Fünf Jahre nach Mord in HessenSteinmeier lobt toten Walter Lübcke als "Held des Tuns"Bereits fünf Jahre liegt der Mord an CDU-Politiker Lübcke zurück. Bundespräsident Steinmeier nutzt dies, um ihn als aufrechten, den Menschen zugewandten Politiker mit Haltung zu ehren. Die Eloge kommt aber nicht ohne Mahnung aus. Angriffe auf Politiker machten dies notwendig. 02.06.2024
Letzte Generation stört AuftrittViel Krise, nicht immer Gespräch - Scholz besucht Katholikentag"Sie müssen jetzt langsam mal ganz kurz den Mund halten." Beim Katholikentag in Erfurt müht sich Kanzler Scholz, mit Störern der Letzten Generation ins Gespräch zu kommen - ohne Erfolg. Beinahe eine Blaupause dafür, wie schwierig es geworden ist, miteinander zu reden.31.05.2024
Nach Scholz' KurswechselWird jetzt der Taurus doch geliefert?Die kurze Antwort lautet: wohl kaum. Denn aus Sicht des Bundeskanzlers ist der Taurus eine zu weitreichende Waffe. Zudem hat Scholz mit Blick auf den Marschflugkörper eine Argumentation verfolgt, die er jetzt nicht umkehren kann.31.05.2024Von Hubertus Volmer
Nazis, das sind die anderenSylt: Voller Ausschlag auf dem Empörometer(™)!Deutschland hat den Rechtsextremismus gefunden: Er trägt Poloshirt und säuft in Kampen. Für einen kurzen Moment ist die Welt eine einfache.31.05.2024Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
Mit West-Waffen gegen RusslandSechs Gründe, warum die Entscheidung richtig istDie Ukraine darf nun auch Waffen aus den USA und Deutschland für Angriffe auf Russland nutzen. Das ist ein weiterer Schritt in diesen Krieg hinein. Doch er ist folgerichtig und keine Eskalation.31.05.2024Ein Kommentar von Volker Petersen
Angriffe auf russischen BodenScholz verweigert Putin sicheres HinterlandVier Tage vergehen zwischen einer überraschenden Einlassung von Frankreichs Präsident Macron und einer weitreichenden Entscheidung von Bundeskanzler Scholz: Die Ukraine soll auch mit westlichen Waffen auf Russland feuern dürfen. Was das im Detail bedeutet, ist so unklar wie der Prozess der Entscheidungsfindung.31.05.2024Von Sebastian Huld
"Autistische Züge" des KanzlersStrack-Zimmermann entschuldigt sich - aber nicht bei ScholzMit ihrer Unterstellung, Kanzler Scholz trage "autistische Züge", handelt sich Strack-Zimmermann heftige Kritik ein - vor allem aus der SPD. Jetzt rudert die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl teilweise zurück: Sie entschuldigt sich bei autistischen Menschen, nicht aber beim Kanzler.30.05.2024
"Kampf mit gebundenen Händen"Soll die Ukraine mit westlichen Waffen Ziele in Russland angreifen dürfen?Frankreichs Präsident Macron hat die Frage eindeutig beantwortet, innerhalb der US-Regierung gibt es dazu noch Diskussionen. Und Bundeskanzler Scholz? Der verweist auf die Reichweite des von Deutschland gelieferten Materials.30.05.2024Von Hubertus Volmer
Nach Scholz-SchelteSPD fordert Entschuldigung von Strack-ZimmermannDer Kanzler sei ein "krasser Rechthaber" mit "autistischen Zügen": Nach der harschen Kritik an Scholz durch FDP-Politikerin Strack-Zimmermann ist die Empörung vor allem in den Reihen der SPD groß. Parteichef Klingbeil bezeichnet ihre Worte als "verbale Entgleisung" - und fordert eine Entschuldigung. 30.05.2024
Stefanie Babst im Interview"Andere NATO-Staaten werden sich dem französischen Vorstoß anschließen"Die Diskussion über den Krieg in der Ukraine sei in Deutschland "vor allem deshalb so schrecklich unstrategisch, weil Bundeskanzler Scholz permanent Ängste schürt", sagt die langjährige NATO-Mitarbeiterin Stefanie Babst. Enttäuscht ist sie auch vom Vorgehen der USA.30.05.2024