucht Freiwillige für Ukraine-KriegPer Videoaufruf will der Militärkommissar der russischen Stadt Konakowo Freiwillige für den Einsatz im Nachbarland rekrutieren. Für Mindestens drei Monate sollten sich die möglichen Kandidaten verpflichten mit einer Bezahlung von umgerechnet bis zu 6800 Euro. In der Ukraine erntet der Aufruf Spott. 13.07.2022
Militärische Erfolge vermeldetMoskau rühmt sich mit zerstörten US-WaffenGeht es um eigene militärische Erfolge, gibt sich der Kreml stets redselig. Ein Hangar mit Haubitzen aus den USA sei zerstört worden, heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Zudem habe die russische Armee bei Angriffen zahlreiche ukrainische Soldaten getötet.09.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussen nehmen ganze Region Donezk ins Visier - NATO-Norderweiterung kommt voranIn der Region Donezk gibt es laut ukrainischen Angaben keinen Ort mehr, der nicht von den Russen beschossen wird. Besonders aus Slowjansk wird von massiven Raketenangriffen berichtet. Finnland und Schweden sind derweil einen Schritt näher in Richtung NATO-Beitritt gekommen.05.07.2022
Kurz nach EroberungMoskau provoziert mit "Luhansk-Platz"Der Platz vor der britischen Botschaft in Moskau soll zukünftig nach dem eroberten ostukrainischen Gebiet benannt werden. Da die Adresse vor der US-Botschaft bereits auf das Nachbargebiet Donezk verweist, sind beide Namen der von Putin als unabhängig anerkannten "Volksrepubliken" prominent vertreten. 04.07.2022
Für die "Sache des Friedens"Papst will nach Moskau und Kiew reisenWiederholt kritisiert Papst Franziskus den russischen Angriffskrieg in der Ukraine mit scharfen Worten. Nun erwägt der Pontifex eine Reise nach Moskau, um im Gespräch mit Putin unmittelbar der "Sache des Friedens zu dienen". Auch Kiew würde er danach gern besuchen.04.07.2022