PR-Offensive zum ImpfdebakelVon der Leyens hohle FehlerkulturMal sind es Dritte, mal äußere Umstände: Die EU-Kommissionschefin hat es schon als Ministerin verstanden, Missstände zuzugeben, aber ihr Zutun geschickt zu verallgemeinern. Hauptsache, an ihr bleibt nichts hängen.07.02.2021Ein Kommentar von Thomas Schmoll
Wegen SicherheitsbedenkenEU zieht Hafenkontrolleure aus Nordirland abDie neuen Zollregeln nach dem Brexit sorgen für Unmut in Nordirland. Nachdem bereits die Behörden vor Ort ihre Mitarbeiter abgezogen haben, ruft jetzt auch die EU ihre Kontrolleure aus den Häfen in der Region zurück. Politiker berichten von Drohungen gegen die Zöllner. 02.02.2021
Ungewollte Folge des BrexitMehrheit der Nordiren glaubt an WiedervereinigungMit einer schnell zurückgezogenen Drohung hat die EU-Kommission die Angst der pro-britischen Nordiren vor einer Anbindung an die Republik Irland befeuert. Tatsächlich gilt eine Wiedervereinigung der Insel als absolut möglich.01.02.2021Von Pauline Stahl, Dublin
Irrlichtern im ImpfstoffstreitVon der Leyen blamiert die EUUm von eigenen Fehlern bei der Impfstoffbeschaffung abzulenken, brüskiert EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen gleich mehrere Partnerstaaten und stellt Pharmafirmen unter Generalverdacht. Der Schaden ist immens - vor allem für Europa. 30.01.2021Ein Kommentar von Judith Görs
Streit um Impfstoff-ExporteEU: Keine Kontrollen an irischer GrenzeDie EU will den Export von Impfstoffdosen ins Ausland strenger überwachen. Großbritannien befürchtet dadurch Kontrollen an der Grenze zwischen Irland und Nordirland. Doch dazu wird es nicht kommen, teilt die EU-Kommission mit.30.01.2021
Nordirland sorgt sich um GrenzeBelfast nennt Impfstreit "Akt der Feindschaft"Die EU zieht im Streit mit dem Pharmakonzern Astrazeneca die Zügel an. Nun könnten die Exportkontrollen für Corona-Impfstoffe das erzeugen, was beim Brexit um jeden Preis vermieden werden sollte: eine harte Grenze zwischen Irland und Nordirland.29.01.2021
Der Brexit ist da - und nun?Die Suche nach einer Zukunft geht weiterBritische Unternehmer machen ihrem Unmut Luft. Bürokratie, Zollvorschriften, Lebensmittelengpässe - Londons angeblich "fantastischer Brexit-Deal" mit der EU hält dem Realitätscheck nicht stand. Nur zwei Wochen nach EU-Austritt fordern sie Nachverhandlungen. Welche Optionen hat London?16.01.2021Ein Gastbeitrag von Hartmut Kaelble
Böses Brexit-ErwachenBritische Verbände fordern Gespräche mit EUMit dem Austritt aus dem Binnenmarkt und der Zollunion spüren britische Unternehmen erstmals die konkreten Konsequenzen des Brexits. Das vollmundige Versprechen der Regierung vom "fantastischen" Handelspakt hält dem Realitätscheck nicht stand. London soll nachverhandeln.10.01.2021
Neue Lieferregeln nach BrexitNordirland versinkt im Lebensmittel-ChaosAn Silvester verlässt Großbritannien den europäischen Binnenmarkt. Im Sinne des irischen Friedens gelten für den Warenverkehr mit Nordirland aber nach wie vor die Handelsregeln der EU. Vielen britischen Lieferanten war das nicht bewusst. Ihre Zollprobleme klären sie teilweise mithilfe von Youtube-Videos.06.01.2021
Corona-Mutation in EnglandIrland kann die Grenze nicht dichtmachenWegen einer neuen Covid-Variante versucht die EU, sich von England abzuschotten. Das Beispiel Irland zeigt allerdings, dass Reisen in Europa zwar eingeschränkt, jedoch nicht komplett vermieden werden können.23.12.2020Von Pauline Stahl, Dublin